Die schrumpfende Gehirnmasse des deutschen Jagdverbandes hat erneut ein abstruses Video produziert.

Die bewegten Bilder kommen daher wie plumpe Sekten-Propaganda à la Scientology, um die eigenen Mitglieder mit einem Dachschaden bei der Stange zu halten und ist wohl kaum für die breite Öffentlichkeit gedacht.

Das Video ist ein deutlicher Beweis, wie wenig Hobby-Jäger eigentlich über die Natur, Mensch und Tiere wissen, geschweige denn Verstehen. Das Schaffen gibt tiefe Einblicke in die bizarre Gedankenwelt im militanten Milieu der Hobby-Killer. Gleichzeitig wird von DJV-Präsident Hartwig Fischer in einer Pressemitteilung um Toleranz und Realitätssinn gebettelt – von dem Mann, der Tierrechtler in Deutschland mit Transparenten vor Löwen gesehen haben will!

Was Herr Hartwig Fischer in der Pressemitteilung zu der geächteten Hobby-Jägerin auch verschweigt, ist, dass sich die breite Öffentlichkeit über das Motiv der Hobby-Jägerin echauffiert hat. Und weil Herr Hartwig Fischer offensichtlich einen schwarzen Balken vor dem Gesicht hat, möchte ihn die IG Wild beim Wild gerne daran erinnern, wer wohl das Gros an schweren kriminellen Straftaten in unserer Gesellschaft begeht: Es sind seine Mitglieder!

Seit dem Jahr 2001 dokumentiert die Initiative zur Abschaffung der Jagd die Opfer von Jagdunfällen und Straftaten mit Jägerwaffen. Auch 2017 schockierten Meldungen über Menschen, die von Hobby-Jägern erschossen oder Opfer von Jagdunfällen wurden, die Öffentlichkeit: Insgesamt gab es mindestens 31 Tote nur in Deutschland.

Zitat Hartwig Fischer: „Wir Jäger leben von und mit der Natur, Jagd ist eine ursprüngliche schonende Nutzung.“ Andere Gruppierung mit einem ähnlichen Krankheitsbild könnten zum Beispiel auch behaupten: „Wir Pädophilen leben von und mit den Kindern, Pädophilie ist eine ursprüngliche schonende Nutzung.“ Dass dies weder für Tier noch Kind rechtens ist, hat der gesunde Menschenverstand mittlerweile erfasst, denn sowohl Kinder als auch Säugetiere sind empfindsame Wesen, in einer von dem Hobby-Jäger unverstandenen Evolution. Dies hat damit zu tun, dass auffallend häufig bei Hobby-Jägern Gehirnanomalien festgestellt werden. Gewalt hinterlässt nach kurzer Zeit Spuren im Gehirn. Neuropsychologen bestätigen: Die Amygdala, ein Kerngebiet im Gehirn, ist bei Gewalttätern wie Hobby-Jäger auffällig zurückgebildet oder gestört. Ist dieser zentrale Teil des Gehirns (Gefühlssortierbüro) defekt, ist unter anderem das Ekelgefühl ausgeschaltet. Dies kann man zweifelsfrei immer wieder in Gesprächen und Taten mit Hobby-Jägern im Alltag feststellen.

An der Stelle wo Gewalt sich entlädt, werden also genauso Schäden verursacht, wie am Punkt, auf den sie gerichtet ist.

Einschlägige militante Jägermagazine sind voll mit Bilder von Jägern, die eine Waffe in der Hand halten und in einer dominierenden Position über ihre Opfer posieren. Solche Magazine regt die Fantasie der Hobby-Jäger an, noch mehr und mehr Jagen zu wollen, auch in allen Herren Länder. Derartige Fotografien und Filme brauchen Hobby-Jäger, um sich wichtig zu fühlen.

Wenn früher in Notzeiten gejagt wurde, obwohl der Mensch laut seiner Genetik kein Fleischesser ist, sollte sich besser endlich selber eingestehen, dass wir nicht mehr in der Steinzeit leben, als die Öffentlichkeit mit Comics für dumm verkaufen zu wollen, wie dies Hartwig Fischer, Präsident des Deutschen Jagdverbandes, macht.

Der kleine Bruder des deutschen Jagdverbandes ist der ebenfalls mit Komplexen behaftete Verband „JagdSchweiz“, der vor lieblich deutsche Beiträge auf seiner Facebook-Seite postet, um sich auf diese Art auch „gross“ zu fühlen.

Tierrechtler haben eine noble Mission, die des Friedens für alle Lebewesen – Hobby-Jäger hingegen sind Unruhestifter und Kriegstreiber, ist Carl Sonnthal von der IG Wild beim Wild überzeugt.

Vielmehr geht es in dem Zwist auch um die ungerechtfertigte Ausbeutung. Menschen können wählen und haben ethische und moralische Verantwortung gegenüber den Schutzbedürftigen, dies haben Beutegreifer wie ein Wolf, Fuchs oder Löwe gemäss ihrer Natur als Gesundheitspolizisten nicht. Gewaltlosigkeit unterscheidet den kultivierten Menschen vom Beutegreifer in der Tierwelt. Die meisten Tiere ernähren sich vegan und sind friedfertig.

Hobby-Jäger, die selbsternannten Raubtiere, leben eine Kultur der sinnlosen Gewalt. Die Realitätsverweigerung der Hobby-Jäger und ihrer Verbände nebst der Jäger-dienenden Lobby ist zutiefst Kreatur- Tier- und absolut lebensfeindlich. Dazu empathielos, ohne Moral und jegliche Ethik. Es ist nicht nur die Meinung der Tierrechtler, das Tiere ein Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück haben. Dieses Wissen hat intuitiv jedes Kind. Hobby-Jäger stören, manipulieren, misshandeln usw. fortlaufend die Natur, weil sie die Natur mit der beschädigten Gehirnmasse intellektuell und spirituell nicht richtig Erfassen können. Und ja, der bewusste Mensch muss handeln: ethisch, gewaltfrei und verantwortungsvoll.

Jäger parkieren und züchten seit Jahrzehnten Rotwild im Wald. Wald ist ein eher atypischer Lebensraum für eine Weidetierart. Sobald Luchs und Wolf helfen, die Bestände zu regulieren, sind die entlarvten Hobby-Jäger die ersten, die dagegen Stimmung machen, weil sie nicht mehr töten dürfen. Beutegreifer werden von Hobby-Jägern bekriegt (dies nervt nicht nur die Fachleute beim Forst), bis zur Wilderei und nicht von der Tierrechtsbewegung. Hobby-Jäger sind der Totalausfall, nicht nur in Sachen Wildtiermanagement. Ausser dem primitiven Dreinschlagen kennen Hobby-Jäger im Gegensatz zur normalen Bevölkerung keine Konfliktlösung.

Hobby-Jäger reagieren immer widerwillig auf Initiativen des gesunden Menschenverstandes. Tier- und Artenschützer führten im Jagdwesen zu mehr Wildtierschutz. Die Abschaffung von Tellereisen oder das Verbot der Vogeljagd mit Leimruten usw. Der gesunde Menschenverstand war und ist die treibende Kraft, damit die Jagdzeiten eingeschränkt und die Anzahl an jagdbaren Arten reduziert werden. Um die Ausrottung von Tierarten zu verhindern, haben Tierschützer den Hobby-Jägern die moralische Verpflichtung zur Pflege und Hege auferlegt. Die Ethik der Hobby-Jäger (sofern es so etwas überhaupt gibt) rennt traditionell immer dem Zeitgeist hinterher.

Zurzeit finden auf bundes- und kantonaler Ebene Jagdrevisionen statt. Dabei kann man wieder ganz klar erkennen, wer sich für und gegen Tier- und Artenschutz einsetzt, damit zum Beispiel tierquälerische Jagdmethoden wie die Treib-, Drück- oder Baujagd verboten werden. Fakt ist, beim jägerischen Unfug und der Ausbeutung der Tierwelt gäbe es ohne Tierrechtler und Tierschützer keine Obergrenze.

Man muss die kränkelnden Hobby-Jäger straff an die Leine nehmen, mahnt Carl Sonnthal von der IG abschliessend.

Die IG Wild beim Wild ist eine gemeinnützige Interessen-Gemeinschaft, die sich für die nachhaltige und gewaltfreie Verbesserung der Mensch-Tier-Beziehung einsetzt, wobei die IG sich auch auf die rechtlichen Aspekte des Wildtierschutzes spezialisiert hat. Eines unser Hauptanliegen ist, in der Kulturlandschaft ein zeitgemässes und seriöses Wildtiermanagement nach dem Vorbild vom Kanton Genf einzuführen – ohne Hobby-Jäger aber mit integren Wildhütern. Das Gewaltmonopol gehört in die Hände des Staates und nicht an Hobby-Jäger-Banden delegiert.

 

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Hobby – Jäger in den Schulen? Nein Danke!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

 

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