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Gleich fünf neue Bartgeierpaare sorgten dieses Jahr in der Schweiz für Wildbruten. Nun will die Stiftung Pro Bartgeier die gute Situation in der Schweiz nutzen und neues Blut in die Population bringen. Die Stiftung plant für den Frühsommer 2020, aus genetischer Sicht besonders wertvolle Jungvögel aus dem Zuchtprogramm im Kanton Obwalden auszuwildern.

Blei ist schädlich für Mensch und Tier. Deshalb ist verbleites Benzin in der Schweiz seit dem 1. Januar 2000 verboten. Anders bei der Jagdmunition: Sie enthält nach wie vor Blei, obwohl die Schädlichkeit längst erwiesen ist, insbesondere für die aasfressenden Greifvögel Steinadler und Bartgeier.

In der Schweiz werden jährlich circa 42 000 Rehe erlegt, der grössere Teil davon, primär in den Kantonen des schweizerischen Mittellands, mit Schrot. Der Grund für die Verwendung von Schrotmunition auf der Niederwildjagd liegt darin, dass das meiste Rehwild in der Schweiz während des Herbstes auf sogenannten tierquälerischen „Schrotgesellschafts- bzw. Bewegungsjagden“ erlegt wird. Das Rehwild wird meist mittels lautjagenden Jagdhunden in bewaldeten Gebieten gejagt. Und dabei das ganze Biotop in Angst und Schrecken…

Die Vereinigung Zooschweiz mit ihren angeschlossenen neun Tierparks wie Goldau SZ, Basel oder Garenne VD steht am Ursprung der Pläne. Setzen will man auf in Gefangenschaft geschlüpfte Tiere. Das Projekt ist eine Folge von Zuchtanstrengungen in Deutschland, Österreich, Spanien und Italien, wie Zooschweiz am Freitag mitteilte.