EU-Kommissar: Wolf bleibt besonders geschützt

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Trotz der zunehmenden Ausbreitung von Wölfen in Europa will die EU-Kommission den besonderen Schutzstatus des Beutegreifers nicht ändern. „In weiten Teilen der Europäischen Union ist der Wolf nach wie vor eine gefährdete Art“, sagte EU-Agrarkommissar Phil Hogan. Eine gezielte Bejagung der Tiere zur Bestandsdezimierung bleibe daher verboten.

CSU-Minister Schmidt forderte Aufweichung von Schutzstatus

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hatte sich per Brief an die EU-Kommission gewandt und um Änderung des strengen Schutzstatus gebeten. So liesse sich das Tier leichter bejagen.

Die Umweltschutzorganisation WWF kritisierte Schmidts Vorschlag. Wer nach Abschüssen und Wolfsobergrenzen schreie, lenke von den eigentlichen, strukturellen Problemen ab, mit denen etwa Schafshalter zu kämpfen hätten und für die es Lösungen brauche, sagte Moritz Klose, Wildtierreferent beim WWF Deutschland. Stattdessen solle mehr darüber nachgedacht werden, wie Herden, die im Freien weiden, besser geschützt werden können. Die Tierhaltung im Freien ist laut der Organisation gesünder und ökologischer und solle daher unterstützt werden. Daher fordert Klose „schnelle, unbürokratische Ausgleichszahlungen bei gerissenen Tieren“.

Abschuss in Einzelfällen möglich

Der EU- Kommission sei bewusst, dass die Ausbreitung der Wölfe mit Problemen verbunden sei, sagte Hogan. Er verwies aber darauf, dass der bessere Schutz von Weidetieren finanziell unterstützt werde. Außerdem erlaube die jetzige Regelung bereits gezielte einzelne Abschüsse von Wölfen, wenn es dem „Populationsmanagement“ diene und den Erhalt der Art nicht gefährde.

 

Die IG Wild beim Wild unterstützen

Ihre Spende kann von den Steuern abgezogen werden. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Wildtiere. Helfen Sie mit, tierquälerische Jagdmethoden zu beenden, bei der Herstellung von Informationsmaterial, Initiativen, Recherchen, Rechtsbeistand usw.

Fr
Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Um eine Spende via Bank oder Post zu tätigen, befolgen Sie bitte folgende Anweisungen:

Bankverbindung:

IBAN: CH49 00767 000U 5074 2536
Adresse: Wild beim Wild, Arisciöö 45, 6571 Indemini
Banque Cantonale Vaudoise
Place St-François 14, CP 300
1002 Lausanne
Clearingnummer: 767
SWIFT/BIC: BCVLCH2LXXX
CCP: 10-725-4

Alle Zuwendungen werden dankbar entgegengenommen und sind steuerlich abzugsfähig.

Spendensumme: Fr 5.00

Jetzt Petitionen unterschreiben:

Hobby – Jäger in den Schulen? Nein Danke!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen