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Zum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30. April erinnert PETA daran, dass Tiere in Zoos und Zirkussen noch immer durch psychischen Druck und körperliche Gewalt „erzogen“, dressiert und vorgeführt werden. Die Dressur von Wildtieren wie Elefanten, Löwen und Tigern basiert weltweit anerkannten Experten zufolge stets auf Zwang und dem Prinzip, Schwächeren den eigenen Willen aufzuzwingen. Die üblichen Mittel, um Wildtiere zu Auftritten und Gehorsam zu zwingen, sindElefantenhaken, Stock, Peitsche und Elektroschocker. Auch knapp die Hälfte der deutschen Zoos wendet noch den Elefantenhaken an, um die Tiere zu unterwerfen. PETA fordert ein Verbot dieser Dressurinstrumente.

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat am 5. April erfolgreich die Bärin Dushi in ihren BÄRENWALD Müritz im Norden Deutschlands überstellt. VIER PFOTEN rettete Dushi im Oktober 2018 gemeinsam mit zehn anderen, verwahrlosten Wildtieren aus dem Safari Park Zoo in Albanien. Dort lebte sie jahrelang im Dreck, ohne Zugang zu frischem Wasser. Nach einer vorübergehenden Unterbringung im Zoo Tirana wird Dushi nun in der naturnahen Umgebung des BÄRENWALD Müritz ein artgemässes und endgültiges Zuhause finden.

Erst Ende Januar 2019 wurden einer jungen Löwin im Rafah Zoo im Gazastreifen brutal die Krallen mit einer Gartenschere entfernt. Nun plant der Zoobesitzer, den schmerzhaften Eingriff bei zwei weiteren Löwen durchzuführen – notfalls auch ohne Hilfe eines Tierarztes. Die Brüder der verstümmelten Löwin sollen auch mit den Zoobesuchern spielen, ohne sie dabei zu verletzen. Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN fordert die verantwortlichen Behörden auf, einzuschreiten, bevor es zu spät ist. Gefordert wird die Schliessung des Zoos und die Umsiedlung der über 40 leidenden Tieren in sichere Tierschutzzentren in der Region. Bereits über 120‘000 Menschen weltweit haben die VIER PFOTEN Forderung unterschrieben.