Jäger und das Alkoholproblem

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Eine alte Weisheit sagt: „Der Jäger ward noch nicht gefunden, dem Tabak, Wein und Weib nicht munden.“ Alkohol- und Beziehungsprobleme sowie Gewaltfantasien sind ein altbekanntes Problem innerhalb der Jägerschaft. Dies ist kein Geheimnis.

Im Zuge der Unterschriftensammlung im Kanton Zürich für die kantonale Volksinitiative Wildhüter statt Jäger wurde von den Initianten immer wieder Besorgnis aus der Bevölkerung über den Alkoholkonsum der Jäger auf der Jagd konstatiert.

In der Vergangenheit wurde der Alkoholkonsum der Jäger auch z. B. vom Schweizer Tierschutz (STS) und sogar dem Berner Jagdverband thematisiert. Dieser hat seine Waidmänner vor der Jagd dazu aufgerufen, „beim Alkoholgenuss zurückhaltend zu sein“. Der Grund: Die Zahl der Fehlschüsse, die eine Nachsuche erforderlich machen, häufen sich.

Insbesondere ältere Semester unter den im Wald herumstreunenden Jäger brauchen hochprozentiges Zielwasser aus dem Flachmann, um einen ruhigen Finger (Nervosität-grund, Tremor usw.) am Abzug zu haben. Schweizweit monieren viele Jäger selber, dass auf der Jagd viel zu viel getrunken wird.

Jagd Alkohol

Sowohl die Treffsicherheit der Jäger, der Alkoholkonsum, wie auch die vielen Jagdunfälle an sich geben Anlass zur Sorge.

Der Verein Zürcher Jagdaufseher schreibt z. B: …Die wenigsten Jäger unterziehen sich regelmässigen und intensiven Trainings im Schiessstand. …Von woher sollten diese Hosenlotteri und Ohrengrübler die sichere Schussabgabe und sonst alles plötzlich können…

In den Jahren 2011-2015 wurden insgesamt 1’526 Verletzte durch Jagdunfälle durch die Unfallversicherungen registriert. Dazu mindestens ein gutes Dutzend Todesfälle und dies nur innerhalb der Jägerschaft!

Immer wieder machen Ermittlungsbehörden die Erfahrung, dass nach einem Jagdunfall, Verstösse gegen Gesetze usw. die Jäger zusammenhalten. „Omerta“, wie es bei der Mafia heisst und die „schwarzen Schafe“ in den Reihen der Jägerschaft nur schwer zu fassen sind. Polizisten sind oftmals auch Jäger.

Problemjäger

Problemjäger

Die Folge von Alkoholkonsum bei der Jagd ist, dass betrunkene oder verkaterte Jäger mit geminderter Reaktionsgeschwindigkeit und Wahrnehmungsfähigkeit bei ihrem Hobby die Tiere nicht sauber treffen und diese dadurch unnötig leiden müssen.  Die  Wildtiere flüchten und verenden qualvoll. Zudem besteht auch eine Verletzungs- und Verwechslungsgefahr für Dritte.

In den Tagen der Vorbereitungen z. B. zum saisonalen Jagdbeginn im Herbst kann man beobachten, wie kistenweise die Volksdroge Nr. 1 gekauft und in die Jagdhütten getragen wird. Gleiches kann man auch ganzjährig in einschlägigen Kneipen beobachten, wo die Jäger im Suff dahindämmern, und anschliessend nicht selten betrunken mit dem Auto unterwegs sind. Viele Jäger haben ein schleichendes Alkoholproblem. Besoffene Jäger schaffen es auch immer wieder in die Medien. Wanderer und Spaziergänger treffen nicht selten auf sturzbetrunkene Jäger mit ekelerregender Alkoholfahne.

Jäger trinken nicht selten z. B. schon vor der Treibjagd bzw. Gesellschaftsjagden. Oder während den Pausen wird zwischen den Treibern Alkohol gereicht. Bei der Ansitzjagd ist der Flachmann mit Alkohol bei vielen Jäger ein guter Begleiter. Tee mit Rum oder Rum mit Tee, Weisswein, Bier usw. sorgen auch für Exzesse während der Jagd. Die IG Wild beim Wild hat auch schon kiffende Jäger auf der Jagd beobachtet. Saufen gehört, wie die Tierquälerei auch, zur Jagd. Das sind Traditionen, die man nicht wegdiskutieren kann.

Dazu gibt es auch Filmmaterial einer typischen Jagdgesellschaft in der Schweiz, die eigentlich den ganzen Tag nur säuft.

Spätestens nach der Jagd während dem sogenannten „Schüsseltreiben“ fliesst der Alkohol noch hemmungsloser. Warum eigentlich? Aus welchem vernünftigen Anlass? Würden Soldaten sich so daneben benehmen, wie die Jäger auf der Jagd, würden sie unehrenhaft aus dem Militärdienst direkt in die Psychiatrie entlassen. Bei der Polizei ebenso.

Alkoholkonsum hat auch einen bedeutenden Einfluss auf die Kriminalität. Es werden vorwiegend Gewaltverbrechen unter Alkoholeinfluss begangen, was bei der Jagd wie die Faust aufs Auge passt. Alkohol wirkt enthemmend und fördert die Risikobereitschaft der Jäger.

Forderungen von der IG Wild beim Wild

Die Grenze, ab der ein Jäger für den Umgang mit Waffen unter Alkoholeinfluss als waffenrechtlich unzuverlässig gilt, sollte aus Sicht der IG Wild beim Wild zwingend bei 0,0 Promille Blutalkohol gezogen werden, wie das beim Militär- oder Polizeidienst auch der Fall ist. Wer auf die Jagd geht, der geht zum Töten. Niemand darf im alkoholisierten Zustand mit einer Waffe hantieren oder gar schiessen. Wer alkoholabhängig ist, dem muss der Jagd- und Waffenschein umgehend entzogen werden. Nach Jagdunfällen sind obligatorische Alkoholtest einzuführen. Zusätzlich braucht es medizinisch-psychologische Gutachten für Jäger sowie auch eine Altersbegrenzung nach oben. Die grösste Altersklasse bei den Jäger sind wohl die, wie in Deutschland auch, mit 65+, jene mit Alters-, Seh-, Konzentrations- und Reaktionsschwächen sowie Ausbildungs- und Trainingsdefiziten.

In der Schweiz gibt es kein Kanton, der einen Alkoholgrenzwert im Jagdgesetz kennt, was eigentlich nur beschämend und verantwortungsloser Natur- und Tierschutz ist.

In anderen Ländern ist Alkohol bei der Jagd verboten. Ungarn z. B. kennt längst, sowohl beim Autofahren, wie auch auf der Jagd 0,0 Promille!

Konsequenzen des Alkoholkonsums

Das Wort „Alkohol“ stammt aus dem arabischen „al-kuhl“, was „Körperessenden Geist“ bedeutet. Ein Ghul ist ein Wesen, dass in verschiedenen mythologischen und literarischen Formen vorkommt.

Aus diesem Grund werden auch viele Alkoholika „Spirituose usw.“ genannt, weil man von einer anderen Entität besessen werden kann.

Ghul-ähnliche Entitäten halten sich dort auf, wo Menschen z. B. regelmässig Alkohol trinken (Bars usw.). Wenn man sehr betrunken ist, kann es sein, dass die reine Seele den Körper verlässt, aufgrund der für sie zu grossen Unannehmlichkeiten im berauschten Körper. Sobald die Seele an einem dünnen Faden den Körper verlässt, treten andere nicht-wohlwollende Entitäten mit niedriger Frequenz in ihre leere Schale ein und können sich dort sogar verriegeln. Sobald die Entitäten den Körper ergriffen hat, benutzen sie den Körper, um alle Arten von dunklen Taten, wie Gewalt, sexuelle Ausschweifungen, zerstörerische Verhaltensweisen, Vergewaltigungen und mehr zu erleben.

Aus diesem Grund sind auch Jagdhunde nicht gerne in der Nähe von alkoholisierten Jägern. Sie sehen und spüren die negativen Schwingungen der Berauschten. Hunde können deswegen ängstlich und manchmal auch aggressiv reagieren.

 

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Hobby – Jäger in den Schulen? Nein Danke!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

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