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Bei Jagd-Safaris werden stark bedrohte Tierarten wie Löwen und Elefanten von Hobbyjägern getötet. In Österreich dürfen diese grausamen Jagd-Safaris sogar völlig legal verkauft werden, so auf der aktuell stattfindenden Messe „Die Hohe Jagd und Fischerei“. Sogar ohne Jagdschein können sich Kunden für ein paar tausend Euro als Großwildjäger versuchen. Der Österreichische Tierschutzverein fordert ein österreichweites Verkaufsverbot von Jagdsafaris.

In Botswana leben 135’000 Elefanten. Dieses Binnenland im südlichen Afrika beherbergt das immense Kalahari Game Reserve und das berühmte Okavango Delta, zwei Tierparadiese. Botswana ist zweifellos zum Schutzgebiet des afrikanischen Elefanten geworden, da es fast ein Drittel der stark bedrohten Dickhäuterpopulation beherbergt, die auf dem Kontinent auf 415’000 geschätzt wird.

Die Pelzzuchtindustrie in Deutschland ist Geschichte. Zu hoch wurden die Anforderungen an die Tierhaltung. Die Pelzindustrie siedelte sich im benachbarten Ausland an und hat neue Möglichkeiten entdeckt, mit Nerzen Geschäfte, wie Biodiesel, zu machen.

Wenn der Wald lichter wird, finden zwischen November und Januar wieder verstärkt Drückjagden statt. Meist werden dabei Wildschweine, Rehe oder Hirsche gejagt. Die Drückjagd ist eine Bewegungsjagd, bei welcher etliche Treiber mit ihren Hunden das Wild aufscheuchen und den Hobby-Jägern vor die Büchsen „drücken“. Ziel ist es, möglichst viele Tiere zu töten.

Regenwetter und Nebel oder hohe Temperaturen sollen den Bündner Jägern auf der diesjährigen Hochjagd einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Die Wildtierkiller müssen im November und Dezember auf die tierquälerische Sonderjagd, um das Soll zu erreichen. Bei dem Gemetzel soll der Abschussplan vor allem bei den Hirschen erfüllt werden.

In das Beverinrudel im Kanton Graubünden wurde brutal hineingeschossen und 2 von 4 Jungwölfen liquidiert, weil sich diesen Sommer mindestens 15 Risse aus Ziegenherden, die angeblich durch einwandfrei installierte Litzenzäune geschützt waren, ereigneten. Damit wurde ein Grenzwert überschritten. Die DNA-Proben haben das männliche Elterntier M92 als Verursacher identifiziert. Dieses wird aber verschont.

Der skrupellose Missbrauch von Wildtieren zu Unterhaltungszwecken findet nicht nur in Asien, sondern auch mitten in Europa statt. Das belegen aktuelle Recherchen der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“. Ihr zugespieltes Material zeigt legale Touristenattraktionen in Deutschland, Spanien, Frankreich und Tschechien, die zum Teil vom Aussterben bedrohte Tiere ausstellen. Die Tierschützer fordern die betroffenen Länder auf, Wildtiere endgültig aus der Unterhaltungsindustrie zu verbannen. Touristen werden dazu aufgerufen, derartige Attraktionen zu meiden.

Russland erlaubt die Jagd mit Pfeil und Bogen. Das Parlament in Moskau verabschiedete dazu am Mittwoch ein entsprechendes Gesetz in dritter Lesung. Davon versprechen sich die Duma-Abgeordneten Medienberichten zufolge, dass sich das „sehr positiv“ auf das Bild Russlands als große Jagdmacht auswirken werde. Mit Pfeil und Bogen durch die Wälder streifen dürfen aber nur diejenigen, die eine offizielle Jagderlaubnis haben.