Kunterbunt

IKEA präsentiert die vegane Version des Köttbullar

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Schon seit drei Generationen ist ein Besuch bei IKEA ohne eine Portion Köttbullar nicht komplett. Das schwedische Nationalgericht wird seit 1985 in IKEA Restaurants rund um den Globus serviert. Jetzt bekommt das populärste Fleischbällchen der Welt Konkurrenz aus dem eigenen Haus: Die neuen Erbsenproteinbällchen stellen sogar überzeugte Fleischesser vor Entscheidungsschwierigkeiten.

Damit die neuen Erbsenproteinbällchen nicht nur vom Aussehen her dem Original Paroli bieten können, wurden unzählige Rezeptvarianten ausprobiert. Neben der typischen Textur der IKEA Fleischbällchen lag der Fokus hierbei auf dem Geschmack des Vorbilds. Denn das Angebot zielt nicht nur auf Kunden, die sich vegan oder vegetarisch ernähren. IKEA möchte auch die vielen Fans des Originals vom veganen Pendant überzeugen, um das Ziel des Unternehmens zu unterstützen, bis 2030 klimapositiv zu sein.

Hauptzutaten der Erbsenproteinbällchen sind gelbe Erbsen, Hafer, Kartoffeln und gedörrte Äpfel. «Um den typischen Fleischgeschmack zu erhalten, braucht es Zutaten, welche verschiedene Umami-Noten beisteuern», erklärt Alexander Magnusson, Küchenchef und Projektleiter bei IKEA Food. Für diese Nuancen sorgen beispielsweise Pilze, Zwiebeln und Tomaten. «Wir haben mehrere Zutaten und Methoden ausprobiert, um in Geschmack und Textur mit ausschliesslich pflanzlichen Zutaten an das Original heranzureichen. Und eigentlich schmecken sie auf eine gute Art und Weise sogar mehr nach Fleischbällchen als Fleischbällchen

«Wir sind stolz darauf, dass uns eine moderne Variante dieses Klassikers gelungen ist, der ganz bestimmt auch unter Fleischessern jede Menge Freunde finden wird. Wer das Original liebt, bekommt damit eine echte vegane Alternative. Und auch alle anderen können jetzt im IKEA Restaurant oder zuhause ein klassisches Stück Schweden kosten», kommentiert Hampus Svensson, Country Food Manager bei IKEA Schweiz, das neue Angebot.

Die neuen Erbsenproteinbällchen sind ab August 2020 in den Restaurants sowie in den Schwedenshops aller IKEA Einrichtungshäuser in der Schweiz erhältlich. Die Erbsenproteinbällchen enthalten keine tierischen Bestandteile. Das Menü in den IKEA Restaurants wird auf traditionelle Weise serviert, mit Kartoffelstock, Preiselbeermarmelade und Rahmsauce. Das Gericht enthält Milchprodukte und ist nicht für eine vegane Ernährung geeignet, ausser man verzichtet auf die Rahmsauce.

«IKEA Kunden weltweit essen jedes Jahr mehr als eine Milliarde Fleischbällchen. Unser Ziel ist es, einige der Liebhaber der Fleischvariante dazu zu bringen, stattdessen Erbsenproteinbällchen zu wählen», erläutert Sharla Halvorson, Health & Sustainability Manager für IKEA weltweit. Sie rechnet vor: «Der Klimafussabdruck der Erbsenproteinbällchen beträgt nur 4% der klassischen Variante. Wenn wir 20% der Verkäufe unserer Fleischbällchen durch die vegane Alternative ersetzen, reduziert das die Klimabilanz unseres Lebensmittelgeschäfts um etwa 8%.»

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