Neues Bildmaterial aus Kaninchenzuchtfarmen im Südwesten Frankreichs offenbart den ganzen Horror, der hinter der Pelzindustrie für Luxusaccessoires steht. Die französische Tierrechtsgruppe L214 recherchierte unlängst in drei verschieden Farmen, in denen 50’000 – 60’000 sogenannte Orylag-Kaninchen pro Jahr gezüchtet werden.

Kaninchen auf französischer Pelzfarm / © L214

„Orylag“ ist eine genetisch manipulierte Kaninchenrasse. Erschaffen hat sie das französische Institut für Agrarforschung. Die Pelzart ist ein eingetragenes französisches Warenzeichen und bekannt für ihre weiche, dichte Haptik. Mehrere „Luxusmarken“ nutzen Orylag, darunter auch Dolce and Gabbana.

Das Fell der Tiere ist bei Modedesignern begehrt, da es sehr anschmiegsam ist. Ein Video zeigt, dass die Haltungsbedingungen pure Qual für die Kaninchen bedeuten: Hunderte Tiere müssen zusammengepfercht in kleinen, verdreckten Käfigen leben, deren Gitterböden sich in ihre Pfoten bohren. Um an ihren Pelz zu kommen, hängen Arbeiter die Kaninchen kopfüber auf und schneiden ihnen die Kehle durch. Abnehmer dieses Qualprodukts sind Marken wie Dolce & Gabbana, Fendi und Dior.

Die IG Wild beim Wild fordert die Modeunternehmen auf, den Verkauf von Pelz sofort zu beenden.

„Die Pelzindustrie versucht sich hinter einer Maskerade von Stil und Glamour zu verstecken“,  so Johanna Fuoss, Bekleidungsexpertin bei PETA. „Jeder mitfühlende Mensch, der das extreme Leid hinter diesen blutigen Trends gesehen hat, sollte Pelz und Pelzaccessoires aus seinem Kleiderschrank verbannen.“

Die Drahtgitter der Käfige schneiden in die Pfoten der Kaninchen. / © L214

Die neuen Aufnahmen aus Frankreich machen deutlich, dass die Pelzindustrie weltweit blutig und grausam ist – nicht nur in China. Für einen einzigen Pelzmantel werden 20 bis 30 Kaninchen getötet. Die Nager sind soziale Familientiere, die Gemüse lieben und in Freiheit zehn bis 13 Jahre alt werden. Die Industrie verdammt sie zu einem kurzen Leben in winzigen Drahtkäfigen.

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Hobby – Jäger in den Schulen? Nein Danke!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

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