Am Samstag, den 23. Januar 2021, entdeckte ein Wanderer einen toten Jungwolf in der Region Torgon.

Nach der Meldung des Tierfundes, begab sich der Wildhüter oberhalb von Torgon im Savalène-Tal zum Fundort und stellte den Tierkadaver sicher.

Die am Montag im Tierspital durchgeführten Röntgenaufnahmen zeigten, dass ein Projektil das Tier durchdrungen hatte. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere meldete den Fund der Kantonspolizei, die unter der Leitung der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufnahm.

Ein ähnlicher Vorfall hatte sich im März 2016 ereignet. Damals wurde am Ufer des Rotten bei Raron VS ein stark verwester Wolfskadaver entdeckt. Das Tier mit der Bezeichnung M63 starb an den Folgen von Schüssen und wurde von einem Fischer gefunden.    

Die Strafuntersuchung wurde 2017 mangels Beweisen eingestellt, nach dem Auftauchen neuer Elemente jedoch wieder aufgenommen. Dies führte schliesslich zur Anklage gegen einen deutschen Rentner. Dieser wurde jedoch im Juni 2018 vom Bezirksgericht in Brig wegen ungenügender Indizienlage freigesprochen.    

Im Februar 2017 wurde im Val d’Anniviers im Unterwallis die tote Wölfin F16 gefunden, in deren Schulter eine Kugel steckte. Ein Jahr später erschoss ein Walliser Jäger während einer Fuchsjagd irrtümlich die Wölfin F28. Er informierte unverzüglich die Behörden. Auch hier wurde eine Untersuchung eingeleitet.

1 Kommentar

  1. Tiefe täler, hohe berge.. da bleibt der geistige horizont offensichlich massiv eingeschränkt. anders lässt sich dieses zurückgebliebene verhalten gewisser walliser nicht erklären! pfui Deibel 🤮

Diskussion