Nachrichten der IG Wild beim Wild

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Tierschützerin: "Was wir mit Tieren tun, ist schädlich für uns alle"

Natur
Kein Mensch kann in der heutigen Zeit glauben, dass wir Jäger brauchen, um Überpopulation zu verhindern. Wir fliegen zum Mond und bauen Designerbabys. Die Tiermedizin würde Mittel und Wege finden, um eine massenhafte Vermehrung von Wildtieren zu verhindern. Aber das ist nicht gewollt.. Mehr erfahren


Wer frisst was am Futterhaus

Mix it! So heisst das Motto für alle Vogel-Fans, die eine möglichst gemischte Gästeschar an ihrem Futterhäuschen haben wollen. Aber welcher Vogel mag was am gedeckten Tisch? "Nicht alle picken dasselbe", sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Nur wer die Vorlieben seiner Gäste kennt, hat die Hütte voll und kann auch mal aussergewöhnliche Gäste verwöhnen. "Ornithologen unterscheiden zwischen Weichfutter-Liebhabern und den Körner-Knackern", erklärt Goris. "Am besten stellen Sie das Vogel-Menü selbst zusammen." Bei einem guten Mix aus Obst, Nüssen und Körnern sowie getrockneten Insekten (gibt es im Fachhandel) lockt man unterschiedliche Vogelarten an.

Neonikotinoide an Federn von Spatzen nachgewiesen

Forschende der Uni Neuenburg haben die Federn von Spatzen in der Nähe von Ackerflächen auf Pestizide hin untersucht. Und sind auf Neonikotinoide gestossen. Diese Chemikalien gelten als eine mögliche Ursache des Insektensterbens.

So überstehen Wildtiere auch eisige Kälte

Enten haben immer kalte Füße! "Zum Glück für die Wasservögel", sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. "Deshalb können sie auch auf zugefrorenen Teichen stehen, ohne auf dem Eis festzufrieren." Hinter dem Trick mit den kalten Füssen steckt ein spezieller Kreislauf: Es strömt nur wenig Blut vom Körper in die Vogelfüsse; dieses Blut kühlt auf dem Weg nach unten von etwa 40 Grad auf sechs Grad ab. Kalte Füsse sind nur eine Überlebensstrategie der Wildtiere bei Eiseskälte.

Kanton Nidwalden meuchelt seine Schwäne

Mit Eierstechen und Einzelabschüssen alleine schafft es der Kanton Nidwalden nicht, die Population der Schwäne in den Griff zu bekommen. Nun hat der Bund sogenannte Regulationsabschüsse bewilligt - mit strikten Auflagen.

Schweizer Wölfe sind keine Mischlinge

Weniger als zwei Prozent der Wölfe, die während der letzten zwanzig Jahre in den Schweizer Alpen lebten, sind Mischlinge aus Wolf und Hund. Die genetische Integrität des wilden Wolfsbestands sei nicht gefährdet, berichten  Lausanner Forscher. Beim Anblick eines Pudels und eines Wolfes mag man kaum glauben, dass sie zur selben Art gehören. Und doch sind Hunde eigentlich Wölfe, die vor 10’000 bis 30’000 Jahren vom Menschen domestiziert und fortan gezüchtet wurden. Die zahmen Begleiter des Menschen und ihre wilden Cousins können fruchtbare Nachkommen zeugen und taten dies im Laufe der Geschichte auch immer wieder.

Kroatien: Bischof schiesst auf Mann statt Wildschwein

Etwas von schwierigsten im Leben ist es, dass umzusetzen, was man selbst predigt. Vjekoslav Huzjak ist für sein Jagd-Faible bekannt. Doch nun zieht der kroatische Bischof mit einem folgenschweren Fehlschuss Kritik auf sich. Denn statt eines Wildschweins trifft der 58-Jährige einen anderen Hobby-Jäger.

Wildschweinschäden mit akustischer Methode verhindern

ZHAW-Forschende haben eine akustische Methode entwickelt, um Wildschweine von Feldern fernzuhalten und so Schäden zu verhindern. Der sogenannte Wildschweinschreck wurde getestet und mit konventionellen Präventionsmethoden verglichen. Zusammen mit diesen Erkenntnissen ist nun ein nachhaltiges Wildschweinmanagement möglich.

2018 erneut viele Pferdekutschenunfälle

Traurige Bilanz: Die Tierrechtsorganisation PETA veröffentlichte die Pferdekutschunfallstatistik für das vergangene Jahr. 2018 kam es deutschlandweit zu 33 Unfällen, bei denen zehn Menschen getötet und 62 verletzt wurden – viele von ihnen schwer. Darüber hinaus starben vier Pferde, vier weitere Tiere wurden verletzt. Im Vorjahr waren 41 Unfälle mit drei Toten und 67 Verletzten zu verzeichnen. Die mit Abstand häufigste Unfallursache war ein Erschrecken eines oder mehrerer Pferde im Strassenverkehr oder auf einem Wald- oder Feldweg.

Deutschland: Tierschutz ist für Wahlentscheidung wichtig

Tierschutz zunehmend wahlentscheidend: Für 59 Prozent der Deutschen ist das Thema Tierschutz bei ihren Wahlentscheidungen auf Bundes- oder Landesebene wichtig oder sehr wichtig. Das ist das Ergebnis einer INSA-Meinungsumfrage, die heute von PETA veröffentlicht wurde. Die Tierrechtsorganisation sieht das Umfrageergebnis in Zusammenhang mit dem Höhenflug der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei Landtagswahlen und Umfragen in den vergangenen Monaten. PETA fordert die Parteivorstände der Grossen Koalition auf, eine Kehrtwende in der Tierschutzpolitik einzuläuten und den Einfluss der Agrarlobbyisten im Bundestag zu beschränken.

Fuchsjagd ist organisierte Tierquälerei

Um es vorwegzunehmen - auch wenn Jagdverbände bei jeder Gelegenheit das Gegenteil wiederholen - es gibt in der Regel keine naturschutzfachliche Notwendigkeit für die Fuchsjagd. Der Beitrag der Jagd zum Artenschutz in Deutschland ist negativ: Die Bestände von Fasanen, Rebhühnern, Feldhasen oder Kiebitzen gehen kontinuierlich zurück, obwohl Jahr für Jahr fast eine halbe Million Füchse getötet werden. Die jetzt anstehende Winterjagd auf den Fuchs geht mit erheblicher Tierquälerei einher.

Migros Aare verkauft kein Feuerwerk mehr

In den Kantonen Bern, Solothurn und Aargau verkauft die Migros kein Feuerwerk mehr. Das hat die Geschäftsleitung der Genossenschaft Migros Aare entschieden. Sie macht dafür ökonomische und ökologische Gründe geltend.

Bauer bekämpft Wildschweine mit Rattengift

In einem Wald nördlich von Lausanne bei Corcelles-le-Jorat im Kanton Waadt wurde Rattengift im Mais gefunden. Damit wollte ein Bauer Wildschweine eliminieren. Bis Rattengift jedoch ein Wildschwein tötet, vergehen sechs bis sieben Tage.

England: Rückschlag für die Freunde der Gewalt und blutrünstiger Grausamkeit

Tierquälerei begeht, wer ein in Gefangenschaft gezüchtetes Wildtier aussetzt, das zum Zeitpunkt des Aussetzens in freier Natur nicht überlebensfähig ist. Dies trifft zum Beispiel auf Fasan, Ente, Rebhuhn und Feldhase zu, wenn sie gezüchtet worden sind.

Tierrechtlerinnen in Nyon wegen Befreiung von Ziegen vor Gericht

Am Polizeigericht in Nyon VD hat am Dienstag der Prozess gegen zwei Tierschutz-Aktivistinnen begonnen. Ihnen wird vorgeworfen, im März 18 Ziegen gestohlen zu haben, um deren Ende im Schlachthaus zu verhindern.

Modehaus Kofler geschäftet wie Jäger - ohne Ethik und Moral

Mit der Kampagne «echt Pelz – echt grausam» enthüllt der Zürcher Tierschutz erneut massive Deklarationsmängel im Luzerner Modehaus Kofler, obwohl es 2017 Besserung gelobte. Doch Kofler ignoriert Gesetze ebenso wie ethische Werte und Tierschutz – nur der Profit zählt. Trotz Shitstorm auf Facebook beharrt Kofler auf Qualpelz und begeht damit Verrat an der Kundschaft.
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Hobby-Jäger die Wildtiere in ihren Ruhezonen bekriegen, begehen Tierquälerei und Frevlerei auf hohem Niveau. Laut Tierschutzgesetz darf niemand ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten.
Wild beim Wild
Die jagdkritische IG Wild beim Wild ist eine am 11.6.2015 gegründete gemeinnützige Interessen-Gemeinschaft, die sich für die nachhaltige und gewaltfreie Verbesserung der Mensch-Tier-Beziehung einsetzt, wobei Wild beim Wild sich auch auf die rechtlichen Aspekte des Wildtierschutzes spezialisiert hat. Unser Service public wird ständig verbessert und erweitert.
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