Bellende Hunde und der Jäger Jacomella Sergio

Am Freitag, den 22.9.2017, war in Bellinzona Prozesstag in der Causa JagdSchweiz/Jacomella Sergio gegen die IG Wild beim Wild.

Die IG Wild beim Wild (vertreten durch Carl Sonnthal) konnte Sachverhalte richtig stellen und wurde von 2 Vorwürfen freigesprochen.

Der Richter Marco Kraushaar durchschaute das unredliche und hinterlistige Spiel von dem Anwalt Carlo Vitalini und entlastet uns von dem Anklagepunkt, wir hätten der Superprovisorische Verfügung (disobbedienza a decisioni dell’autorita vom 28.12.2017) nicht Folge geleistet. Die Strategie vom Verband JagdSchweiz, möglichst viel Unsinn und Lügen in den Gerichtssaal zu tragen, in der Hoffnung, dass etwas hängen bleibt, geht je länger je mehr nicht auf.

Der Richter kam auch zur Einsicht, dass ein Flyer (Abschaffung der Hobby – Jagd, siehe unten), keine Verleumdung sein kann. JagdSchweiz ist und bleibt eine äusserst dubiose und militante Organisation, deren Mitglieder jedes Jahr in tausende Gesetzesverstösse verwickelt sind. Wir haben dem Gericht eine erste Mappe mit diesbezüglichen Informationen über kriminelle Aktivitäten der Jäger wie Waffenschmuggel, Körperverletzung, Drohungen usw. überreicht.

Wahre Worte sind nicht immer schön, aber kein Grund, rechtschaffene Bürger die Fakten benennen, wegen Verleumdung auf dem Rechtsweg anzupöbeln. Die IG Wild beim Wild sieht sich unter anderem als Anwalt und Stimme für die Wildtiere. Aus Sicht der Wildtiere ist Jagd nichts anderes als Terror und eine Form von Krieg. Jäger sind immer auch Öko-Terroristen und Wildtiere Flüchtlinge! Und ja, die IG Wild beim Wild spricht Klartext! Es gibt viele namhafte Organisationen, die sich auch deutlich mit klaren Worten gegen die heutige Form der Jagd und Tierquälerei aussprechen.

Und dies ist richtig so. Die Qualen und das Leiden der Tiere steht über dem Befinden der Tierquäler und Tierausbeuter. In Deutschland werden z. B. mit solchen Anzeigen auf Missstände gegenüber den Tierausbeuter und Tierquäler aufmerksam gemacht.

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Die Taten der Täter sollen richtig beim Namen benannt werden und das Unrecht gegenüber den Tieren nicht schön geredet werden.

Die IG Wild beim Wild setzt sich legitim für ein modernes Wildtiermanagement ein – ohne Lusttöter, die zum Spass Wildtiere quälen und massakrieren. Ohne guten Grund schützt und nützt die Jagd der Gesellschaft rein gar nichts.

Der Wildtierschutz in der Schweiz tritt seit vielen Jahren auf der Stelle oder bewegt sich sogar rückwärts. Hunderttausende Tiere leiden unter dem Joch der JägerInnen entsetzliche Qualen. Vor allem, weil der Verband JagdSchweiz längst überfällige Massnahmen in dem Bereich immer wieder blockiert, verzögert oder sabotiert. Der Verband und seine Sektionen missbraucht seine Macht, um perverse Jagdgelüste zu erhalten und fördern. Wenn Gewalttäter oder Serienkiller Macht haben und im Töten von Lebewesen Spass empfinden – sogar dafür bezahlen – dann stimmt mit der Gesellschaft als Ganzes etwas nicht.

Flyer Abschaffung der Hobby-Jagd
Flyer Abschaffung der Hobby-Jagd

Das Motiv der Jäger

In einem Email, welches der Bundeshausredaktor der Basler Zeitung, der Jäger Dominik Feusi, dem Präsident von JagdSchweiz (Hanspeter Egli) schreibt, werden die grundlegenden Motive der bellenden Hunde gegen die IG Wild beim Wild entlarvt:

„Der Jäger (Jacommela Sergio) hat erfolgreich eine Anzeige eingereicht (noch nicht rechtskräftig). Er wird noch mehr Anzeigen starten, das Ziel ist, dass Sonnthal ganz ruhig gestellt wird. Der Anwalt ist Thierry Burkhart, Nationalrat FDP. Ich empfehle, den gleichen Anwalt zu nehmen, um die Sache zu koordinieren. Je mehr Anzeigen vorliegen, desto eher verschwindet er von der Bildfläche. Bei Fragen bin ich erreichbar.“ Jägersgfell Dominik

Dass Hobby-Jäger enorme Kosten, nicht nur für den Justizapparat, verursachen, ist nicht neu. So müssen z. B. nur im Kanton Graubünden jedes Jahr über 1’000 Anzeigen und Bussen abgearbeitet werden, weil Jäger gegen Gesetze verstossen. Was der Verein JagdSchweiz und der Jäger Jacomella Sergio hier mit dem Justizapparat im Tessin machen, ist nur ein weiteres ungeniessbares Rezept aus der Küche der Gewalttäter. Die IG Wild beim Wild hat auch in diesem Fall für die unedlen Absichten der Jäger nur Hohn und Spott übrig.

Leider kennen sich viele Menschen usw. mit der Jagd und den damit verbundenen Schandtaten nicht aus und sind von romantischen Vorstellungen geblendet. Ein Blick in die einschlägigen Magazine, Foren usw. der Jäger oder Jäger-Profile in den Social Medias kann da aber ganz schnell Abhilfe schaffen. Jagdverbände sind immer auch ein Sammelbecken für Kriminelle und psychisch Kranke, die eigentlich alles andere als eine Waffen- und Jagdschein besitzen sollten.

Jagd Schweiz

Aus diesem Grund braucht es von Tier- und Umweltschützer noch viel richtige Aufklärungsarbeit über die jagdlichen Machenschaften, Tierquälereien, Gewaltverherrlichung, Volksverdummung usw.

Ein leidiges Beispiel gab es z. B. vor kurzem in der Nähe von Genf, als ein Schweizer Jäger aus einer Herde mit Esel vier von ihnen kaltblütig erschoss und nur ein Esel fliehen konnte (Wild beim Wild informierte). Interessanterweise empört sich die breite Öffentlichkeit, weil es Esel waren, aber so ergeht es Abermillionen von Wildtieren auch, wenn Jäger auf die Jagd gehen und grundlos Wildtiere töten. Jäger sind immer auch Öko-Terroristen, Natur- und Umweltverschmutzer und die Wildtiere sind Flüchtlinge, wie man an dem Beispiel in Genf sehr schön sehen kann.

Der dubiose Jäger aus Aarburg

Der Jäger Jacomella Sergio konnte immer noch kein rechtskräftiges Urteil erwirken (das Urteil wird weitergezogen). Das veredelte Banner stört Jacomella Sergio in Wahrheit gar nicht (obwohl er uns deswegen eingeklagt hat), denn wir haben ihm angeboten, das Banner zu löschen, aber dies will der Jäger gar nicht.

jacomellaWir haben das Banner sogar umgehend nach dieser ersten anonymen Aufforderung von Jacomella Sergio im Facebook gelöscht. Er hat uns aber trotzdem wegen Verleumdung angezeigt. Dies ist ganz klar ein Vertragsbruch. Aus diesem Grund, kann das Banner (neu mit einem schwarzen Balken) jetzt auch stehen bleiben, bis der genaue Sachverhalt abschliessend geklärt ist.

Strafanzeige Jacomella Sergio
Strafanzeige Jacomella Sergio

§ Personengesamtheiten oder Angehörige einer bestimmten Berufsgruppe (wie Jäger) sind nicht vor einer Verleumdung geschützt.

  • Keine Ehrverletzung bzw. Verleumdung liegt vor, wenn der Betroffene in seiner gesellschaftlichen Ehre oder in seiner sozialen Stellung (als Geschäfts- oder Berufsmann, Sportler, Künstler, etc.) herabgesetzt wird.

Und:

…Massgebend für die Beurteilung, ob eine Äusserung ehrverletzend ist, ist nicht der Wertmassstab des Betroffenen, sondern der Sinn der Äusserung, dem ein unbefangener Adressat nach den konkreten Umständen beimisst…

§ Der Straftatbestand der Verleumdung hat zum Ziel, jemanden zu bestrafen, der über eine andere Person wider besseres Wissen unwahre ehrverletzende Behauptungen in die Welt setzt.

Jacomella Sergio wurde in keiner Weise auf dem Banner namentlich genannt und auf Facebook dürfen laut den AGB’s öffentlich gepostete Bilder geteilt, verändert und kommentiert werden. Jacomella Sergio wird weder direkt angesprochen noch von uns als Terrorist bezeichnet. Auf dem Banner steht nur eine einfache Frage. Facebook hat das Banner aus gutem Grund auch nicht beanstandet.

2.4. Wenn du die Einstellung „Öffentlich“ bei der Veröffentlichung von Inhalten oder Informationen verwendest, können alle Personen, einschließlich solcher, die Facebook nicht nutzen, auf diese Informationen zugreifen, sie verwenden und sie mit dir (d. h. mit deinem Namen und Profilbild) assoziieren. https://www.facebook.com/legal/terms

Von einer Verleumdung kann keine Rede sein. Insbesondere weil gemäss Art. 173 Abs. 2 StGB die von uns vorgebrachten oder weiterverbreitete Äusserung der Wahrheit entsprechen und nicht direkt auf Jacomella Sergio bezogen sind. Aus Sicht des unbefangenen Adressat, könnte der Mann auf dem Bild rechts auch nur ein einfacher Schütze oder Hundehalter sein und der Mann links ein Soldat irgend einer Armee.

An der Verhandlung ist Jacomella Sergio nicht erschienen, obwohl er die Verhandlung für den Bundeshausredaktor der Basler Zeitung (Dominik Feusi), vermutlich auch noch illegal, auf einem Tonträger aufnehmen wollte.

Jacomella Sergio gehört allerdings zu den äusserst militanten Jäger, der seit Jahren allerlei Unfug, Lügen, Verleumdungen usw. auf Facebook postet.

Für die IG Wild beim Wild ist es grundsätzlich völlig unerklärlich, dass Jäger mit einem derartigen Benehmen überhaupt im Besitz eines Waffen- und Jagdscheins sein können. Beim Militär- oder Polizeidienst wären sie längst unehrenhaft entlassen worden.

Beweisstück Jacomella Sergio #922
Beweisstück Jacomella Sergio #922

Da es aus der Sicht von der IG Wild beim Wild noch drei ungeklärte Anklagepunkte (Verleumdung) gibt, werden wir das Verfahren weiterziehen.

Die Meinungs- und Pressefreiheit ist immer noch ein hohes Gut in diesem Land und so soll es auch bleiben.

Es gibt heute eine Tendenz, dass jene die auf Missstände hinweisen, verurteilt werden, während die wahren Täter ungestraft davon kommen.

Update 24.9.2017

Genau so sind viele Hobby-Jäger und Tierausbeuter. Sobald sie den Mund aufmachen, kommt nichts als Unfug und Lügen heraus. Und wenn man Hobby-Jäger Fakten präsentiert oder versucht, sie behutsam aber stramm zurück an die Leine zu nehmen, erhält man eine Anzeige wegen Verleumdung. Beweisstück #88 und #88-2 sind bereits bei den Akten vom Gericht.

Beweisstück Jacomella Sergio #924
Beweisstück Jacomella Sergio #924

Update: 25.9.2017 

Nicht nur beim Schweizer Tierschutz (STS) ist der Verein JagdSchweiz auch nicht mehr willkommen. 

Streifschüsse, Vorwürfe, Funkstille

So sieht es aus mit der Hobby-Jägerei. Kriminelle Jäger en masse!

Gewildert! Überfahren! Vergiftet!

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CHF5.00

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Geschrieben von Wild beim Wild

Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

2 Kommentare

  1. Freizeitvergnügungs-Jäger sind mit die größte Peinlichkeit der Menschheit, das Hindernis, der Klumpfuß ethisch-menschlicher Weiterentwicklung, steinzeitliche Atavismen….

  2. Es ist schon lange höchste Zeit dass man dem Verein Jagd Schweiz auf die Finger schaut. Solche Hobbyies gegen die Wildtiermorderei muss endlich angegangen werden. Bravo Wild bei
    Wild Organisation für den Kampf gegen die Wildtierkillerei

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