Kriminalität

Tote Hobby-Jäger im Trentino: War es doch Mord?

Die Autopsie und erste Ergebnisse des ballistischen Gutachtens bestätigen es: Der Tod vom 24-jährigen Jäger Massimiliano Lucietti in Celledizzo war weder ein Jagdunfall noch ein Suizid. Wie berichtet, war der junge Mann in den Wäldern oberhalb der Fraktion von Pejo im Val di Sole-Tal tot aufgefunden worden. Der Schuss ist auf den Nacken des 24-Jährigen aus nächster Nähe abgefeuert worden – womöglich, als der junge Mann auf dem Bauch am Boden einem Tier auflauerte – wie bei einer Hinrichtung.

Der leblose Körper wurde vom pensionierten Förster Maurizio Gionta aufgefunden, der sich am Tag mit einem Kopfschuss getötet hat. Der 59-Jährige, der ebenfalls Hobby-Jäger war, hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, auf dem steht: „Werft mir nicht vor, was ich nicht getan habe“.

Das Rätsel um Luciettis Tod könnte tatsächlich andere Hobby-Jäger betreffen, die an diesem Morgen im Waldgebiet anwesend waren: Auch in dieser Richtung werden Ermittlungen fortgesetzt. Laut Corriere della Sera hätten die Ermittler mindestens zwei weitere Hobby-Jäger, die sich am 31. Oktober in den Wäldern von Celledizzo aufhielten, in die Kaserne gerufen und angehört.

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