Nachrichten der IG Wild beim Wild

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Stromschläge sind für Uhus Todesursache Nummer 1

Stromschläge sind für Uhus Todesursache Nummer 1
Der Uhu ist im Wallis sehr selten geworden. Während der nachtaktive Greifvogel in den 1960- bis 1970er-Jahren praktisch ausgestorben war, zählt man heute im ganzen Kanton weniger als zehn Brutpaare.

Bayern: Tiertransporte in 17 Länder verboten

Bayern: Tiertransporte in 17 Länder verboten
Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) gab heute bekannt, Langstreckentiertransporte in 17 Nicht-EU-Länder zu verbieten, darunter die Türkei, Libanon, Usbekistan und Marokko. Grund dafür sind Zweifel an der Einhaltung EU-rechtlicher Tierschutzbestimmungen. PETA begrüsst die Massnahme des bayerischen Umweltministers ausdrücklich und fordert nun die Umwelt- und Agrarminister der 15 übrigen Bundesländer auf, die Verbotsliste zu übernehmen. Da die der Agrarlobby nahestehende Bundesagrarministerin Julia Klöckner erst vor wenigen Tagen das Handeln der Länder als „überstürzt“ kritisierte, ist vom Bund keine Lösung zu erwarten. Vor vier Wochen überreichte die Tierschutzorganisation fast 29.000 Unterstützungsunterschriften für ein Langstrecken-Transportverbot an Thorsten Glauber, die in nur zwei Wochen gesammelt wurden.

Wallis: Grüne kritisierten eine Rückkehr zur Jagd des Mittelalters

Wallis: Grüne kritisierten eine Rückkehr zur Jagd des Mittelalters
Der Grünen-Politiker kritisierte zudem eine «Rückkehr zur Jagd des Mittelalters» an, die er als die schlechteste Werbung für Jäger bezeichnete. Seine Argumente zeigten im Rat keine Wirkung. Schliesslich hiessen die Parlamentarier das Postulat mit 77 zu 39 Stimmen bei 4 Enthaltungen gut.

Pferd stürzt am Basler Fasnachtsmontag

Pferd stürzt am Basler Fasnachtsmontag
Ein vor eine Kutsche gespanntes Pferd ist am Montagnachmittag beim Basler Cortège gestürzt. Das Tier konnte Augenzeugen zufolge etwa 15 Minuten lang nicht aufstehen und erlitt eine leichte Schürfwunde. PETA weist darauf hin, dass schwere Unfälle bei Kutschfahrten und Festzügen keine Seltenheit sind. Die Tierschutzorganisation hat sich nun in einem Schreiben mit dem Appell an das Fasnachts-Comité in Basel gewandt, die Umzüge künftig ohne Pferde durchzuführen.

Vietnam: VIER PFOTEN eröffnet neues Bärenschutzzentrum

Vietnam: VIER PFOTEN eröffnet neues Bärenschutzzentrum
Bärengalle gilt seit mehreren tausend Jahren als Heilmittel in der traditionellen Medizin und wird zur Behandlung von Augenkrankheiten, Hämatomen, Verdauungsbeschwerden und anderen Beschwerden verwendet. Obwohl ihre Wirkung selbst von renommierten Experten der traditionellen Medizin angezweifelt wird und es wesentlich bessere pflanzliche und synthetische Alternativen gibt, ist sie bis heute ein begehrtes Produkt in vielen asiatischen Ländern.

Trauriges Leben in Isolation

Trauriges Leben in Isolation
"Die Bundesregierung muss der Tierhaltung im Zirkus endlich Einhalt gebieten, um anderen Tieren den respektlosen und unvermeidbar tierschutzwidrigen Umgang zu ersparen.“

Tiere in Sachsen leiden enorm durch heimtückische Jagdmethode

Tiere in Sachsen leiden enorm durch heimtückische Jagdmethode
PETA drängt das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in Sachsen zu schnellem Handeln. In Deutschland sinkt die Akzeptanz für die Fallenjagd. Laut einer von PETA beauftragten forsa-Umfrage verurteilt die große Mehrheit diese tierquälerische Praxis. 70 Prozent sind für ein Verbot. Nur 19 Prozent der Bundesbürger sind demnach mit dem Einsatz dieser Fallen einverstanden.

"Keine Wildtiere im Zirkus" – jetzt erst recht!

Die Zirkussaison 2019 ist angelaufen und erneut haben Grosskatzen unfreiwillig den Weg zurück in die Manege gefunden. Obschon sich die Schweiz eines vorbildlichen Tierschutzgesetzes rühmt, hinkt sie im internationalen Vergleich stark hinterher: Schon 28 europäische Länder haben das Mitführen von Wildtieren im Zirkus bereits erheblich eingeschränkt oder sogar verboten.

WWF soll mit Kriminellen zusammen arbeiten

WWF soll mit Kriminellen zusammen arbeiten
Wie „Buzzfeed“ weiter berichtet, betreibt der WWF angeblich ein globales Netzwerk aus Informanten, obwohl die Stiftung dies öffentlich verneine. Auch Vorwürfe, wonach der WWF Waffen von Kriminellen in der Zentralafrikanischen Republik gekauft habe, sollen untersucht werden.

Blinkende Pfosten sollen Wildtiere schützen und Autofahrer warnen

Blinkende Pfosten sollen Wildtiere schützen und Autofahrer warnen
Präventionsmassnahmen, die Wildtiere mit Licht-, Ton- oder Geruchssignalen von der Strasse fernhalten sollen, zeigen oft nur mässigen Erfolg, weil sich die Tiere mit der Zeit daran gewöhnen. Gemäss neuesten Erkenntnissen zeigen Systeme mehr Wirkung, welche die Verkehrsteilnehmer vor Wildtieren in Strassennähe warnen.

Gaza: Zoobesitzer plant Krallen weiterer Löwen zu entfernen

Gaza: Zoobesitzer plant Krallen weiterer Löwen zu entfernen
Aktuell leben über 40 Tiere – unter anderem fünf Löwen, eine Hyäne, mehrere Affen, Wölfe, Stachelschweine, Füchse, Katzen und Hunde – in engen und desolaten Käfigen im Rafah Zoo.

Deutschland: Jagdhund beisst 89-Jährige

Deutschland: Jagdhund beisst 89-Jährige
Schock für einen Jäger, als er in Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) nach Hause kommt: Der gemeinsame Hund hat in der Wohnung seine 89 Jahre alte Mutter totgebissen. Der Jäger zerrt den Hund in den Garten und erschiesst ihn. Die Polizei geht von einem tragischen Unglück aus.

Naturschutz braucht ein Netzwerk aus Lebensräumen

Naturschutz braucht ein Netzwerk aus Lebensräumen
Der Lebensraum für unsere Wildtiere wird immer kleiner: Jeden Tag werden in Deutschland 62 Hektar Fläche durch Strassen, Gewerbegebiete und wachsende Siedlungen versiegelt. Bis 2030 rechnet das Umweltbundesamt damit, dass mehr als 300.000 Hektar an Landschaft verloren gehen könnten - eine Fläche grösser als das Saarland.

Vietnam: Gallebären sterben kurz vor ihrer Rettung

Vietnam: Gallebären sterben kurz vor ihrer Rettung
Doch als VIER PFOTEN-Mitarbeiter vorletzte Woche seine Farm besuchten, um die Transportfähigkeit der Tiere in Anwesenheit der lokalen Behörden für die anstehende Rettung zu untersuchen, fanden sie eine Bärin tot vor. Ihre Gallenblase und ihre Leber waren ihr bereits entnommen worden. Diese bringen auf dem Schwarzmarkt horrende Summen ein. Auch die drei anderen Farmbären verstarben kurz darauf in derselben Woche. Ihre Rettung hätte in der übernächsten Woche erfolgen sollen.

Nachts kehren die Zugvögel zurück

Amsel
Das Wetter kann den Fahrplan der Zugvögel um einige Tage verschieben, aber nicht grundlegend verändern. Hingegen führt die Klimaerwärmung dazu, dass diverse Arten heute ein paar Tage früher eintreffen als vor dreissig Jahren.
Wild beim Wild
Die jagdkritische IG Wild beim Wild ist eine am 11.6.2015 gegründete gemeinnützige Interessen-Gemeinschaft, die sich für die nachhaltige und gewaltfreie Verbesserung der Mensch-Tier-Beziehung einsetzt, wobei Wild beim Wild sich auch auf die rechtlichen Aspekte des Wildtierschutzes spezialisiert hat. Unser Service public wird ständig verbessert und erweitert.
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