Pferd und Wölfe

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Das Video wurde in der Nähe von Rom in den Abruzzen aufgenommen. Ein Rudel mit 6 Wölfen nähert sich einem Pferd. Gelungen ist dieser aussergewöhnliche Film Fabrizio Giammatteo.

Der Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga ist einer der grössten Schutzgebiete Europas ohne Hobby-Jäger. Er erstreckt sich über eine Fläche von 2.014 Quadratkilometern über die Provinzen Teramo, L’Aquila und Pescara in den Abruzzen, etwa 132 km von Rom.

Um das Massiv des Gran Sasso herum, dessen höchster Gipfel der Corno Grande mit 2’912 Metern ist, wurde der Park 1991 gegründet und ist ein Paradies für Naturliebhaber und Aktivurlauber.

Direkt unter dem Corno Grande liegt der Calderone, Europas südlichster Gletscher. Der Gran Sasso erhebt sich über die grossen Weiden von Campo Imperatore. Schnee und Wind sind hier häufig anzutreffen.

Umgeben von Buchen-, Tannen-, und Kastanienwäldern, bietet der Park eine der artenreichsten Gegenden Europas mit 300 Kilometern an Wegen, die man zu Fuss, zu Pferd oder mit dem Mountainbike erkunden kann.

Der Park hat mehr als 2.000 Pflanzenarten, von denen einige ausschliesslich in diesem Gebiet vorkommen, wie das Abruzzen Edelweiss. Im Park leben viele Arten von Wildtieren, darunter Gämse, Bären, Wölfe, Rehe, Wildkatzen, Wildschweine, Füchse und Eichhörnchen. Unter den Vögeln sind der Steinadler, der Weissrückenspecht, der Habicht, der Bussard und der Wanderfalke einige der bemerkenswertesten. Es gibt auch eine Vielzahl von Insekten, wie der Apollo-Schmetterling.

Schafherden, die von Schäferhunden, Rinderherden und halbwilden Pferden bewacht werden, beweiden von Frühjahr bis Herbst die unteren Hänge des Gran Sasso. Die Weiden sind mit Feldgräsern und Wiesenblumen bewachsen. Der Hirtenlebensstil war schon immer ein Teil dieses Gebietes, wie die zahlreichen Trockensteinmauern, Schutzhütten, Bauernhöfe und Felsenkirchen zeigen.

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2 Kommentare

  1. Marianne Weber bei

    Unglaublich wie tiefenentspannt dieses Pferd ist, es spürt genau, dass von diesen Wölfen keine Gefahr ausgeht, Pferde sind Fluchttiere und ergreifen schon bei geringster Gefahr die Flucht, tolles Video!

  2. Rita Kleb bei

    Ein schönes Video! Spätestens, als sich das Pferd auf dem Boden wälzte, hätte das Wolfsrudel angreifen
    können. Aber nichts geschah!
    Ein Beweis mehr, dass der Wolf zu Unrecht als die „gefährliche Bestie“ bezeichnet wird. Alles nur Panikmache, um einen Grund für seinen Abschuss zu haben.
    Der Wolf gehört auch in unseren Wald, auch wenn das manchem Schäfer und Landwirt nicht passt!
    Wenn die Weidetiere durch einen sicheren Zaun geschützt sind, ist es dem Wolf kaum möglich, sie zu reißen.
    Wenn es ihm dennoch gelingen sollte, gibt es für jedes gerissene Tier eine Entschädigung.

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