Kunterbunt

Jagd auf Wolf in Uri kostet Steuerzahler 43’500 Franken

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Es handelte sich um den ersten Wolf nach 160 Jahren, der in Uri auf der zweiwöchigen Jagd erlegt wurde.

Der Rüde italienischer Abstammung hatte zuvor im Frühjahr und Sommer auf Alpen über 70 Schafe gerissen.

Am 28. Juli fiel der Schuss. Ein Jäger hatte Wolf M68 erlegt. Für die Jagd standen 2 Vollamtliche sowie 7 Hilfswildhüter und 23 Jäger im Einsatz. Sie leisteten Einsätze im Wert von 25’000 Franken, die allenfalls teils als Überzeit kompensiert werden. Der Einsatz der Jäger schlägt mit rund 8500 Franken zu Buche. Hinzu kommen gut 10’000 Franken für Helikopterflüge, Fahrten, Übernachtungen in einer Hütte und Mahlzeiten.

Wie viel die Präsenz des Wolfs in Uri gekostet hat, ist unklar. Die Ausgaben für den Herdenschutz und die Entschädigungen für die Schafhalter sind noch nicht bekannt. 2015 erhielten Bauern für 55 gerissene Schafe im Isenthal 37’500 Franken Entschädigungen.

Der Regierungsrat hat beschlossen, das Tier zu präparieren und zu erhalten. Wo das präparierte Tier allen-falls ausgestellt wird, wird in den kommenden Wochen geklärt.