Jaguar

Brasilien: Nach Olympischer-Zeremonie Jaguar getötet

Ein Amazon Jaguar wurde von der brasilianischen Armee erschossen, nachdem er als Maskottchen an einer Parade mit dem olympischen Feuer in Manaus teilgenommen hatte.

Während des Anlasses war das Weibchen – mit dem Namen Juma – nur ein paar Meter mit einer Kette um den Hals bei der Entfachung der olympischen Flamme anwesend.

Nach dem Spektakel konnte sie auf dem Weg zurück zu ihrem Zoo-Gefängnis entkommen.

Eine Gruppe von Tierärzten versuchten sofort Juma mit Betäubungsmittel ruhig zu stellen. Diese wirkten jedoch nicht sofort und so kam Juma den Soldaten gefährlich nahe.

Der Armee Befehlshaber – dessen Symbol ein Jaguar ist – sagte, das Tier wurde als Sicherheitsvorkehrung mit einer Pistole erschossen, um die Soldaten zu schützen.

Juma the jaguar was held on a chain by two members of the army during the Olympic torch relay in Manaus

Juma was a jaguar at CIGS zoo and was paraded as it is the symbol of the Amazon Military Command

Juma lebte im CIGS Zoo der ein Teil des Armee Trainings Zentrum ist und wo viele von Soldaten gefangene Tiere ein trostloses Dasein fristen.

Juma was held by a collar round its neck but escaped after the event and was shot dead 
A team of vets tried to recapture Juma by firing tranquilizers but they failed to take immediate effect

Juma sei ein zahmes Tier gewesen, das an das Leben unter den Bewohnern der Militäreinrichtung gewöhnt gewesen sei, sagte ein Militärsprecher. Das örtliche Olympia-Organisationskomitee bedauerte den Vorfall. Es sei falsch gewesen, das olympische Feuer – ein Symbol des Friedens und der Verbundenheit der Menschen – neben einem wilden, angeketteten Tier zu präsentieren, teilte das Gremium mit. So etwas werde während der Sommerspiele in Rio de Janeiro nicht wieder vorkommen, versprach das Komitee.

Das Umweltministerium hat eine Untersuchung eingeleitet, weil keine Bewilligung erteilt wurde, Juma bei dem olympischen Anlass vorzuführen.

Die brasilianische Umweltschutzgruppe Ibama kritisierte den Einsatz des Jaguars bei der Zeremonie scharf: „Es ist beklagenswert und traurig, dass diese Tiere solchen Events ausgesetzt werden.“

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Geschrieben von Wild beim Wild

Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

3 Kommentare

  1. Diese Leute hätten mal ihr Hirn ,sofern sie eins haben was noch funktioniert, einschalten müssen. So seltene und wertvolle Tiere gehören in die Freiheit wo ihr Lebensraum ist, nicht an die Kette nicht in Zoos, oder sonst wohin, wo Menschen sie begaffen können!!!

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