Jagd Schweiz und Jagd Zürich

JagdSchweiz ist der Dachverband der Schweizer Jäger. JagdSchweiz vertritt laut Statuten die Interessen der Schweizer Jägerschaft im In- und Ausland.

Auf der Webseite des Vereins JagdSchweiz haben die „Fake News“ Spezialisten und in Teilen auch auf der Webseite von Jagd Zürich fälschlicherweise ein Artikel mit einem bis dato NICHT rechtsgültigen Urteil in der Causa JagdSchweiz/Sonnthal Carl veröffentlicht.

Abklärungen haben ergeben, dass die militanten Gewalttäter vom Verband JagdSchweiz schon wieder gegen Gesetze verstossen. Eine Veröffentlichung in dieser Form ist nämlich laut dem Persönlichkeits- und Medienrecht nicht rechtens.


So steht dort zum Beispiel nebst der Adresse usw. weiter:

„Was hingegen nicht geht, ist unsere Organisation und deren Mitglieder mit übler Nachrede Straftaten nachzusagen, die jeglicher Wahrheit entbehren.“

Dies ist von JagdSchweiz in ihrem Artikel frei erfunden und steht so weder im Urteil, noch in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft.

In der Schweiz ist es immer noch rechtens, den Gesetzgeber mit Strafanzeigen wegen des Verdachtes von Missstände aufmerksam zu machen und dies wird Herr Sonnthal auch weiterhin so handhaben. Die eingereicht Strafanzeige gegen den Verband JagdSchweiz kann auf Wunsch bei der IG Wild beim Wild ebenfalls bezogen werden.

JagdSchweiz will Herrn Sonnthal mit willkürlichen Anzeigen ganz ruhig stellen und von der Bildfläche verschwinden lassen. Dies wird in einem Email an die Mitglieder des Vorstandes vom Verband JagdSchweiz deutlich genug kommuniziert.

Das erstinstanzliche Gericht hat Herrn Sonnthal unter anderem auch der Verleumdung bei dem Anklagepunkt 1.3  am 22. September 2017 in Bellinzona für NICHT schuldig gesprochen.

„Im Verlauf des 2016, auf seiner Facebookseite den Flyer “Abschaffung der Hobby-Jagd” veröffentlicht, in welchem angegeben wird, wie die Mitglieder des Verbandes JagdSchweiz Jahr für Jahr in tausenden von Gesetzesverstössen verwickelt sind.” – Freispruch

Dieser Freispruch bei obigem Anklagepunkt 1.3 wird nach der mündlichen Verhandlung im schriftlichen Urteil und in der schriftlichen Begründung allerdings nicht erwähnt!

Mitglieder und Jäger von JagdSchweiz sind über die kantonalen Verbände Jahr für Jahr in tausende Gesetzesverstösse, wie Waffenschmuggel, Wilderei, Straftaten, Verstoss gegen das Jagdgesetz usw. verwickelt. Dies ist eine Tatsache und wurde auch vom Gericht mit dem Freispruch bei Anklagepunkt 1.3 auch nicht negiert!

Herr Sonnthal hat das Berufungsschreiben Locarno eingeleitet, um das kuriose Urteil von einer höheren Instanz prüfen zu lassen. Denn in der Materie geht es um den gleichen Sachverhalt bei den restlichen Anklagepunkten.

So gibt es z. B. alleine im Kanton Graubünden, laut dem Amt für Jagd und Fischerei, jedes Jahr über 1’000 Anzeigen und/oder Bussen gegen Jäger.

  • 2016: 1201 Anzeigen und Bussen
  • 2015: 1298 Anzeigen und Bussen
  • 2014: 1102 Anzeigen und Bussen
  • 2013: 1122 Anzeigen und Bussen
  • 2012: 1089 Anzeigen und Bussen

Die meisten Kantone erheben diesbezüglich keine genau Statistik.

Weiter verstossen Jäger gegen schweizerische Tierschutzgesetze (z. B. TschG Art. 4, 26,). Diese Vergehen sind jedoch mit der sogenannten „Jagdethik“ durch das Jagdgesetz und Verordnungen ausgeklammert.

Die Medien in der Westschweiz, Tessin und Deutschschweiz bringen in regelmässigen Abständen Nachrichten über illegale und kriminelle Praktiken der Jägerschaft.

Ein kleiner Auszug (Spitze des Eisbergs) auf Deutsch:

  1. Deutsche Zollbeamte ertappen Schweizer Jäger bei Waffenschmuggel (Deutsche Zollbeamten haben einen 62-jährigen Schweizer Jäger erwischt, der illegale Waffen und Munition nach Deutschland schmuggeln wollte.) WAFFENSCHMUGGEL
  2. Deutscher Zoll schnappt Schweizer Jäger bei Waffenschmuggel (Ein Schweizer Jäger hat beim deutschen Grenzübergang Laufenburg an der Rheingrenze zum Aargau versucht, Munition und Waffen nach Deutschland zu schmuggeln.) WAFFENSCHMUGGEL
  3. Walliser Wilderer horteten Waffen und Trophäen (Zehn weiteren Personen, darunter acht Jägern, konnten im Zusammenhang mit diesem Fall Widerhandlungen gegen das Schweizerische Waffengesetz nachgewiesen werden. In den meisten Fällen ging es dabei um illegalen Waffenhandel.) WAFFENHANDEL
  4. Jäger schiessen auf Jäger (Und offensichtlich ist der Schütze betrunken.) DES CHASSEURS FONT FEU SUR UNE JEEP STRAFTAT
  5. «Meine Kollegin wurde attackiert» («Es kann nicht sein, dass wir wegen unserer Kritik an den tierquälerischen Jagdmethoden um unser Leben fürchten müssen!») STRAFTAT
  6. Wie wird man Jagdgegner (Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie so viel Adrenalin verspührt und Todesangst.) STRAFTAT/WILDEREI
  7. «Sie schlugen und bespuckten mich» (Ein aufgebrachter Jäger griff die Tierschützerin sogar an, bespuckte sie und warf sie auf den Boden.) STRAFTAT
  8. Jäger schiesst auf Marder – und trifft Fenster (Der Jäger traf nicht nur den Marder, die Schrotkugeln durchsiebten auch die Storen und das Wohnzimmerfenster von Mirco Metgers Wohnung.) DROHUNG
  9. Reh ohne Luchs, geht das? (Im Einklang massgeblicher Exponenten in der Politik, bei Behörden und der Justiz kam es trotz wissenschaftlich belegter Wilderei kaum je zu einer Anklage wegen Tötung von Luchsen und Wölfen.) KORRUPTION
  10. Schutzwald rodender Jäger blitzt vor Gericht ab (Dass der  Jäger zudem Polizist im Nachbardorf Felsberg ist, machte den Fall noch pikanter.) UMWELTDELIKTE
  11. Jäger auf verbotenem Posten (In Schweizer Wäldern stehen Hunderte unbewilligte Hochsitze.) UMWELTDELIKTE
  12. Wilderer treiben in der Schweiz ihr Unwesen (Die illegalen Jäger halten auch den Kanton Wallis in Atem.) WILDEREI
  13. Die Wilderer haben aufgerüstet (Diese seien nicht explizit so benannt, heisst es dort, sondern figurierten unter der Bezeichnung «Verstoss gegen das Jagdgesetz». Doch unter diesen Titel fallen auch viele kleinere Vergehen im Zusammenhang mit der Jagd.) WILDEREI
  14. Schweizer Jäger schiesst Esel statt Wild (Fanfan, Ulule, Moustique und Mistral starben oder wurden eingeschläfert, nachdem sie von einem Jäger im Bereich der Beine mit mehreren Kugeln angeschossen worden waren) TIERQUÄLEREI
  15. Die miserabelsten Schützen sind die Jäger (Trotz Hinweis auf das Oeffentlichkeitsgesetz blieben die Jagdverwaltungen von neun Kantonen dem STS eine Antwort schuldig.) TIERQUÄLEREI
  16. Graubünden: Strafanzeige gegen Amt für Jagd und Fischerei (Dies wegen Unterlassung von Verhinderung von Straftaten gegen das Jagdgesetz sowie Beilhilfenschaft zur Gefährdung von Leib und Leben.) KORRUPTION
  17. Unseriöse Schweizer Jagdverwaltungen (Das heisst, rund die Hälfte der auf der Jagd angeschossenen Tiere können trotz Nachsuche nicht von ihrem Leid erlöst werden.) TIERQUÄLEREI
  18. Jäger erschiesst Büsi und wehrt sich gegen Busse (Die Staatsanwaltschaft verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen und einer Busse von 600 Franken wegen fahrlässiger Tierquälerei und Verstosses gegen das Jagdgesetz.) TIERQUÄLEREI
  19. Bündner Jäger erschiesst Wolf statt Fuchs (Der Schütze ist zwar geständig, muss aber gemäss dem Bündner Jagdinspektor damit rechnen, «mit aller Härte bestraft» zu werden.) TIERQUÄLEREI
  20. Jäger erschiesst Hund statt Fuchs (Brisant: Bereits 2001 schoss derselbe Jäger einen Hund ab – einen einjährigen Zwergcollie.) TIERQUÄLEREI
  21. Wer tötet den Luchs? (Tatsachen, Hintergründe und Indizien zu illegalen Luchstötungen in der Schweiz von Jägern) TIERQUÄLEREI/WILDEREI
  22. Jäger im Jura wegen Wilderei im grossen Stil vor Gericht (Wegen Wilderei stehen vier jurassische Jäger in Pruntrut vor dem Strafgericht.) TIERQUÄLEREI/WILDEREI
  23. Tierschützer zeigen Walliser Wilderer (90) an (WWF und Pro Natura haben den Walliser Jäger und bekennenden Wilderer Lini Paccolat (90) angezeigt.) TIERQUÄLEREI/WILDEREI
  24. Verbotenes Parkieren im Fahrverbot  (Bestätigt wurde in Lausanne eine Busse von 100 Franken für einen Jäger, der im Wallis mit einer Tagesbewilligung eine Kraftwerkstrasse befahren und sein Auto am Ende derselben mehr als eine Woche lang auf dem Kehrplatz stehen gelassen hatte.) STRAFTAT
  25. Nach zwei Vergehen droht die Entwaffnung (Mit seinem Anwalt kämpfte der Jäger bis vor Bundesgericht.) STRAFTAT
  26. SVP-Grossrat wegen Tierquälerei verurteilt (Roger Schuwey, SVP-Politiker und Jäger, musste sich für den qualvollen Tod einer Gämse verantworten.) TIERQUÄLEREI
  27. Tierschützer fordern eine Promillegrenze – Jäger finden es eine Schnapsidee (Jäger, die statt Fuchs und Reh ein Haustier erschiessen: Gleich mehrere solcher Fälle wurden in den vergangenen Monaten publik.) STRAFTAT
  28. Schweizer Wilderer auf Treibjagd in Österreich (In der Jägerschaft regt sich inzwischen ebenfalls starker Unmut über die Schweizer Jäger und den Jagdaufseher.) WILDEREI
  29. Monitoring von Luchs und Wolf soll im Wallis verboten werden (VIDEO) (Hunderte von Jägern gewilderte Wildtiere im Kanton Wallis.) KORRUPTION/WILDEREI
  30. Wildhüter reklamiert (VIDEO) (Hobby-Jäger trinken zu viel und schiessen schlecht) STRAFTAT
  31. Die Lizenz zum nicht ganz Töten (Hunderte qualvoll verendende Tiere) TIERQUÄLEREI/STRAFTATEN
  32. Grossrat Roger Schuwey als Wilderer verurteilt (Die Staatsanwaltschaft verurteilte ihn deshalb wegen Vergehen gegen das Tierschutzgesetz und das Gesetz über die Jagd und den Schutz wild lebender Säugetiere und Vögel.) STRAFTATEN
  33. Hausdurchsuchung bei Freiburger Grossrat (Jäger und Grossrat Roger Schuwey aus Jaun (FR) soll vergiftete Köder ausgelegt haben.) STRAFTAT
  34. Anzeige gegen Walliser Regierungspräsident (Tornay sagte dem Regionalfernsehen canal 9 wörtlich «sehen, schiessen, schaufeln, schweigen». ) STRAFTAT
  35. Jäger (80) schiesst Hund tot (Der Wildhüter reichte eine Anzeige wegen Jagdvergehen ein.) STRAFTAT
  36. Bündner Hochjagd: Ordnungsbussen von über 700‘000 Franken (Knapp 10 Prozent der Abschüsse erfolgten aber widerrechtlich.) STRAFTAT
  37. Wildschweine sterben wegen eines Jägerfehlers (Auch die Kantonspolizei ist informiert und leitet Untersuchungen ein, der Jäger hat laut Philipp mit einer Busse zu rechnen.) STRAFTAT
  38. Wer hat gewildert? Jäger müssen zum Verhör (Weil im letzten Winter ein Wilderer eine Luchsmutter frevelte, sind mehrere Jäger nun von der Staatsanwaltschaft Oberland zur Einvernahme beordert worden.) WILDEREI
  39. Ein Reh ist kein Hirsch (Der Jäger schleppt das Tier über die Kantonsgrenze. Das hilft nicht: Der Staats­anwalt klagt ihn wegen un­erlaubter Jagd an.) WILDEREI
  40. Zerstörungswut im Jagdrevier (Tatsache ist aber, dass sich im vergangenen Jahr drei Gruppen von Jägern heftig um die Neuvergabe des gut 1600 Hektaren grossen Reviers stritten.) STRAFTAT
  41. Jäger im Kanton Freiburg verurteilt (Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat ihn trotzdem verurteilt.) STRAFTAT
  42. Weil er dachte, er sei ein Fuchs: Jäger erschiesst Kater «Mingo» (Katzenhalter Johann F. Dobler kündigte gegenüber Tele M1 an, sie wollten den Jäger anzeigen. ) STRAFTAT
  43. Tod von Pony «Skippy» wird zum Gerichtsfall (Ein Schweizer Jäger verwechselt im Dunkeln das Island-Pony «Skippy» mit einem Wildschwein und erschiesst es. Nun landet der Fall vor dem Richter.) STRAFTAT
  44. Jäger trifft Mädchen statt Fuchs (Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung gegen den Jäger eingeleitet) STRAFTAT
  45. Jägerpräsident prügelt Fuchs zu Tode (Jagdkenner und Tierschützer sind schockiert über den Verstoss gegen Gesetz und Weidgerechtigkeit.) STRAFTAT
  46. Fataler Irrtum: Hausente wurde von Jagdaufseher geköpft (Gegen den Jagdaufseher möchte sie zudem Anzeige erstatten, sagte sie zu Tele M1.) STRAFTAT
  47. usw.

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Geschrieben von Wild beim Wild

Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

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