Kunterbunt

Förster befreien jungen Bär

Ein Bären-Junges ist in Norditalien in einer heiklen Aktion von einem Baum gerettet worden. Die Operation sei besonders anspruchsvoll gewesen, weil die Mutter mit einem weiteren Bären-Kind in unmittelbarer Nähe gewesen sei, teilte der Forstkorps der Provinz Trient mit.
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Die Männer des Trentiner Forstkorps haben mit Unterstützung einer Hubschraubereinheit ein Bärenjunges gerettet, das zwischen zwei Bäumen im Val di Jon in der Gemeinde San Lorenzo Dorsino feststeckte.

Die Operation war besonders heikel, auch weil die Mutter neben dem weniger als ein Jahr alten Jungtier anwesend war, das sich nicht mehr bewegen konnte. Nach der Befreiung erreichte das Jungtier seine Mutter, ohne körperlichen Schaden.

Klettern können die kleinen Braunbären schon gut. Ob sie ohne Hilfe auch wieder vom Baum herunterkommen, steht auf einem anderen Blatt

Nachdem die Forstleute ein Wimmern vernommen hatten, entdeckten sie den weniger als ein Jahr alten Bären auf dem Baum. Sie rückten sogleich mit Sägen an. Man sei besonders vorsichtig gewesen und habe sich mit einem Helikopter genähert, da eine Bären-Mutter mit Kindern aggressiv werden und angreifen könnte, heisst es in der Mitteilung. Nach getaner Sägearbeit plumpste das Bären-Kind etwas unsanft zu Boden und rannte offenkundig unverletzt sofort Richtung Mutter.

Ein bewaffneter Kollege und zwei Hundeeinheiten hätten die Sicherheit des Försters ständig kontrolliert – in ständigem Funkkontakt mit dem Hubschrauber, der die Aktion von oben überwachte, so die Forstbehörde.

Im Trentino leben nach einem Wiederansiedlungsprogramm relativ viele Braunbären.

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