Bildung

An Sonntage bleiben Hubschrauber für Hobby-Jäger verboten

Gutes Jagdhandwerk sei, dass der Schuss so angebracht werden muss, dass man das erschossene Wildtier bergen kann und es mit menschlichen und üblichen Methoden ins Tal transportiert wird.

Drohnen und Hubschrauber sind dabei ein No-Go!

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat nun den Flugstopp für Wildfänge durchgesetzt, nachdem Hobby-Jäger wohl genug Lärm und Störungen in die Natur getragen haben.

Wir teilen mit, dass das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in Bern heute die Helikopterunternehmen angewiesen hat, an Sonntagen keine Flüge zur Wildbergung mehr durchzuführen und die Verordnung über die Landung ausserhalb des Flugplatzes vorbehaltlos zu übernehmen.“ Das hat Heli Rezia am Samstag in den sozialen Medien veröffentlicht.

Im Wesentlichen hat Bern die Entnahme von Wild per Helikopter an Sonn- und Feiertagen endlich gestoppt.

Den Helikopterfirmen ist nicht klar, warum das BAZL gerade jetzt interveniert und sie beabsichtigen deshalb, mit Bern in den Dialog zu treten. „Wir werden eher eine Überprüfung als eine Analyse der Situation verlangen„, meint Renato Belloli, Direktor von Heli Rezia mit Sitz in San Vittore (GR).

Die Frage muss geklärt werden„, meint auch Fabio Regazzi, Präsident des Tessiner Jägerverbandes. „Meiner Meinung nach muss es möglich sein, Ausnahmen zu gewähren, weil es sonst für die Jäger sehr schwierig wird, ihre Tätigkeit an Sonntagen auszuüben,“ sagt er gegenüber RSI.

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