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Löwe in Kenia aus tödlicher Drahtschlinge gerettet

Ein Löwe in Kenia wurde kürzlich in einer Drahtschlinge gefangen, die ihm die Pfote abschnitt.

In einem Facebook-Post erklärte der Sheldrick Wildlife Trust, dass die Grosskatze in die Schlinge getreten war, die sich immer enger um seine Pfote schloss, während der Löwe versuchte, zu entkommen.

Der Kenya Wildlife Service und der Sheldrick Wildlife Trust fanden den männlichen Löwen, der sich in einem Dickicht versteckt hatte, verletzt und unter Schmerzen. Die Tierärzte setzten Bolzenschneider ein, um die Pfote des Löwen aus der Falle zu befreien. Sie sagten, dass der Löwe seine Pfote möglicherweise ganz verloren hätte, wenn die Schlinge länger geblieben wäre.

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Dank dieser Teamleistung und der schnellen Reaktion hat diese Grosskatze eine gute Prognose für eine vollständige Genesung und sollte noch einen weiteren Tag brüllen können„, heisst es in der Bildunterschrift des Social-Media-Posts.

Schlingenfallen werden häufig im illegalen Buschfleischhandel in Afrika eingesetzt – ein Handel, bei dem wilde Tiere gefangen und zum Verzehr verkauft werden. Je nach Verkaufsstelle bestehen diese Fallen aus Schlingen, die in einer bestimmten Höhe angebracht werden. Die Hälse oder Beine der Tiere verfangen sich dann in der Schlinge, und wenn die Tiere sich wehren, wird die Schlinge so konstruiert, dass sie sich enger zieht.

Amie Alden vom Sheldrick Wildlife Trust teilte mit, dass die Löwen aufgrund der Auswirkungen der Buschfleischwilderei verzweifelt sind. Der Handel tötet die Beutetiere der Löwen und verstümmelt die Grosskatzen.

Frau Alden fügte hinzu, dass es schwierig ist, die Schmerzen zu verstehen, die diese Tiere vor ihrer Behandlung erleiden, aber dank rechtzeitiger Intervention kann ihr Elend gelindert werden.

Die Wildtiere sterben an ihren Verletzungen oder verhungern bzw. dehydrieren. Hunderttausende von Tieren werden jedes Jahr für den Buschfleischhandel getötet. Das bedroht nicht nur das Leben der bedrohten Tiere, sondern kann auch für den Menschen gefährlich werden. Die gefangenen Wildtiere enthalten Krankheitserreger, so dass Menschen, die ihr Fleisch essen oder mit ihren Körperflüssigkeiten in Berührung kommen, sich mit Krankheiten und Zoonosen anstecken können.

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