Hobby-Jäger sind anständig, fair und kameradschaftlich. Jagen, hat nur zum kleinen Teil mit dem Schiessen von Tieren zu tun. Das Zählen von Wild, Kitz-Rettung vor Vermähung, Verblenden von Strassen, damit das Wild nicht überfahren wird, das Entfernen von nutzlos gewordenen Zäunen, praktische Naturschutzarbeiten sind Teil des Pflichtprogramms, auch nach dem mehrjährigen Jagdlehrgang. Mindestens einmal im Jahr müssen Hobby-Jäger zudem in den Schiessstand, um dort den Treffsicherheitsnachweis zu erlangen.

So oder ähnlich tönt es meistens in der Presse. Bei vielen Menschen, die sich heutzutage in der Natur aufhalten und mit Hobby-Jäger in Kontakt kommen, wird jedoch schnell klar, diese Leute haben meist ein Wissen über Wildtierbiologie, Tierschutz, Ethik, Ökologie usw. wie ein Sonderschüler bei Schulabschluss. Im Jägerlatein sind sie sattelfest. Oder man sieht die Hobby-Jäger immer nur während der Jagd und eben nicht bei Naturschutzarbeiten. Hobby-Jäger inszenieren sich meistens auch so – unethisch grinsend, mit dem Fuss auf oder bei einem toten Wildtier.

Auch der Präsident vom Verband Jagd Schweiz, Hanspeter Egli, vertritt nicht nur in den Medien regelmässig Gedankengut (Wild beim Wild informierte), wo man sich zu Recht fragen muss, was sind das eigentlich für Jagdlehrgänge? Woher kommt der ganze Unsinn? Die Tötungswut und Gewaltverherrlichung? Die Lügen?

Immer wieder werden aus dem Hobby-Jäger-Milieu Dinge behauptet, die bei einer genauen Analyse ihren Ursprung in Schnapsideen, wilden Fantasien, Jagdliteratur und derartigen unwissenschaftlichen Quellen haben. Das liegt vor allem an der häufig unzulänglichen Ausbildung in den Kursen zur Jägerprüfung, die überwiegend von teils militanten Fanatikern mit einem sektenartigem Gedankengut durchgeführt werden und keinen regulären Qualifikationsnachweis brauchen. Nach der Ausbildung bewegt sich der Hobby-Jäger nur noch im Echoraum der Jagdpresse, die ihre schiefen und oft auch falschen Darstellungen stetig wiederholt.

Ihr vermisst eure Katze?

Das Video wurde der IG Wild beim Wild heute zugespielt. Es stammt aus Deutschland. Jagdhunde werden gezielt auf eine Katze scharf gemacht. Dann dürfen die Jagdhunde die Katze töten und zerreissen. Das Töten von Katzen ist normales jagdliches Tun. Der Name des Hobby-Jägers aus Deutschland ist bekannt und auch dieser gestandene Hobby-Jäger wird juristisch von unseren Freunden aus dem Tierschutz zur Rechenschaft gezogen.

Leider kommen solche Videos mit den Psychopathen und Sadisten immer noch viel zu selten an die Öffentlichkeit. Jagdhunde sind wie der verlängerte Arm für Hobby-Jäger. Hobby-Jäger wollen ihr Kriegsgerät einsetzen und ihren Hunden gutes Tun, sie belohnen. Die IG Wild beim Wild hat schon unzählige Videos gesehen (auch aus der Schweiz), mit dem identischen Ablauf der Jagdhunde an Füchsen, Hasen, Reh, Wildschwein und Co. Die Hobby-Jäger greifen nicht ein, sondern animieren ihre Hunde noch lautstark oder stillschweigend. Hobby-Jäger züchten abnormale Hunde, um sie später zu missbrauchen.

Zudem ist bekannt, dass nicht selten die Jagdhunde der Hobby-Jäger das ganze Jahr über ein leidiges und trostloses Leben in einem Zwinger verbringen und nur während der Jagdzeit sich austoben können.

Der Schweizer Tierschutz (STS) hat unlängst ein Positionspapier veröffentlicht, was von der Ausbildung und Einsatz von Jagdhunden in der Schweiz zu halten ist. Nämlich rein gar nichts (ausser der Nachsuche)!

mahnt Carl Sonnthal von der IG Wild beim Wild immer wieder.

Jagd ist und war historisch gesehen nie ein Wildtiermanagement gewesen und produziert mehr Schäden als Nutzen. Die Jagdstatistiken, Medienbericht usw. sprechen seit Jahrzehnten eine deutliche Sprache, wer für die Tierquälereien, Schäden, Überpopulationen, Umweltzerstörung, Gewalt, Missbrauch, Respektlosigkeit, Unwahrheiten, Brutalität usw. verantwortlich ist.

Da ist der Kanton Genf mit seinem modernen Wildtiermanagement mit Wildhütern Jahrzehnte voraus. Dort braucht es keine Treib- und Drückjagden mit bellenden Jagdhunden, obwohl immer sehr viele Wildtiere aus den umliegenden Gebieten in den Kanton Genf flüchten (insbesondere Wildschweine) und bleiben, wenn in Frankreich oder Kanton Waadt Treibjagden praktiziert werden.

Wie verroht und grausam muss ein Mensch sein, um ein Rudel Jagdhunde auf eine hilflose Katze zu hetzen? Er ist Hobby-Jäger.

Die IG Wild beim Wild fordert seit Jahren, dass sich Hobby-Jäger regelmässig einem medizinischen und psychologischen Wesenstest unterziehen müssen.

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Hobby – Jäger in den Schulen? Nein Danke!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

 

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