SAFARI ab dem 8. Dezember 2016 im Kino

In den Weiten der afrikanischen Wildnis, dort, wo Buschböcke, Zebras, Gnus und andere Wildtiere heimisch sind, gehen Touristen auf die Jagd.

Sie fahren durch den Busch, liegen auf der Lauer,  gehen auf die Pirsch. Dann schießen sie, weinen vor Aufregung und posieren vor ihrem erlegten Tier.

SAFARI, ist ein Film über die menschliche Natur und zeigt wie der Mensch seine eigenen Lebensgrundlagen zerstört, indem von ihm die Natur rücksichtslos ausgebeutet wird. Das Abschießen von Tieren in Afrika steht im Film symbolhaft genau für diese Zerstörung und wirft grundsätzliche Fragen auf zu unserem Verhältnis zum Tier:  Was bedeuten Tiere für uns? Wie gehen wir mit Tieren um und was für Konsequenzen hat das für das Tier, unsere Umwelt und unsere Gesellschaft.

Zum Tabou des Zeigen der Tötung von Tieren meint der Regisseur Ulrich Seidl:

Schon in der Finanzierungsphase gab es Fernseh-Redakteure, die ernsthaft der Meinung waren, dass das Zeigen von Töten von Tieren einem Fernsehpublikum nicht zumutbar ist. Da muss man sich ja zwangsläufig fragen, in welcher Welt wir eigentlich leben? Woher kommt dieses Drängen nach Vertuschung, um „zum Wohle der Zuschauer“ zu zensurieren und zu tabuisieren? Tierschutz kann nicht heißen, das Töten von Tieren nicht zu zeigen, sondern umgekehrt: Tierschutz heißt für mich wohl gerade: das Töten zu zeigen, damit sich der Zuschauer mit dem Thema auseinandersetzen kann.“

Informationen zum Film und Trailer unter: https://www.facebook.com/events/568371630039384/

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Geschrieben von Wild beim Wild

Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

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