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Klimawandel

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Der Klimawandel lässt die Vegetation früher austreiben. Für Hobbygärtner ist das schön, für Rehe eher weniger. Denn wenn die Rehkitze auf die Welt kommen, ist jetzt immer häufiger die Saison der zarten Jungpflanzen, die den Kleinen so gut bekommen, schon vorbei.

Die Zugvögel lassen sich durch das lang anhaltende warme und trockene Wetter kaum von ihrem Flugplan abbringen. Es gibt aber Hinweise, dass der Klimawandel ihnen längerfristig zu schaffen macht.

In letzter Zeit erreichten viele Meldungen von besorgten Bürgerinnen und Bürger die Vogelwarte in Sempach LU, wonach die Futterhäuschen schlecht besucht seien.

An dutzenden Orten in der Stadt Winterthur lässt Stadtgrün ab diesem Herbst zusätzlich Laub auf Haufen liegen. Die Laubhaufen bieten Kleintieren Unterschlupf und dienen so dem Erhalt der Artenvielfalt.

Störche zieht es im Winter nicht mehr nach Afrika. Sie bleiben in der Schweiz und Spanien. Das wirkt sich positiv auf die Fortpflanzung aus. Innert Jahresfrist ist die Zahl der Brutpaare hierzulande um 18 Prozent gestiegen und über 1000 Jungtiere wurden gezählt.

Im Kanton Graubünden, wo derzeit rund 60 Wölfe leben, sorgt die Abstimmung über die Revision des eidgenössischen Jagdgesetzes für dicke Luft. Das schweiz- und europaweit tätige Bergwaldprojekt ist im Bündner Oberland nicht mehr überall willkommen.

In der Schweiz wurden im letzten Jahr über 138’000 Wildtiere geschossen, 2,6 % mehr als im Vorjahr. Die offizielle Eidgenössische Jagdstatistik, die dieser Tage aufgeschaltet wurde, zeigt, dass gefährdete Arten dabei nicht ausgenommen sind. Total werden 4’118 Abschüsse von Feldhase, Schneehuhn, Birkhahn und Waldschnepfe gezählt. Mit dem revidierten…

Natur- und Tierschutzorganisationen in Europa, Australien und den USA fordern adidas und Puma auf, den Verkauf von Schuhen aus Känguruleder zu stoppen. Sie appellieren an die Vorstände der Unternehmen, sich Bekleidungsherstellern wie Versace oder Diadora anzuschliessen und zukünftig auf Produkte aus Känguruleder zu verzichten. Die beiden Marken verarbeiten…

Das ökologische Gleichgewicht zwischen Wild und Wald ist aus dem Lot und gefährdet den Schutzwald. Der artenreiche Bergwald steht auf dem Spiel. Hier helfen Luchs und Wolf. Nur ein Nein zum revidierten Jagdgesetz schont Wald, Luchs und Wolf.

Die natürliche Welt wird zunehmend bedroht, während wir uns im 21. Jahrhundert bewegen. Dennoch werden einige der am stärksten gefährdeten Wildtiere der Welt weiterhin unerbittlich von Trophäenjägern verfolgt. Wie kann jemand stolz darauf sein, solch grossartige Kreaturen zu töten, fragt die führende Primatologin Jane Goodall.

Das neue Jagdgesetz schaffe klare Regeln für die Regulation geschützter Arten durch die Wildhüter der Kantone und erhöhe dadurch die Sicherheit für Tier, Natur und Mensch. Das Jagdrecht fördere zudem die Artenvielfalt auch dank Bundesunterstützung für natürliche Lebensräume von Wildtieren.

Im Schweizer Hochgebirge nimmt die Diversität von Vögeln immer mehr ab, wie eine gemeinsame Studie der UZH und der Schweizerischen Vogelwarte belegt. Die Auswertung von Daten aus zwei Jahrzehnten zeigt, dass die alpinen Vogelwelt weniger vielfältig sind als früher und auch weniger ökologische Funktionen abdecken. Diese Entwicklung hängt…

Der sehr rar gewordene Feldhamster ist jetzt offiziell in seinem gesamten Verbreitungsgebiet vom Aussterben bedroht. Das geht aus der neuen Roten Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion (IUCN) hervor. Auch Lemurenarten und ein Glattwal im Atlantik sind neu vom Aussterben bedroht, wie die IUCN am Donnerstag…

Ursprünglich bei Tieren vorkommende Krankheiten könnten in Zukunft immer öfter auf den Menschen überspringen – ähnlich wie das mit grosser Wahrscheinlichkeit beim neuen Coronavirus geschehen ist.