20’000 Wildunfälle im Jahr

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Über 20’000 Wildunfälle passieren Jahr für Jahr auf Schweizer Strassen und Schienen.

Die zunehmend zerschnittene Landschaft ist für Rothirsch, Dachs und Co. lebensbedrohlich. Pro Natura lanciert deshalb unter dem Motto «Freie Bahn für Wildtiere!» eine Kampagne zugunsten von ungestörten Bewegungsachsen für das Wild.

Wildtiere müssen wandern um zu überleben. Entlang ihrer angestammten Wanderrouten bewegen sie sich zwischen Schlafplatz, Futterplatz und Rückzugsort, zwischen Sommer- und Winterquartier oder zu ihren Fortpflanzungsplätzen. Diese Verbindungsachsen zwischen ihren Lebensräumen sind wichtig, damit der Bestand an Rothirschen, Rehen und anderen wandernden Tierarten genetisch gesund bleibt und der Wald vor übermässigem Verbiss verschont wird.

Wildwanderrouten gestört

In der Schweiz sind die Wanderrouten des Wilds, die sogenannten Wildtierkorridore, stark gestört: Von 304 überregionalen Wildtierkorridoren sind 75 Prozent beeinträchtigt oder gar ganz unterbrochen. Sie werden durch Strassen, Autobahnen, Bahnlinien oder Siedlungen zerschnitten. Das bleibt nicht folgenlos. Pro Jahr kommt es durchschnittlich zu über 20’000 Wildunfällen auf Schweizer Strassen und Schienen. Die Kosten dieser Unfälle belaufen sich gemäss Schätzungen auf 40 bis 50 Millionen Schweizer Franken.

Freie Bahn für Wildtiere!

Mit ihrer heute lancierten Kampagne «Freie Bahn für Wildtiere!» setzt sich Pro Natura für die Mobilitätsbedürfnisse der Wildtiere ein. «Wir fordern, dass unterbrochene Wildtierkorridore wieder durchgängig gemacht und Wanderhindernisse entschärft werden», sagt Jan Gürke, Koordinator der Kampagne «Freie Bahn für Wildtiere!». Auch müsse bei der Planung und beim Bau von Infrastrukturen konsequent Rücksicht auf die Mobilitätsbedürfnisse von Wildtieren genommen werden.

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Clearingnummer: 767
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Alle Zuwendungen werden dankbar entgegengenommen und sind steuerlich abzugsfähig.

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Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

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