BirdLife International präsentiert einen wissenschaftlichen Bericht zum Zustand der Vogelbestände weltweit. Gut 13 % der Vogelarten (1’469) stehen auf der globalen Roten Liste, weitere 9.3% auf der Vorwarnliste. Mindestens 40 % der Vogelarten nehmen global in ihrem Bestand ab, während nur 7 % zunehmen. Selbst Arten wie Rebhuhn, Kiebitz und Turteltaube, die früher jedes Kind kannte, sind im Rückgang begriffen.

Ehemals häufige Arten gefährdet

Die Einteilung in die Kategorien der Roten Liste erfolgt nach strengen wissenschaftlichen Kriterien.

Wiesenpieper © BirdLife Schweiz

Die Daten sind eindeutig. Wir erleiden eine stetige und andauernde Verschlechterung des Zustands der Vogelwelt. Ungefähr jede achte Vogelart ist jetzt vom Aussterben bedroht. Das trifft auch auf einst verbreitete und häufige Arten zu, die noch vor wenigen Jahrzehnten über weite Teile des Planeten ein gewohnter Anblick waren”, sagt Tris Allinson, Senior Global Science Officer bei BirdLife International.

Die Gefährdungsfaktoren

Zahlreiche Faktoren tragen zur Gefährdung der 1’469 Vogelarten der globalen Roten Liste bei. Und viele Arten sind aufgrund einer Kombination von Faktoren gefährdet. Am meisten Rote-Liste-Arten sind durch die Ausweitung und Industrialisierung der Landwirtschaft betroffen, nämlich 74 %. Darauf folgen die Forstwirtschaft (50 %), invasive fremdländische Arten (39 %) sowie Jagd und Wilderei (35 %). In 33 % der Fälle wurde der Klimawandel als relevanter Bedrohungsfaktor klassifiziert. Damit steht der Klimawandel „nur“ an fünfter Stelle. Die beteiligten Wissenschafterinnen und Wissenschafter gehen jedoch davon aus, dass seine Bedeutung in Zukunft zunehmen wird.

Und in der Schweiz?

In der Schweiz ist der Anteil der Vogelarten, die auf der Roten Liste stehen, etwa drei Mal so hoch wie weltweit: Er liegt bei 39 % gegenüber 13 %.

Diese Zahlen deuten darauf hin, dass es um den Zustand der Vogelwelt in der Schweiz noch schlechter steht als in vielen anderen Ländern„, sagt Dr. Raffael Ayé, Leiter Artenförderung bei BirdLife Schweiz.

Deshalb ist eine konsequente Umsetzung des Aktionsplans Biodiversität so wichtig„, sagt François Turrian, Directeur romand bei BirdLife Schweiz. Und weiter: „Alle Sektoralpolitiken müssen noch mehr zum Schutz der Biodiversität beitragen, am dringlichsten auch bei uns die Landwirtschaft.“

Die IG Wild beim Wild unterstützen

Ihre Spende kann von den Steuern abgezogen werden. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Wildtiere. Helfen Sie mit, tierquälerische Jagdmethoden zu beenden, bei der Herstellung von Informationsmaterial, Initiativen, Recherchen, Rechtsbeistand usw.

Fr
Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Um eine Spende via Bank oder Post zu tätigen, befolgen Sie bitte folgende Anweisungen:

Bankverbindung:

IBAN: CH49 00767 000U 5074 2536
Adresse: Wild beim Wild, Arisciöö 45, 6571 Indemini
Banque Cantonale Vaudoise
Place St-François 14, CP 300
1002 Lausanne
Clearingnummer: 767
SWIFT/BIC: BCVLCH2LXXX
CCP: 10-725-4

Alle Zuwendungen werden dankbar entgegengenommen und sind steuerlich abzugsfähig.

Spendensumme: Fr 5.00

Jetzt Petitionen unterschreiben:

Hobby – Jäger in den Schulen? Nein Danke!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

Werbeanzeigen

1 Kommentar

  1. ELFRIEDE STEINKLEIBL bei

    es gibt noch immer länder, die unsere singvögel grausam fangen und abschlachten. warum wird da nichts unternommen?

Kommentar verfassen