Antarktis: Gigantische Pinguinkolonie entdeckt

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Überraschung: Auf den abgelegenen Danger Islands im Osten der Antarktischen Halbinsel fanden Forscher eine riesige Kolonie von insgesamt 1,5 Millionen Adeliepinguinen.

Nur 160 Kilometer westlich des Archipels gehe diese Art wegen der Eisschmelze zurück, heisst es in dem am Freitag in der Fachzeitschrift «Scientific Reports» erschienenen Artikel. Dass die kleinen Pinguine mit dem weissen Bauch, dem schwarzen Kopf und den weiss umrandeten Augen auf mindestens neun Inseln im Weddell-Meer leben, war bekannt. Doch nun stellte sich heraus, dass ihre Zahl weitaus grösser ist.

Die Wissenschaftler aus den USA, Frankreich und Grossbritannien machten die Entdeckung anhand der Analyse von Nasa-Satellitenbildern, wie Heather Lynch von der Universität Stony Brook in den USA der Nachrichtenagentur AFP sagt. «Am Anfang dachte ich, es ist ein Fehler», sagte Lynch. Aber die hoch aufgelösten Satellitenbilder hätten dann gezeigt, dass die Forscher «eine bedeutende Entdeckung» gemacht hätten.

Die Gegend ist normalerweise wegen der dichten Eisschicht schwer zugänglich. Doch im Dezember 2015 konnte ein Forscherteam eine seltene Öffnung des Eispanzers nutzen und eine Expedition zu den Danger Islands unternehmen.

Überraschende Erkenntnis

Mit Hilfe von Drohnen, Fotos und der eigenhändigen Zählung von Nestern und Vögeln kamen die Wissenschaftler auf 751’527 Brutpaare von Adeliepinguinen – «mehr als auf der gesamten restlichen Antarktischen Halbinsel», einer Region im Norden der Antarktis. «Das war eine unglaubliche Erfahrung, so viele Pinguine zu finden und zu zählen», sagt der Zoologe Tom Hart von der Universität Oxford.

Adeliepinguine leben weit verstreut in der Antarktis. Laut der Artenschutzorganisation IUCN wächst ihre Population im Allgemeinen, doch zeigten Studien zuletzt, dass einige der Kolonien im Rückgang begriffen sind. Der neue Fund habe einen «deutlichen Kontrast» zu den jüngsten Studien gebracht, erklärte Hart.

Die Ursache für den Rückgang mancher Adeliepinguin-Kolonien sei noch nicht bekannt, fügte er hinzu. Möglich seien «der Klimwandel, die Fischerei und direkte Störungen durch den Menschen». Wissenschaftlern macht vor allem die Krillfischerei Sorgen. Die winzigen Krebstiere sind ein Hauptnahrungsmittel für viele Pinguine.

Die IG Wild beim Wild unterstützen

Ihre Spende kann von den Steuern abgezogen werden. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Wildtiere. Helfen Sie mit, tierquälerische Jagdmethoden zu beenden, bei der Herstellung von Informationsmaterial, Initiativen, Recherchen, Rechtsbeistand usw.

Fr
Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Um eine Spende via Bank oder Post zu tätigen, befolgen Sie bitte folgende Anweisungen:

Bankverbindung:

IBAN: CH49 00767 000U 5074 2536
Adresse: Wild beim Wild, Arisciöö 45, 6571 Indemini
Banque Cantonale Vaudoise
Place St-François 14, CP 300
1002 Lausanne
Clearingnummer: 767
SWIFT/BIC: BCVLCH2LXXX
CCP: 10-725-4

Alle Zuwendungen werden dankbar entgegengenommen und sind steuerlich abzugsfähig.

Spendensumme: Fr 5.00

Jetzt Petitionen unterschreiben:

Hobby – Jäger in den Schulen? Nein Danke!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen