Eine Studie von Dr. Chris Darimont von der Universität von Victoria in Kanada und seinem internationalen Team kommt zum Schluss, dass der Umgang mit Wildtieren weltweit zu wünschen übrig lässt. Die Wissenschaftler der Raincoast Conservation Foundation aus den USA und Schweden kritisieren nicht nur diesen Umgang mit dem Wild. Insbesondere stört sie, dass die auf wissenschaftlichen Grundlagen basierenden Massnahmen fehlerhaft, unpassend, überholt und unzusammenhängend sind. Eine falsche Anwendung wissenschaftlicher Forschung durch die Politik untergräbt nicht nur das Vertrauen in diese, sondern auch in die Aktivitäten der Regierungen.

Gut begründete Forschung und Monitoring liefern zuverlässige Argumente für den Entscheidungsprozess im Umweltschutz und im Umgang mit den Wildtieren. Gute Forschung verbessert das Wissen über die Natur und ihre Prozesse. Es ist deshalb wichtig, die entsprechenden Massnahmen auf gesicherte wissenschaftliche Grundlagen aufzubauen, damit sie die Ziele des Umweltschutzes erzielen.

Die Symbiose von Natur und Forschung

Oft wird die Zahl der Wildtiere in einer Gegend übertrieben hoch angegeben, damit die Behörden gewisse Massnahmen begründen können. Das ist vor allem der Fall, wenn es um den Abschuss von Raubtieren geht.

Rechtfertigung der Trophäenjagd in British Columbia

Die Behörden in British Columbia haben jahrelang behauptet, die Jagd auf Grizzlibären sei nachhaltig und dies sei wissenschaftlich belegt. Diese Behauptung wurde von der Organisation Ecojustice and Raincoast widerlegt. Darauf verlangte das Oberste Gericht, dass die Behörden Beweise für ihre Haltung beibringen. Obwohl es sich klar zeigte, dass die Zahl der Grizzlis weit niedriger ist als offiziell angegeben, zeigten sich die Behörden unbeeindruckt und wollten die Jagd auf diese Tiere sogar ausweiten. Erst nach einem jahrelangen Kampf wurde die Bärenjage endlich verboten.

Trophäenjagd in Europa

Auch in Europa ist die Trophäenjagd ein grosses Thema. Fast 14 Millionen Rotwild leben in den europäischen Wäldern. Die Regierungen erlauben die Jagd zur Beschränkung des Wildbestands. Zwei österreichische Wissenschaftler der Universität in Wien konnten aber aufzeigen, dass damit genau das Gegenteil erreicht wird. Die Wiederkehr des Wolfs ist deshalb eine grosse Chance für den Ausgleich der grossen Reh- und Hirschtierbestände, was auch dem Forst und der Artenvielfalt zugute kommt.

Schätzungen über die Höhe des Wolfbestandes

Von politischer Seite wird immer wieder Besorgnis über die Höhe des Bestandes von Wölfen oder Luchse in der Schweiz und der EU geäussert. Die Angaben über die Zahl basiert aber teils nur auf der Hochrechnung der Zahl von Einzeltieren und deren Vermehrung und sind deshalb fragwürdig. Dies zeigt sich in fast allen europäischen Ländern. Viele der durch die Regierung finanzierten Behörden verschweigen Zahlen, die das Gegenteil ihrer Behauptungen belegen. Es ist deshalb wichtig, dass Regierungen nationale und internationale Umweltziele verfolgen und den Status von Wildtieren wie dem Wolf und Luchs schützen.

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Hobby – Jäger in den Schulen? Nein Danke!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

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