Eine Frau ist mit ihren zwei Hunden an der Emscher unterwegs gewesen.

Die Hündin Frida wurde dabei erschossen. Nach jetzigem Stand handelt es sich um einen Jagdunfall.

Am Freitagabend ist Marcha Matthiesen mit ihren beiden Hunden Frida und Sukie an der Emscher in Gelsenkirchen spazieren gewesen. Plötzlich hörte sie einen Schuss. Sie rief ihre Hunde zurück, doch es kam nur Sukie angelaufen.

Nach kurzer Suche fand sie ihre Hündin Frida – sie war tot. Der 13 Monate alte Schäferhund-Husky-Mischling wurde erschossen. Für die Hundehalterin ein grosser Schock. „Mein Herz ist gebrochen„, schreibt Marcha Matthiesen in einem öffentlichen Post im Internet.

Schütze war Gast im Jagdrevier

Anders als zunächst berichtet, hat sich der mutmassliche Schütze – ein Hobby-Jäger – nicht selbst angezeigt und auch noch nicht ausgesagt. Der Kreisjägerschaft zufolge sei der Mann als Jagdgast in der Stadt und selbst ein Hundebesitzer. Laut einem Sprecher sei er erschüttert und spricht der Hundehalterin sein Mitgefühl aus.

Auch die Kreisjägerschaft hat sich für den Vorfall entschuldigt und will die Kriminalpolizei bei den Ermittlungen unterstützen. Der Vorsitzende spricht von einer Fehleinschätzung: „Der Unglücksschütze hat einen schwerwiegenden Fehler gemacht„. Marcha Matthiesen hat Anzeige gegen den Killer erstattet.

Dass das Gebiet zwischen Emscher und Kanal ein Jagdrevier ist, wissen wohl die wenigsten. Dort dürfen mehrere Tierarten wie zum Beispiel Hasen, Gänse oder auch Nutrias gejagt werden.

Marcha Matthiesen jedoch kann einfach nicht verstehen, wie man ihre Hündin etwa mit einem Fuchs hätte verwechseln können. „Kein Fuchs der Welt ist so gross wie meine Frida.“ Doch obwohl ihr der Schrecken noch immer in den Knochen steckt, obwohl auch ihre drei Kinder (23, 13, 11) völlig am Boden zerstört seien: Groll gegen die Jägerschaft insgesamt zu hegen, liege ihr fern, sagt sie. „Ich möchte nicht gegen Jäger hetzen, sie haben es schwer genug mit ihrem Ruf. Aber kein verantwortungsvoller Jäger hätte so etwas getan.“ Zudem sei Frida direkt hinter einem Gebüsch gewesen. „Hätte der Schuss sie verfehlt, hätte er auch uns treffen können.

17 Kommentare

    • Ich bin entsetzt und todtraurig so einen wunderschönen Hund durch einen hobbyjäger erschossen wurde. Die arme Hundebesitzern hat mein großes Mitgefühl. Ich hoffe, dass dieser brutale Mensch eine Höchststrafe bekommt. Was sind das nur für Menschen, die aus Spaß auf Tiere schiessen … für mich sind das physiopaten.

  1. Das stimmt wohl,kranke Menschen sitzen überall.
    Besonders in höheren Positionen.

  2. Oft handelt es um Psychopathen die auch noch einen höheren Beruf haben und somit in der Gesellschaft kaum auffällig werden.
    Auch schon Mal in der Politik.
    Man sehe unser krankes Hartz Regime

  3. sharina senna Antworten

    Im Internet – Freiheit für Tiere – habe ich diesen Artikel gefunden, auch wenn er schon einige Jahre zurückliegt, bleibt die Hoffnung, dass sich Jäger hier auf diese Seite „verirren“… und sich diesem ehem. Jäger, der Mensch wurde, anschließen. – Ein Jäger steigt aus:

    »Ich habe mich entschlossen, Ihnen einen Brief zu schreiben, den Sie veröffentlichen können, wo immer Sie es wollen. Wenn auf Grund dieses Inhaltes nur ein Jäger aus den Jägerreihen austritt oder dieser Brief auch nur einen Menschen überzeugt, kein Jäger zu werden, ist die Absicht erreicht. Weil ich in einem kleinen Ort lebe, in dem es viele Jäger gibt und das Bekanntwerden meines Namens für mich und meine Familie die komplette Isolation bedeuten würde, schreibe ich anonym.« (Name des Jägers ist der Redaktion bekannt)

    »Nach 12 Jahren habe ich endlich den Mut aufgebracht, aus der Jägerschaft auszutreten. In dieser Zeit konnte ich die Mentalität des heutigen Jägers voll erkennen. Ich hatte auch die Gelegenheit, mit mehreren Jagdverbänden zusammenzuarbeiten, so dass die unten angeführten Bemerkungen nicht nur für einen kleinen Kreis der Jägerschaft gelten – in dem ich Mitglied war -, sondern ich wage zu behaupten, dass die Jäger-Mentalität mehr oder weniger überall die gleiche ist.

    WARUM SOLL MAN KEIN JÄGER WERDEN?

    Die Behauptung, dass Jäger Umweltschützer oder Ökologen seien, ist lächerlich, genau so wie die Behauptung, dass die Jäger viele freiwillige Stunden im Jagdbezirk verbringen zum Wohle des Wildes, der Tiere und der Umwelt.

    Alles, was der Jäger im Jagdbezirk tut, ist mittelbar oder unmittelbar mit der Jagd = »Ernte«, dem Abschuss oder mit dem geselligen Zusammensein verbunden. Übrigens:

    Die so genannten Umweltschutzarbeiten bestehen größtenteils aus dem Aufbau oder Erhalt der Jägerobjekte – die ja dort, wo sie sich befinden, ohnehin ein naturstörendes Element sind -, oder aber zur Futtervorbereitung, die in den meisten Fällen nur ein Lockmittel für das Wild darstellt; die Futterstellen und Futterfelder sind ja von Hochsitzen umstellt. Die verschiedenen Reinigungsaktionen in Wald und Flur sind nur Sand in den Augen der breiteren Öffentlichkeit – und natürlich pure Jägerpropaganda. Die Jäger mit ihren Hochsitzen, Fahrzeugen und ihrer Anwesenheit sind die größten Naturschädlinge unter allen Erdbewohnern!

    Noch lächerlicher ist die Behauptung, dass die Jagd in erster Linie Sorge für das Wild trägt und der Abschuss nur eine ihrer Aktivitäten sei. Das Ziel der Jagd ist die Exekution bzw. Tötung, womöglich der schönsten Tiere als persönliche Trophäe – und nichts anderes.
    Glauben Sie nicht, Jäger sein ist ein Samariterdienst an kranken, angefahrenen oder in Not geratenen Tieren.

    Für die Situationen, in denen die Jäger als Samariter auftreten könnten, braucht man nicht Jäger (in Deutschland: 320.000) mit der Flinte, sondern nur ein paar professionell ausgebildete Menschen, die eine richtige Einstellung zu den Tieren haben. Ich behaupte, dass keine Tat, bei der Erfolg mit Blut verbunden ist, ehrenhaft sein kann – am allerwenigsten bei der Jagd, wo das Tier als Opfer dem Jäger hilflos und schutzlos ausgeliefert ist.

    Die Jägerwelt ist viel schlimmer, als man es sich vorstellen kann.

    Ein wahrer Jäger wirst du nicht mit der Absolvierung des Lehrganges und der Prüfung, sondern:

    wenn du das Tier nur noch als ein Ding siehst und es dann, wenn du es getötet hast, es Ansehen bei anderen Menschen bringt, dein Selbstbewusstsein anhebt und Neid bei Kollegen verursacht
    wenn du bereit bist, wegen der Jagd die Familie, die Arbeitspflichten und dich selbst zu vernachlässigen
    wenn Verleumdungen, Heuchelei und Alkohol zu deiner Stärke werden oder zumindest dir nicht fremd sind
    wenn dich die Schmerzen und die Qual der Tiere nicht mehr berühren.

    Die Waffe an den Nagel hängen!

    Der Austritt aus der lodengrünen Gesellschaft war für mich eine große Erleichterung, und ich glaube, dass es viele Jäger gibt, die in diese »Organisation« hineingeschlittert sind: auf Empfehlung von Freunden – Jägern wie ich zum Beispiel – oder durch Familientradition.

    Bist du noch Jäger, dann überlege es dir: Wenn du Tier- und Naturliebhaber werden willst, wie es die meisten Jäger für sich gerne in Anspruch nehmen, dann kannst du es sein – aber bitte ohne Gewehr!

    Meine Absicht ist nicht, die hartgesottenen Jäger von ihrem Irrtum zu überzeugen. Aus Erfahrung weiß ich, dass dies kaum möglich ist, denn in ihrem Leben ist die Jagd an erster Stelle – und oft hatte ich die Gelegenheit zu sehen, wozu diese Menschen in der grünen Uniform bereit sind. Ich appelliere an jene, die mit dem Gedanken spielen, ein Jäger zu werden, und an jene, die mit der lodengrünen Bruderschaft liebäugeln.

    Ich versichere Ihnen aus meiner Erfahrung: Wenn Sie noch ein wenig zweifeln, ob die Jagd für Sie wirklich das Richtige ist, dann haben Sie in den Jägerreihen nichts zu suchen Denn Sie sind dann – Gott sei Dank – nicht brutal genug für die seelenlosen Jäger!«

    W U S S T E N S I E . . .

    …dass durch den blutigen Krieg in Wald und Flur jedes Jahr über 5 Millionen Tiere umgebracht werden – oft auf grausamste Weise? – Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand!

    …dass die Behauptung der Jäger, diese grausamen Massaker wären notwendig, um die Tierbestände zu regulieren, wissenschaftlich längst widerlegt ist?

    …dass die Jäger inzwischen offen zugeben, dass es bei der Jagd um die »Lust am Töten« und »die Freude am Beutemachen« geht?

    …dass nur etwa 0,3% der Menschen in Deutschland Jäger sind?

    …dass die überwiegende Mehrheit keine Berufsjäger sind, sondern die Jagd als Hobby und Freizeitvergnügen ausüben?

    …dass laut repräsentativer Umfragen 80% der Bevölkerung diesen blutigen Freizeitsport ablehnen (EMNID-Institut Sept. 2003)?

    …dass jedes Jahr auch ca. 300.000 Hauskatzen, ca. 35.000 Hunde sowie Ponies und Kühe auf der Weide Opfer von Jägern werden?

    …dass jedes Jahr alleine in Deutschland bis zu 40 Menschen durch Jäger und Jägerwaffen ums Leben kommen und über 800 zum Teil schwerst verletzt werden?

    Sir Roger Moore (1927 – 2017, britischer Schauspieler, u.a. 7x als James Bond):

    „Der „Jagdsport“ ist eine Krankheit, eine Perversion und eine Gefahr und sollte als solches anerkannt werden. Wer beim Jagen und Töten hilfloser Tiere Vergnügen empfindet, kann nur geistesgestört sein.“

    • Scheiß Jäger.
      Wie kann man so blind so sein und einen Hund mit einem anderen Tier verwechseln….. der Typ gehört in den Knast^^ Deutschland wird echt immer mehr wie Amerika

  4. Holger Rummel Antworten

    Wahrscheinlich hat er den Hund mit einer Gans verwechselt. Wünsche dem Blindfuchs ein schlimmes Weihnachten.

    • Was ist nur mit den facebook Spinnern los: Total Sozial Media verblödet. Ich gehe selbst mit 3-4 Hunden durch Wälder: Diese Hunde müssen abrufbar sein. Was macht diese Frau. lässt einen Der 13 Monate alte Schäferhund-Husky-Mischling jagen, denn diese Hunde jagen immer in diesem Alter. Vollkommen ausser Sicht, was die Frau Super findet. Noch dazu ein zweiter Hund dabei. Die Frau ist ohne jede Verantwortung! Sowas tut man einfach nicht als Hundebesitzer, wo es anfängt. Macht auch kein richtiger Hundebesitzer! Dieser Frau gehören die Hunde weggenommen, denn sie weiß das so ein Hund in dem Alter automatisch jagen geht und auch mal Stunden lang.

      • Wir leben hier nicht ländlich. Wir waren mitten in einer Großstadt in einem bekannten, Spaziergebiet am Kanal / Emscherbereich unsere ganz gewöhnliche Abendrunde. Dort wo alle aus der Umgebung mit ihren Hunden und Kindern spazieren gehen., Fahrrad fahren, joggen ect.!
        Wirklich niemand wusste, oder hat geahnt, dass dort überhaupt Jäger unterwegs sind. Es gibt auch keine Hinweisschilder oder sonstiges. Alle Personen mit denen ich bisher gesprochen habe, haben noch nie davon gehört, oder gewusst! Die beiden waren auch nicht etwa weggelaufen, oder wildern. Sie liefen direkt bei uns (wir mit hellen Taschenlampen dazu!) und ich habe ihnen erlaubt kurz über die Wiese zu toben- wie jeden Abend. Wir waren 20- 30m weit weg als sie erschossen wurde. Sie war 10-20 sek. vorher noch bei mir. Die beiden rannten los und der Schuss fiel sofort nach wenigen Sekunden. Derzeit wird geprüft, ob es nicht sogar ein befriedeter Bereich ist- dann hätte er dort nie jagen dürfen. Und sollte keine Sondergenehmigung vorliegen hat er sowieso gegen das Nachtjagdverbot verstoßen (ab 1 std. nach Sonnenuntergang ist hier Nachtjagdverbot) außerdem hätte er mit der Munition nicht mal auf einen Fuchs schießen dürfen! Selbst wenn er geglaubt hätte, dass sie einer ist. Und zu guter letzt, hat er von einem Ufer über das nächste Richtung Spazierweg geschossen (welcher für ihn nicht einsehbar ist, aufgrund des Gebüsches- wäre dort jemand gelaufen, hätte er auch einen Menschen treffen können! Wäre die erschossene Person dann auch selbst schuld? Was geht der auch um 21 Uhr joggen in einem dafür extra angelegten Bereich?!
        In den Medien wird immer wieder geschrieben, dass dort Leinenzwang ist- aber auf der Seite der Stadt kann man die Leinenfreien Bereiche nachlesen und der Bereich fällt darunter- mal ab davon, dass mir der Leiter vom Ordnungsamt selber den Ort benannt hat als Leinenfreien Bereich und nicht nur mir!
        Ich hab Frida hart trainiert um sie und andere zu schützen! Ich habe intensives Giftködertraining gemacht, der Rückruf saß perfekt, ich habe ihr beigebracht sich auch wenn sie weiter weg ist, hinzulegen und zu warten bis sie aufstehen darf, falls mal ein Fahrrad kommt, oder Menschen, damit sie entspannt vorbei laufen können für den Fall das uns beim spazieren jemand entgegen kommt und sie frei läuft. Dazu habe ich ein Abbruchsignal für Notsituationen eintrainiert, FALLS sie mal einen Hasen z.b. Sieht und hinter her will. Damit konnte ich verhindern, dass sie jagt oder wildert- ich bin absoluter Tierfreund und dulde nicht, dass meine Hunde jagen. Mir waren all diese Dinge wichtiger als alles andere, weil es um Sicherheit ging- für meine Hunde und andere. Und am Ende war alles umsonst nur weil ein Jäger mitten in einer Großstadt wild um sich schießt ohne Sinn und Verstand!
        Aber vielen Dank für Ihren einfühlsamen Kommentar und das ohne jedes Wissen. Ich hoffe sehr, dass Ihnen nie etwas unfassbar schreckliches passiert und jemand ihnen vorhält, dass sie dafür verantwortlich sind.
        Aber Menschen wie sie findet man leider überall.

  5. Dieser brutale Mensch ist ein mörder und der muss ins Gefängnis … ich habe keine Worte und ich bin erschüttert und todtraurig was es für brutale Menschen gibt, die kein Gefühl für ein Tier haben.

  6. Der Jäger ist niemals Mörder, obwohl er schwer bewaffnet durch die Gegend läuft, dann ohne Warnung rumballert? So trägt das Opfer die Schuld, schließlich kann es sich doch erkundigern, ob es sich im Jagdgebiet befindet?

    Ich kann nur hoffen, dass unter diesen Umständen der unbescholtene Bürger in Zukunft geschützt und das Jagen von der neuen Regierung grundsätzlich verboten wird.

    Mord ist immer eine sinnlose Tötung; auch von Jägern begangener Mord.

    Schluss mit dem wahnsinnigen Speziesismus!

  7. Sonja Burtscher Antworten

    Solchen Jägern gehört sofort die Jagdlizenz und das Gewehr entzogen. Das Führen einer Waffe erfordert Verantwortung, was bei diesem Hobbyjäger offensichtlich nicht der Fall ist!

    • die Frau hat das zu verantworten, siehe meine Antwort oben. sowas macht man nicht, macht auch kein normaler Hundebesitzer. Der arme Hund, der so eine Besitzerin hat, die sich weigert, einen Hund zu erziehen im Alter von 13 Monate alte Schäferhund-Husky-Mischling. ich habe wie gesagt, selbst Erfahrung mit Hunden und Wald und es gibt überwiegend, hervorragende Jäger, die sofort sehen, ob man einen Abrufbaren Hund hat. Die Brut und Setzzeit, da muss man noch mehr aufpassen. Punkt

      • @Navy: Und Sie wollen jetzt sagen das der Gast-Jäger jetzt völlig unschuldig ist? Als Gast in einem Jagdrevier muss man besonders achtsam sein, da er überhaupt gar nicht die Gegebenheiten kennt. Jetzt im Dezember ist nun weder Brut- und Setzzeit.

        Hundehaltung
        In der Brut- und Setzzeit gilt besondere Aufsichtspflicht über Hunde auf und an allen Grünflächen. Wiesen, Felder und Wälder inner- und außerorts sind damit ebenfalls betroffen. Die entsprechenden Regelungen gelten in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli. In Niedersachsen[2] und Bremen (dort sogar schon ab dem 15. März)[3] herrscht in dieser Zeit pauschal Leinenzwang für Hunde in der freien Landschaft. In anderen Bundesländern sehen nur einzelne Kommunen diesen allgemeinen Zwang vor. Ein Verstoß kann mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro geahndet werden.[4][5]

      • Herr Navy scheint ein Jäger zu sein. Einer mit Rechtschreibfehlern, aber zutreffendes Deutsch braucht man ja für die Jägerprüfung nicht zu beherrschen. Ihm ist immerhin zuzugeben, daß man seinen Hund immer im Auge behalten muß. Ich habe meinen geliebten Hund im Wald immer bei mir geführt. Ich sage hier lieber nicht, was ich mit einer Person gemacht hätte, die auf meinen Hund geschossen hätte. Aber Frau Matthiesen war genauso überrascht wie ich früher, als ich beim Spaziergang einmal Schüsse hörte. Meine Nachfrage bei der Stadt ergab, daß im Grunde das ganze Jahr über gejagt werden darf. Offenbar darf auch dort gejagt werden, wo Menschen unterwegs sind. SCHULDIG sind daher insbesondere auch die Städte, die das erlauben! Es kann doch wohl nicht wahr sein, daß an der Emscher herumgeballert werden darf! Ich rufe daher alle auf, sich bei den Stadtverwaltungen zu beschweren. Meines Wissens ist für Wälder auch das Forstamt Gelsenkirchen zuständig. Von denen ist allerdings wenig zu erwarten. Reicht Petitionen beim Rat ein, macht denen Arbeit und bleibt am Ball, das alleine kann helfen. Vorschriften sind verfassungswidrig, wenn Leib und Leben von Menschen gefährdet werden können, indem Jagdgebiete sich mit Fußgängergebieten überschneiden! Das muß endlich aufhören. Erst recht in der Nähe zu Stadtgebieten. Und argumentiert immer vorrangig mit der Gefährdung von Menschenleben. Auf Hunde pfeifen die in den Verwaltungen. Die Kripo interessiert sich keinen Deut; das Verfahren wird auf jeden Fall eingestellt werden. Als Jurist weiß ich das sehr genau. Die Ermittlungen halten sich in Grenzen. Staatsanwaltschaft und Polizei denken, sie hätten besseres zu tun. So läuft das. Jäger sitzen ohnehin überall. In den Verwaltungen selbst, in allen möglichen Berufen. Ärzte, Rechtsanwälte, Richter, Bürgermeister, Politiker, alle Berufsgruppen sind vetreten. Und nehmen Einfluß, daß sie noch weiter herumballern dürfen. Als jemand, der bei der Bundeswehr in einer Einheit war, die ständig bei Schießübungen war und mit allen möglichen Waffen geschossen hat, kann ich ohnehin nicht verstehen, was man an Waffen finden kann. Mein geliebter Hund wurde fast 15 Jahre alt. In dieser Zeit habe ich ihn nicht ein einziges Mal geschlagen und über alles geliebt. Ich verstehe den Schmerz der Frau Matthiesen. Auch wenn ich nicht verstehe, daß sie die Jägerschaft allgemein in Schutz nimmt. Sie scheint ja selbst in der städtischen Verwaltung zu arbeiten. Wir haben immer auf unseren Rüden aufgepaßt. Gerade vor Jägern, wenn wir am oder im Wald spazieren gingen. Und erst recht, nachdem ich erfahren hatte, daß das ganze Jahr über Jagdsaison ist, mit geringfügigen Einschränkungen. Also Obacht geben! Und nicht nur hier schreiben, sondern etwas tun! Schreibt eine Petition an Euren Rat! Vorher holt Euch Informationen von der Stadt, und sei es nach dem Informationsfreiheitsgesetz. Findet heraus, wo die in Eurer Stadt rumballern dürfen. Und laßt Euch nicht anlügen, die Jägerschaft sei wichtig für Hege und Pflege. Die muß natürlich sein, aber durch Förster, nicht durch Hobbyjäger. Sollen doch mehr Förster angestellt werden. Aber das kostet natürlich Geld. Hobbyjäger zahlen ja sogar dafür und sind eine Einnahmequelle. Herr Wohlleben, ehemals Förster, bekannt wegen seiner Bücher, hat sich hierzu auch geäußert. Wir brauchen wieder mehr und verantwortungsvolle Förster, die nicht nur gezwungen werden, wirtschaftlich zu denken und Geld für die Kommunen zu generieren. Also: Tretet Euren Politikern sinnbildlich in den Allerwertesten!

      • „Auge um Auge“ Würde ich sagen, wer mir ein Liebsten nimmt, denn würde ich auch ein nehmen

  8. Das ist ein Verantwortungsloser
    Tier – Abknaller! Leider gibt es solche Typen in jeder Jagdgesellschaft!! Pfui!

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