Bildung

Sekte bringt Wildtiere virtuell ins Klassen- und Wohnzimmer

Der Hobby-Jäger Sektenableger „NÖ Jagdverband“ setzt bei Kindern mit dem einzigartigen Projekt „Wildes Revier“ auf Wissensvermittlung zu heimischen Wildtieren und deren Lebensräumen.

Mit dem „Wilden Revier“ hat der NÖ Jagdverband mit Josef Pröll ein einzigartiges Projekt ausgerollt, das Kindern zwischen 6 und 14 Jahren auf spielerische Art Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt, das Handwerk Jagd sowie das richtige Verhalten in der Natur vermittelt. Die Kinder begeben sich mit Tablet, PC oder Smartboard auf eine virtuelle Entdeckungsreise in drei typische Reviere und eine Jagdhütte und erleben Reh, Gams oder Fischotter in ihren natürlichen Lebensräumen. Nach einjähriger Entwicklungsphase wurde das „Wilde Revier“ am 24. November 2022 in der Volksschule Zelking präsentiert. Dabei gingen die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse auf die erste virtuelle Pirsch unter wildesrevier.at.

Hobby-Jäger ziehen unter Vorwänden tierliebende Kinder in ihren Bann. Einmal in ihren Fängen werden sie einer Gehirnwäsche unterzogen und zu brutalen Tiermördern gemacht.

Und wenn nicht die Gefolgschaft, dann müssen unschuldige Wildtiere dafür büssen, wenn Hobby-Jäger ihr Unwesen treiben. Hobby-Jäger machen Wildtiere zu unnötigen Opfern. Hoby-Jäger verbreiten Angst und Schrecken und machen viel Lärm im Wald und Flur.

Böse Zungen behaupten, dass das heutige Jagdunwesen von den Freunden des Nationalsozialismus abstammt. Das Gedankengut haben beide gemein: Es werden unbewiesene Behauptungen aufgestellt und Meinungen gemacht. Die Jägerschaft bedient sich dabei gewisser Titulierungen, die rein ideologischen Charakter haben.

Problemtier, Räuber, Schädling, Seuchenherd, Plage, Invasion usw. sind keine biologischen Kriterien, sondern dienen der Wertung, der Abwertung. Ein gern angewendetes und probates Mittel um Feindbilder zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Man lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass Tiere die man töten will, den Tod auch verdienen.

Diskussion