Gestresste Steinadler: Luftkämpfe am Bündner Himmel

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Graubünden hat so viele Steinadlerpaare wie kein anderer Kanton.

119 Paare besetzen hier ein Revier. Allerdings sind sie so gestresst, dass rund 40 Prozent gar nicht brüten.

Eigentlich ist es eine gute Nachricht: Dem Steinadler gefällt es in Graubünden. Weil jedes ein Revier von 50 bis 100 Quadratkilometern beansprucht, ist praktisch jeder Flecken am Bündner Himmel besetzt.

Und das wird zum Problem. Denn für Jungvögel gibt es kein freies Revier mehr. Mit Gewalt versuchen sie deshalb ältere Paare zu vertreiben.

«Die Adlerpaare sind gestresst, weil sie ständig damit beschäftigt sind, ihr Revier gegenüber Einzeltieren zu verteidigen», sagt David Jenny von der Vogelwarte Sempach zur «Südostschweiz».

Die Angriffe sind heftig: «Fast die Hälfte der toten Steinadler (2)Steinadler, die gefunden werden, sind Kampfopfer.»

Der Verdrängungskampf am Himmel ist brutal. Doch er ist auch Teil der natürlichen Regulierung.

Denn fast die Hälfte der Adlerpaare ist so mit der Verteidigung ihres Reviers beschäftigt, dass sie keinen Nachwuchs produziert. Und damit keine neuen Steinadler, die verzweifelt ein Revier suchen.

Die IG Wild beim Wild unterstützen

Ihre Spende kann von den Steuern abgezogen werden. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Wildtiere. Helfen Sie mit, tierquälerische Jagdmethoden zu beenden, bei der Herstellung von Informationsmaterial, Initiativen, Recherchen, Rechtsbeistand usw.

Fr
Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Um eine Spende via Bank oder Post zu tätigen, befolgen Sie bitte folgende Anweisungen:

Bankverbindung:

IBAN: CH49 00767 000U 5074 2536
Adresse: Wild beim Wild, Arisciöö 45, 6571 Indemini
Banque Cantonale Vaudoise
Place St-François 14, CP 300
1002 Lausanne
Clearingnummer: 767
SWIFT/BIC: BCVLCH2LXXX
CCP: 10-725-4

Alle Zuwendungen werden dankbar entgegengenommen und sind steuerlich abzugsfähig.

Spendensumme: Fr 5.00

Jetzt Petitionen unterschreiben:

Hobby – Jäger in den Schulen? Nein Danke!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen