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Sambia will ausländische Hobby-Jäger verbieten

Quellen innerhalb der sambischen Regierung sagen, dass die Behörden ein Verbot der Wildjagd ankündigen werden, um dem kenianischen Modell des Fototourismus den Vorzug zu geben, das mehr Einnahmen bringt.

Kenias Tourismusindustrie wuchs exponentiell, als dieses Land die Jagd verbot.

Die sambische Regierung ist in nicht enden wollende Rechtsstreitigkeiten vor den Gerichten über Jagdkonzessionen verwickelt, wobei die lokalen Jagdunternehmen hauptsächlich einem Kartell von zwei Familien aus Nyimba gehören, die Grosswildjäger aus Übersee einschleusen. Etwa 90 % der Einnahmen aus den Jagdsafaris werden ausgelagert.

Die Regierung setzt sich für den Schutz der Wildtiere und ihres natürlichen Lebensraums ein und betrachtet die Jagd als eine sehr negative Praxis, die die Fauna und Flora zerstört, da die Hobby-Jagd auch Wälder abbrennt, um das Gelände freizulegen.

Trophäenjagd fördert:

  • kaum Einkommen für die lokale Bevölkerung
  • keine Vorteile für Wildtiere
  • Geisteskrankheiten
  • Gewalt
  • Profit für die Jagdindustrie

Das kenianische Modell des Fototourismus ist die beste Option und ist nicht nur ein zuverlässiges Mittel zur Erhaltung der Wildtiere und der Wildnis, sondern bringt auch mehr Einnahmen.

Die Quellen erklärten weiter, dass die kommerzielle Jagd in Sambia derzeit von zwei sambischen Familien kontrolliert und beherrscht wird, die hartnäckig die Gerichte bemüht haben, um die Reorganisation und Reformierung der Jagdprozesse zu verlangsamen, da sie befürchten, dass dies ihren Interessen schadet.

2 Kommentare

  1. Hallo,

    als Natur- und Tierschützer vor allem in Afrika, bin ich selbstverständlich gegen die Trophäenjagd. Ich finde es gut, dass Sie den Bericht geschrieben haben und kann den auch voll unterstützen. Doch Fotos davon zu zeigen, bewirkt in meinen Augen das Gegenteil. Es wirbt für Jäger das gleiche zu tun, die sich nur das Foto ansehen und den Bericht nicht lesen.
    Nur so als Anmerkung
    LG Josef Spang

  2. Heidemarie Rittscher Reply

    Solche Familien sollte ins Gefängnis stecken und bis zu 10 Jahre dort lassen bei Wasser und Brot. Durch solche Typen wird die Schönheit dieser Welt zerstört. Wozu sollte man dort noch hinfahren wenn einem die Tiere vor der Kamera ermordet werden. Dann Fahre ich lieber wo anders hin wo man in Ruhe Fotos machen kann.

    MfG

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