Kriminalität

Zwei Hobby-Jäger innerhalb von 24 Stunden tot aufgefunden

Die Schande / Hobby-Jagd

Ein Hobby-Jäger hat in den Wäldern von Celledizzo im Val di Sole im Trentino den leblosen Körper des 24-jährigen Massimiliano Lucietti entdeckt.

Der junge Mann sei aus nächster Nähe aus einer Entfernung von nur einem halben Meter von hinten erschossen worden. Ersten Informationen zufolge starb der junge Hobby-Jäger durch einen Schuss ins Genick.

Der Körper lag auf dem Rücken und das Gewehr auf dem Boden, nah, aber nicht zu nah am Opfer – eine Position, die die Ermittler als anormal betrachteten.

Laut einem Bericht der Trentiner Zeitung „L’Adige“ ermitteln die Behörden derzeit in alle Richtungen. Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung wurden eingeleitet, allerdings werde derzeit nichts ausgeschlossen – es könne es sich auch um einen Jagdunfall handeln.

Weiterer Todesfall in der Nähe des Tatorts

24 Stunden später wurde ein anderer Hobby-Jäger, der 59-jährige Maurizio Gionta, ein pensionierter Forstbeamter tot aufgefunden, ebenfalls erschossen. Die Ermittler gehen hier von einem Suizid aus. Gionta hinterliess nämlich einen Brief an seine Angehörigen in dem er schreibt: „Werft mir nicht vor, was ich nicht getan habe.

Maurizio Gionta war, nachdem er den Toten Massimiliano Lucietti aufgefunden hatte, lange von den Ermittlern vernommen worden. Seine Leiche wurde in der Nähe seines Hauses und nicht weit entfernt von dem Ort, an dem der junge Hobby-Jäger ums Leben kam, entdeckt.

Dies sind die ersten Elemente, die aus der Autopsie hervorgingen, die am 2.11.2022 von Dr. Dario Raniero, dem Anatomopathologen, dem der stellvertretende Staatsanwalt Davide Ognibene die Aufgabe anvertraut hatte, durchgeführt wurden.

Angesichts der Komplexität der Ermittlungen kann die Anwesenheit einer dritten Person nicht ausgeschlossen werden.

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