Grosser Bahnhof für „Biene Maja“: Am kommenden Sonntag ist der erste Weltbienentag! Die Vereinten Nationen haben den 20. Mai als Weltbienentag ausgerufen, um der breiten Öffentlichkeit die Leistungen von allen Bienen vor Augen zu führen.

Die Wahl dieses Datums geht auf den slowenischen Imkerverband zurück, der sich schon seit Jahren für den „Weltbienentag“ einsetzt. Der 20. Mai ist der Geburtstag des slowenischen Imkerpioniers Anton Janša (1734-1773). Er gilt als einer der ersten Lehrer der modernen Bienenhaltung. Ausserdem bildet der 20. Mai einerseits den Höhepunkt des Bienenjahres auf der nördlichen Hemisphäre; auf der südlichen Hemisphäre findet zu dieser Zeit die Honigernte statt.

Ihre Bestäubungsarbeit ist von unschätzbarem Wert. So beziffert der Weltrat für Biologische Vielfalt den wirtschaftlichen Wert von fliegenden Bestäubern auf über 577 Milliarden US-Dollar. Wenn von Bienen die Rede ist, steht das Haustier der Imker – die Honigbiene Apis mellifera – im Vordergrund der öffentlichen Debatte. Auf die „wilden Verwandten“ fällt viel weniger Rampenlicht. „Bei den Wildbienen stehen in Deutschland bereits über 50 % auf der Roten Liste„, betont Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. „Die Gefahr, dass langfristig immer mehr Wildbienenarten von der Erde verschwinden, ist gross!“

Die oft hoch spezialisierten Wildbienenarten haben zwei massive Probleme: Knappe Nahrung und unzureichende Nistmöglichkeiten. „Wildbienen leiden unter Städte- und Straßenbau, der intensiven und auf wenige Kulturarten spezialisierten Landwirtschaft und dem Verschwinden von Feldrainen, Heiden und Magerrasen sowie anderen warmen und sandigen Lebensräumen„, erklärt von Münchhausen. Die Deutsche Wildtier Stiftung weist im Zuge des Weltbienentages darauf hin, dass vor allem Wildbienen im Gegensatz zur domestizierten Honigbiene Schutz und Hilfe brauchen. „Viele Bienenfreunde, die den Insekten etwas Gutes tun wollen, wissen nicht, dass Honigbienen und Wildbienen völlig unterschiedliche Arten mit stark verschiedenen Ansprüchen sind„, so von Münchhausen.

5 wichtige Unterschiede zwischen Honig- und Wildbienen:

  1. Honigbienen gehören alle zu einer Art: der Apis mellifera! Bei den Wildbienen gibt es alleine in Deutschland über 600 verschiedenen Arten. Weltweit sind es über 20.000 Arten. Ihre Namen sind unverwechselbar. Sie heissen Schneckenhausbiene (Osmiabicolor), Sandbiene (Andrena), Mörtelbiene (Megachile) oder Seidenbiene (Colletes).
  2. Honigbienen werden gezüchtet und leben als soziale Art in einem Volk mit mehreren Tausend anderen Individuen in Stöcken. Wildbienen sind meist Einzelgänger mit individuellen Ansprüchen an ihren Lebensraum: Einige legen Niströhren im Erdboden an, andere bevorzugen Mauerritzen zum Nestbau, wieder andere Pflanzenstängel.
  3. Honigbienen fliegen viele Pflanzen an, Wildbienen sammeln Nektar an sehr wenigen, manchmal sogar nur einer einzigen Pflanzenart.
  4. Honigbienen produzieren Honig, aus den Nestern europäischer Wildbienen kann kein Honig gewonnen werden.
  5. Der Stich der Wildbiene ist für den Menschen wesentlich harmloser als der einer Honigbiene und meist kaum spürbar.

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Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

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