Kriminalität

Hobby-Jägerin tötet Husky statt Wolf und häutete ihn

Sie rühmt sich, einen Wolf getötet zu haben, aber es war ein Husky.

Die Kanadische Hobby-Jägerin Amber Rose Barnes aus Montana postete auf Facebook stolz ein Foto von sich, auf dem sie lächelnd mit dem Kadaver eines Hundes posiert, den sie im Wald getötet und gehäutet hatte.

Da dachte sich noch, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handelt. Aber viele User wiesen sie schnell darauf hin, dass es sich nicht um einen Wolf handelte, sondern um einen Hund – einen Husky. Neben der immensen Empörung, die erweckt wurde, ist jetzt eine Untersuchung eröffnet worden.

Amber Rose Barnes und andere Hobby-Jäger haben offensichtlich keine Skrupel, Tiere zu töten, egal wie jung sie sind. Hobby-Jäger in Montana und Idaho quälen auch Wölfe mit Fallen, die ihre Beine zerquetschen, und erschiessen Jungtiere, während sie in ihrem Bau schlafen. Aufgrund des Speziesismus glauben Hobby-Jäger, dass sie nur dann eine Grenze überschreiten, wenn sie die falsche Art von Hunden töten.

Genau wie Hunde, Menschen und zahllose andere Tiere leiden auch Wölfe unter Trauer und Depressionen, wenn sie einen geliebten Partner verlieren. Da Wölfe sich ein Leben lang paaren, ihren Partnern treu bleiben und in engen Rudeln leben, in denen jeder mit anpackt, ruiniert die Tötung auch nur eines einzigen Wolfs mehrere Leben. Es ist speziesistisch, anderen Tieren die Liebe und Rücksicht zu verweigern, die wir unseren „besten Freunden“ entgegenbringen.

Was an dieser Geschichte schockierend ist, ist nicht nur, dass sie einen Hund getötet und gehäutet hat, sondern auch, dass sie die Geschichte in der Erwartung gepostet hat, dass dies auf der ganzen Welt gefeiert wird.

Leslie Williams, Mitbegründerin der #RelistWolves Campaign

„Es gibt eine ganze Subkultur von radikalen Wolfshassern in den nördlichen Rocky Mountains, und leider erlauben die Gesetze dieser Staaten ihnen, ohne Rücksicht auf ethische Normen zu jagen.“

Behörden ermitteln

Diese Fotos wurden vom Büro des Sheriffs mitgenommen und einem staatlichen Wildtierbiologen übergeben, sagte Greg Lemon, Sprecher von Montana Fish Wildlife and Parks.

Der Biologe stellte fest, dass die Überreste zu einem etwa 6 Monate alten Haushund gehörten, so Lemon. Die Beamten untersuchten, ob die Frau eine ordnungsgemässe Lizenz zur Wolfsjagd besass, sagte er. Das Büro des Sheriffs untersucht sowohl die Erschiessung des Hundes als auch das Aussetzen der anderen Hunde, lehnte es aber ab, weitere Informationen zu veröffentlichen.

Lemon sagte, die genaue Identifizierung von Tieren vor dem Abschuss sei ein Grundprinzip der Jagd.

Die überwiegende Mehrheit der Hobby-Jäger vergewissert sich beim Abdrücken des Abzugs, dass es sich bei dem Tier in ihrem Visier um das Tier handelt, für das sie eine Jagdlizenz haben„, sagte er.

3 Kommentare

  1. Es ist eine gesunde Haltung, das nicht verstehen zu können. Denn daß Tierschänderei und Tiertötung (was die Maximalform der Tierschänderei ist) eine Psychiatrische Diagnose ist, ist bekannt, und fällt unter die Rubrik Dissoziale Persönlichkeitsstörung, wobei dissozial einfach nur ein schickeres Wort für „asozial“ ist. Eine einfache Umschreibung von Asozialität ist, daß man hier Freude daran hat sich an Schwächeren zu vergreifen und an ihnen ihr gestörtes Mütchen zu kühlen, wohlwissend daß man zu keinster Zeit sich selbst gefährdet sondern stets überlegen ist, und sich an der eigenen Überlegenheit und an der Quälerei und /oder Tötung des Schwächeren aufgeilt. Besuchen sie mal Jägerseiten, Jägerforen oder lesen sie mal „Jäger-literatur“, Übelkeit garantiert.
    Andrej Breivik (wir erinnern uns an diesen Norwegischen Serienkiller) war „leidenschaftlicher“ Hobbyjäger mit immenser „Streckenliste“, bis er irgendwann seine Streckenliste auf Zweibeiner verlegte…auch Stephen Paddock, (der Las-Vegas- Serien-Killer) war zuvor „leidenschaftlicher“ Hobby-Jäger, oder Frank Gust, der Frauen-Serienmörder, war auch zuvor leidenschaftlicher Hobby-Jäger, etc.pp., einfach mal recherchieren, …und Hoppla, siehe da, das Tor zum Grauen öffnet sich, ……

    • Wer nicht einmal weiß was er da so abknallt, sollte unter keinen Umständen eine Waffe tragen dürfen.
      Bis dann mal ein Kind für ein Bärenjunges gehalten wird,dann ist das Geschrei wieder groß.

  2. Ursula Singh Reply

    Was sind das für Menschen, die sich am Töten von Tieren – ob Wolf oder Husky – aufgeilen und sich mit der Heldentat brüsten! Ich werde das nie verstehen!

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