Trophäenjäger im Shitstorm

Menschen die zum Spass Tiere töten, sind geistesgestört. In der heutigen Gesellschaft gilt, wer beim Töten nichts fühlt, ist schwer krank. Dies ist vom gesunden Menschenverstand bestätigt.

Blake Fischer

Blake Fischer

Dass solch kranke Individuen auch noch Positionen bei den Behörden, die von den Steuerzahlern bezahlt werden, besetzen, macht die ganze Angelegenheit noch peinlicher.

Der Beamte Blake Fischer, vom Idaho/USA Wildlife Departement, ist nur ein weiteres Individuum, dass sich damit brüstet, bei einem Jagdausflug nach Afrika Tiere getötet zu haben.

Blake Fischer wurde nun aufgefordert, zurückzutreten, nachdem er an über 100 Personen eine E-Mail schickte, die Fotos von seiner kürzlich stattgefundenen Grosswildjagd in Namibia zeigten.

Die 14 von ihm getöteten Tiere umfassten eine Giraffe, Leoparden, Impalas, Antilopen, Wasserböcke, Kudus, Warzenschweine, Gemsböcke und eine ganze Familie von Pavianen.

Das Foto, das am meisten Besorgnis verursacht hat, ist eines von Fischer, wo er wie viele Hobby-Jäger psychopathisch in die Kamera lächelt bzw. grinst, während er mit der Familie von toten Pavianen posiert, die er getötet hat. Einschliesslich der Babys, denen er ein Pfeil durch den Bauch geschossen hat.

Nicht nur Tierschützer auf der ganzen Welt sind empört, nachdem er die herzlosen und abscheulichen Fotos von sich selbst geteilt hat.

Das Grinsen auf Blake Fischers Gesicht, als er die toten Paviane zeigt, ist entsetzlich. Wie manche Menschen Freude daran haben können, unschuldige Tiere zu töten, von denen viele vom Aussterben bedroht sind, ist unergründlich.

Der Komiker Ricky Gervais benutzt seine Stimme für die Stimmlosen und nennt Fischer „pathetisch“ auf seinem Twitter-Account mit dem Hashtag #BanTrophyHunting.

Wir alle wissen, dass Jäger grosse Feiglinge sind und der Abschaum der Erde„, sagte Tom Arnold auf seinem Twitter-Account und bemerkte weiter, dass Fischers Fotos nun „jeden Mann, jede Frau, jedes Kind und jedes Haustier in Idaho mit einem offenen Auge schlafen lassen“ .

Fischer soll seinerseits behauptet haben, er habe nichts falsch gemacht und sei ein ethischer Jäger.

“I didn’t do anything illegal. I didn’t do anything unethical. I didn’t do anything immoral,” Blake Fischer.

Nun wurde der Druck der Öffentlichkeit zu gross und der geistesgestörte Hobby-Jäger, der Lebewesen wie Gemüse erntet, ist zurückgetreten. Nicht alles was legal ist, ist eben auch richtig.

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Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

 

2 Kommentare

  1. Jacqueline Hafner bei

    Zeigt einmal mehr auf, dass dort wo Emphatie anderem Lebengegenüber fehlt, Menschen zu allem fähig sind ohne Gesetze. Solche Menschen taugen als Vorbilder erst recht nicht und sollten sicherlich keine öffentlichen Ämter besetzen. Weiter schlimm ist, dass dieses Abschlachten von Tieren nicht illegal ist. Auch dort gilt es endlich entsprechende Gesetze zur vernehmlassen. Denn dieser absolute geistig zurückgebliebene Beamte zeigt einmal mehr, dass es eben nicht genügt an den „gesunden Menschenverstand und ethische Grundsätze bei der Jagd“ zu appellieren.. diese Menschen haben schlichtweg keinen gesunden Menschenverstand und ethisch kann die Jagd schon gar nicht sein. Wenn ein Urvolk ein Tier schiesst, welches die ganze Sippe eine Woche ernäht, ist das weitaus was anderes weder wenn eine einzelne Person zig-verschiedene Spezies auslöscht fürs Fotoalbum oder als Deko an die Wand – das ist einfach nur KRANK!

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