Keine Wolfshybriden in der Schweiz

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Der Nationalrat will nicht klären lassen, ob unter den Schweizer Wölfen auch Mischlinge von Wolf und Hund leben.

Eine Motion von Roberto Schmidt (CVP/VS), die Abklärungen und Abschüsse von Mischlingen durchsetzen wollte, lehnte er mit 110 zu 82 Stimmen ab.

Auch der Bundesrat lehnte die Motion ab und verwies auf das geltende Recht. Erkennbare Hybriden aus Wild- und Haustieren müssten schon heute geschossen werden. Bei den Wölfen hätten Untersuchungen bisher keinen Handlungsbedarf gezeigt.

„Wir haben hierzu ja schon verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen gehabt, ob es auch in der Schweiz solche Mischlinge, Hybride, gibt,“ sagte Bundesrätin Doris Leuthard. „Und es gibt sie einfach nicht. Wir haben keine Wolfshybriden in der Schweiz. Alle Untersuchungen von Bund und Kantonen seit 1995 haben ergeben, dass bei keinem einzigen der nachgewiesenen Wölfe in der Schweiz und im Alpenraum eine Hybridisierung mit Hunden nachgewiesen werden konnte. Sicher könnte das nicht mit Ihrer Methode gemacht werden, Herr Schmidt, wonach das Aussehen schon genügen würde, um das zu erkennen. Das, glaube ich, ist eine unwissenschaftliche Methode, welche ziemlich ungeeignet wäre. Bei den Wölfen in der Schweiz handelt es sich zweifelsfrei um wilde Wölfe und nicht um Hybride. Insofern glaube ich, sollten wir hier den Universitäten vertrauen und nicht Ihrem kritischen Auge“ hält die Bundesrätin fest.

Nationalrat Roberto Schmidt (CVP/VS) wollte den Bundesrat beauftragen, einen unabhängigen, international anerkannten Experten einzusetzen. Dieser sollte abklären, ob es sich bei den in der Schweiz zurzeit vorkommenden Wölfen um reine Wölfe (Canis lupus lupus) oder um Wolfsmischlinge (sogenannte Hybride) handelt. Bei Wolfsmischlingen seien die nötigen Massnahmen zu ergreifen, heisst in der Motion von Schmidt. So sollten Wolfshybriden aus dem Bestand entfernt werden.

In Mitteleuropa gelte nur der Canis lupus lupus (Europäischer Grauwolf mit graubraunem Fell) als heimisch. Somit sei nach der Jagdverordnung nur dieser Wolf als geschützte Tierart zu betrachten.

Der Bundesrat liess in seiner Antwort verlauten, dass es in der Schweiz keine freilebende Hundepopulation gäbe. Deshalb dürfte sich auch in Zukunft kein Handlungsbedarf ergeben. „Sollte sich in unserer Natur jedoch ein Fall einer Wolf-Hund-Hybridisierung zeigen, dann würden die Kantone auf der Grundlage bestehenden Rechts bereits die erste Generation solcher Tiere sofort entfernen“, hält die Regierung fest.

Jetzt Petition unterschreiben:

Hobby – Jäger in den Schulen? Nein Danke!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an das grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

Die IG WILD BEIM WILD UNTERSTÜTZEN

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Wildtiere. Helfen Sie mit, tierquälerische Jagdmethoden zu beenden, bei der Herstellung von Informationsmaterial, Initiativen, Recherchen, Administration, Web, Werbung usw.

Fr
Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Rechnungsdetails

Die IG Wild beim Wild ist auf Ihre Spende angewiesen. Jede Unterstützung freut uns sehr. Um eine Spende via Bank oder Post zu tätigen, befolgen Sie bitte folgende Anweisungen:

Bankverbindung:

IBAN: CH49 00767 000U 5074 2536
Adresse: Sonnthal Carl, Arisciöö 45, 6571 Indemini
Banque Cantonale Vaudoise
Place St-François 14, CP 300
1002 Lausanne
Clearingnummer: 767
SWIFT/BIC: BCVLCH2LXXX
CCP: 10-725-4

Alle Zuwendungen werden dankbar entgegengenommen und sind steuerlich abzugsfähig.

Spendensumme: Fr 5.00

Advertisements
Teilen macht Freude:

1 Kommentar

  1. Wie nur kann es sein, das eine solch‘ mikroskopisch kleine Minderheit wie die Blut sabbernde und mordslustige „Spass-Jäger-Mafia“ in unserem korrupten Berner Politfilz eine solch gigantische Lobby hat.
    «Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit»

Kommentar verfassen