Horror auf dem Bauernhof

Mit dem Spot „Old MacDonald“ zeigt PETA den blutigen Alltag der Tiere in der Ernährungsindustrie aus der Sicht eines Kindes. Die Videoplattform Youtube und das soziale Netzwerk Facebook verbannten das Video nun aufgrund der expliziten Bilder. Die Tierrechtsorganisation weist darauf hin, dass der Spot an keiner Stelle Gewalt verherrlicht oder zu dieser aufruft, sondern den Menschen durch künstlerisch inszenierte Bilder reales Tierleid vor Augen führt.

Der Schein trügt: Ein Mädchen entdeckt einen kleinen Bauernhof mitten in der Natur. Kühe weiden friedlich vor sich hin. Kinderstimmen singen die bekannte Melodie „Old MacDonald had a farm“. Plötzlich fallen Schüsse. Bilder von aufgeschlitzten und verstümmelten Tieren zerstören die „Idylle“, der Himmel verdunkelt sich. Neben dem beschaulichen Farmgebäude wachsen riesige, bedrohliche Schlachthäuser aus dem Boden. Im Inneren einer der Anlagen wird das Mädchen Zeuge einer Szene, die man so schnell nicht vergisst. „Stoppt den Horror!“, heisst es in dem neuen PETA-Spot „Old MacDonald“, der in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg entstanden ist. Mit dem verstörenden Film möchte die Tierrechtsorganisation zu Halloween auf die Missstände in der Ernährungsindustrie aufmerksam machen.

„Die Vorstellung von freilaufenden und unbeschwerten Tieren in der Landwirtschaft ist die reinste Utopie“, so Christian Coslar, Leiter der Abteilung Kreation bei PETA. „Hinter allen Produkten mit tierischen Inhaltsstoffen steckt das Leid wehrloser Lebewesen. Wir hoffen, dass wir die Menschen mit unserem Spot dazu anregen können, Mitgefühl zu zeigen und sich nicht länger der Illusion vom ‚glücklichen Tier auf dem Teller‘ hinzugeben.

Die Filmakademie Baden-Württemberg gilt als eine der besten Filmhochschulen weltweit. Der Spot wurde in Zusammenarbeit mit PETA von Studierenden der Akademie konzipiert und umgesetzt: Verantwortlich für die Produktion war Marvin Rössler; Max Christmann führte Regie und Alex Negret übernahm die Co-Regie.

Jedes Jahr werden allein in Deutschland knapp 800 Millionen Landlebewesen getötet, hinzu kommen Milliarden von Meeresbewohnern. In der Ernährungsindustrie fristen Tiere ein kurzes und qualvolles Dasein auf engstem Raum. Darüber hinaus wird der Verzehr tierischer Produkte mit vielen Krankheiten in Verbindung gebracht, einschliesslich Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Diabetes und Fettleibigkeit.

PETAs Motto lautet in Teilen, dass Tiere nicht dazu da sind, um gegessen zu werden. Die sogenannte landwirtschaftliche Nutztierhaltung ist immer mit Tierleid verbunden – Missstände sind systembedingt. Ständige Rechtsbrüche finden sich in allen Betrieben, ob es sich nun um kleine oder große Anlagen handelt.

Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.

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Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

 

1 Kommentar

  1. Heidemarie Rittscher bei

    Der Mensch ist eine Bestie und wird nie aufhören Fleisch zu Fressen. Wenn man diese Kochsendungen im TV sieht oder die Sprüche der Menschen. Wieso soll ich aufhören der Mensch ist ein Fleischesser, kommt dann als Antwort. Die Menschen sind so dumm und ich Hoffe das die Bestie Mensch bald ausgestorben ist.

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