Kino Tipp: Die Spur

Indemini – Spannender Thriller über eine Mordserie an den Jägern eines Dorfes für die eine leidenschaftliche Vegetarierin verdächtigt wird.

In einem abgelegenen Dorf an der polnisch-tschechischen Grenze lebt die pensionierte Brückenbau-Ingenieurin Janina Duszejko (Agnieszka Mandat) zurückgezogen mit ihren Hunden. Von den anderen Bewohner wird die leidenschaftliche Vegetarierin als völlig exzentrisch abgestempelt.

Immer wieder gerät sie vor allem mit den Männern des Ortes in Streit, die begeisterte Jäger sind. Als eines Tages Janinas geliebte Vierbeiner verschwinden, ist die Rentnerin wie vor den Kopf gestossen. Doch dann beginnt eine mysteriöse Mordserie.

Die Opfer gehören allesamt zu Janinas ärgsten Widersachern. Bald gerät die Rentnerin unter einen schlimmen Verdacht. Doch was hat es mit den Spuren wilder Tiere auf sich, die in der Nähe der Leichen gefunden werden? Da ihr niemand glauben will, muss Janina auf eigene Faust ermitteln …

Thriller, Polen, Deutschland, Schweden, Tschechien 2017, 128 Min.
Mitwirkende: Agnieszka Mandat, Wiktor Zborowski, Miroslav Krobot

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2 Kommentare

  1. Andreas Walter bei

    Ihr seht das alles ganz schön einseitig. Zirkustiere und Tiere im Zoo haben mir auch schon oft Leid getan, da stimme ich euch zu, aber durch kontrollierte Trophäenjagd kann man wenigstens privatwirtschaftlich dann auch deren Artenschutz finanzieren. Grosse Freiluftzoos und Gehege finde ich jetzt auch nicht so schlimm, kann man finde ich auch darüber Reden. Die Kontrolle von Wildbeständen ist aber auch noch aus anderen Gründen wichtig, denn grössere Tiere entwickeln sich sonst relativ schnell zu Nahrungskonkurrenten sogar schon auf dem Feld und in freier Wildbahn.

    Oder wollt ihr alles immer den Staat mit Gewalt regeln lassen? Dann habt ihr ruck zuck wieder eine Diktatur. Denn nicht alle Menschen sind so wie Ihr, das müsst ihr einfach irgendwann mal akzeptieren, auch wenn es traurig ist. Wichtig wäre darum auch den illegalen Handel mit illegalen Wildtierpräparaten und Wildtierteilen zu unterbinden, die beispielsweise auch Tiger und Nashorn so zu schaffen machen. Einen Menschenfresser muss man dagegen erlegen, wenn man nicht Millionen von Menschen umbringen will, um wieder mehr Raum für Grosstiere zu schaffen. Nein, ich bin kein Jäger (mehr), doch ich kann den Reiz der Jagd nachvollziehen, ebenso wie mich auch an meine Tränen erinnern nach meinem 1. Abschuss lediglich eines kleinen Vogels.

    Das Leben ist nun mal dualistisch, ein zweischneidiges Schwert, Leute, in dem darum vieles nicht so ist wie man es gerne hätte. Ein unvollkommener Kompromiss kann darum nicht selten das kleinere Übel sein als der Versuch, ein Ideal mit aller Macht erzwingen zu wollen. Weil Menschen nicht sterben und sterben lassen wollen, darum müssen eben jetzt andere Lebewesen sterben und werden darum andere Dinge zerstört. Die letzten 60 Jahre haben die ganze Katastrophe auf Erden, die sich jetzt entfalten wird, überhaupt erst möglich gemacht, mit ihren heute 7,5 Milliarden Menschen, die alle nach dem Glück streben. Doch selbst als Veganer verzögert Ihr das Ganze nur, denn schon bald werden es trotzdem 9-11 Milliarden sein, die sich um die beschränkten Ressourcen der Erde schlagen, prügeln und gegenseitig töten werden. Genau darum sind eben Menschen auch Jäger, und nicht nur Schmuser, obwohl auch ich auch wahnsinnig gerne Schmuse, sehr romantisch, sanft und zärtlich bin, sein kann. Doch alles eben zu seiner Zeit.

  2. Für die Jagd gibt es keinen vernünftigen Grund. Dies belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien. Weil Jäger ihrer Lust am Töten und dem Trophäenkult dennoch nachgehen wollen, tischen sie uns seit Jahrzehnten allerhand „Jägerlatein“ auf.

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