Net-a-Porter wird pelzfrei

Net-a-Porter wird fortan keine Kleidungsstücke oder Accessoires mehr anbieten, die mit tierischem Fell hergestellt wurden.

Das verkündete der Online-Gigant anfangs Woche. Und weil diese Entscheidung vom Mutterkonzern Yook Net-a-Porter Group (YNAP) gefällt wurde, sind auch die Tochterfirmen Mr Porter, Yoox und The Outnet fortan pelzlos.

Öffentliche Verantwortung wahrnehmen

Der Konzern mit Hauptsitz in Mailand, der 2000 gegründet wurde und seither die führende Adresse für Luxusmode ist, will mit dieser Entscheidung seine „öffentliche Verantwortung wahrnehmen und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten“, wie Matteo James Moroni, Chef für Nachhaltigkeit innerhalb des YNAP-Gruppe, in einer offiziellen Pressemitteilung zitiert wird. Der Entscheid ist ein weitreichender: Mit seinen zahlreichen Unternehmen erreicht die Gruppe weltweit mehr als sechs Millionen Menschen – pro Monat.

Die Firma erklärt weiter, dass die langjährigen Beziehungen mit der Humane Society of the United States, der Humane Society International und der italienischen Lega Anti Vivisezione zu dem Entscheid führte.

Pelzfrei ist konsequent

Der YNAP-Konzern ist mit seiner Neuorientierung übrigens nicht allein: Auch zahlreiche grosse Modelabels wie Armani, Calvin Klein, Hugo Boss, Stella McCartney, Vivienne Westwood, Tommy Hilfiger und Alexa Chung haben sich jüngst für den pelzfreien Weg entschieden – im Gegensatz etwa zu Prada oder Gucci. In einer Zeit, in der wir uns für vegane Ernährung und Avocado-Kuchen begeistern, ist ein pelzfreier Kleiderschrank nur konsequent. Als Nächstes wäre dann wohl die geliebte Lederjacke dran.

Elisa Allen, Direktorin von PETA U.K. meint zu den Good News: „Mitgefühl ist eindeutig in Mode“.

„Die meisten stilvollen Frauen würden sich niemals schick fühlen, einen Mantel oder ein Zubehör zu tragen, dass mit der Haut eines Tieres hergestellt wurde, welches wahrscheinlich sein kurzes, miserables Leben in einem Drahtkäfig verbracht hat, bevor es elektrokutiert oder erwürgt wurde“, sagte Elisa Allen abschliessend.

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Geschrieben von Wild beim Wild

Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

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