Die Schweizerische Vogelwarte mach sich Sorgen um die Schleiereule.

Bei der Vogelzählung in den letzten drei Jahren hätten Freiwillige gebietsweise keine oder nur einzelne der nachtaktiven Tiere beobachtet. Der Grund ist schleierhaft.

Möglicherweise habe die Schleiereule unter den strengen Wintern gelitten oder sei aus Teilen der Schweiz verschwunden, mutmasst die Schweizerische Vogelwarte in einer Mitteilung. Vielleicht wurde sie aber auch nur bei der Zählung übersehen. Die Vogelwarte bittet darum Bauern um Hinweise, wenn Schleiereulen auf Höfen brüten.

Die Vogelwarte führt seit 2013 bis 2016 zusammen mit 3000 freiwilligen Mitarbeitern in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein eine Art Volkszählung bei Vögeln durch. Der neue Brutvogelatlas soll Rückschlüsse auf den Zustand der Vogelwelt erlauben. Letztmals fand eine solche Zählung vor 20 Jahren statt.

Bis zu 3500 Mäuse kann ein Pärchen Schleiereulen alleine für die Aufzucht von sechs Jungen fangen. Noch einmal so viele Kleinsäuger frisst das Pärchen während des restlichen Jahres. Kein Wunder ist die Schleiereule eine beliebte Untermieterin. Sie brütet mit Vorliebe in Nistkästen an landwirtschaftlichen Gebäuden, insbesondere in Scheunen. Ihre Nahrung jagt sie entlang von extensiven Strukturen wie Brachen, Säumen oder Blumenwiesen.

Doch zu sehen ist die Schleiereule nur selten. Meist verrät sie ihre Anwesenheit durch ihr heiseres Kreischen in der Nacht oder durch ihre Spuren: Frische Gewölle unter einem Nistkasten oder einer Ansitzwarte weisen darauf hin, dass eine Schleiereule auf dem Hof lebt. Gewölle bestehen aus den unverdaulichen Resten der Beutetiere, welche die Schleiereule wieder ausspeit.

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Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

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Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

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