Volksinitiative gegen Wolf im Wallis

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Kreise aus der Problempartei CVP haben am 3.5.2016 in Brig eine Initiative «Für einen Kanton Wallis ohne Grossraubtiere» lanciert.

Diese verlangt, dass die Einfuhr, das Freilassen und die Förderung von Bär, Wolf und Luchs explizit verboten werden.

Im Visier haben die Initianten vor allem den Wolf, wie sie an einer Medienorientierung ausführten.

kein-platz«Die Walliser Bevölkerung muss die Chance erhalten, sich einmal klar zur Präsenz von Grossraubtieren äussern zu können», sagte Diego Clausen, Fraktionspräsident der CSP Oberwallis. Der Wolf sei im Wallis nämlich schon lange nicht mehr nur ein Problem der Schäfer.

Schafrisse in unmittelbarer Nähe des Wohngebietes seien erste Anzeichen der Überpopulation und zeigten die Gefährlichkeit des Wolfes auf, sagte Alex Schwestermann, Parteipräsident der CSP Oberwallis. Ausserdem dürften die Gebirgskantone nicht zu einem Naturreservat verkommen, in welchem das tägliche Leben aufgrund von Entscheiden aus Bern erschwert werde.

Signal an Bern

Bundesbern müsse realisieren, dass die Präsenz von Grossraubtieren wie Bär, Luchs und Wolf nicht nur das Problem einiger weniger Schäfer, sondern eines Grossteils der Walliser Bevölkerung sei. Mit der Annahme der Initiative könnten die Walliserinnen und Walliser ein entsprechendes Signal nach Bern senden.

Die Initiative will, dass die Walliser Verfassung so ergänzt wird, dass der Kanton «Vorschriften zum Schutz vor Grossraubtieren und zur Beschränkung und Regulierung des Bestandes» erlässt.

Es verstehe sich von selbst, dass die zu erlassenden Bestimmungen an die durch das Bundesrecht gesetzten Grenzen gebunden sei. In jedem Fall werde aber verlangt, dass die Einfuhr, das Freilassen und die Förderung von Grossraubtieren explizit verboten werde.

Möglichst noch 2016 einreichen

Der Initiativtext wird am Freitag im kantonalen Amtsblatt publiziert werden. Die Sammelfrist für das Zusammenbringen der 6000 nötigen Unterschriften endet somit am 8. Mai 2017.

Ziel der Initianten ist es laut deren Angaben allerdings, bereits bis im kommenden Herbst möglichst viele Unterschriften zu sammeln, sodass die Initiative noch in diesem Jahr eingereicht werden kann.

Im Initiativkomitee sitzen vor allem Politiker der CVP und der CSP Oberwallis, darunter nationale Politikerinnen und Politiker wie Nationalrätin Viola Amherd, Ständerat Beat Rieder und Nationalrat Roberto Schmidt.

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Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

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4 Kommentare

  1. Dass so eine Initiative überhaupt lanciert wird, ist ja schon voll daneben.
    Diese Tiere waren schon da, da gabs uns alle nocht nicht einmal. Schlimm, was der Mensch sich alles einbildet wer er ist, dass nur er die rechte haben soll hier und dort zu leben.

  2. Ingrid Wildhaber-Cantieni bei

    Wieviel Schaden richten die Schafe beim Wild an ? Wieviel Wild wird überfahren, weil die Strassen mitten durch die Wildwechselzonen geführt sind? Wieviel Schafe sterben auf der Alp, wenn sie sich in den Zäunen erhängen oder beim Lammen Probleme haben und kein Bauer/Hirt in der Nähe ist? Wieviele Wiesen sind total überdüngt, dass keine Wildblumen mehr wachsen können? (Ausser man will den „Blüamlibeitrag“ kassieren) Die scheinheiligen Bauern gehen mir nur noch auf deb Keks.

  3. Der Kanton Wallis könnte man aus der Schweiz ausschliessen die sind nicht mehr tragbar gegen die. Wölfe nur wegen diesen faulen Bauern die nicht fähig sind ihre blöden Schafe die wir gar nicht brauchen zu schützen und auch zur Zweitwohnungs Initiative machen Sie alles gegen das Gesetz also kein Geld mehr fürs Walls vom Bund lässt die dich aushungern

    • Sven Chastonay bei

      Jajajaja die Schafe brauchen wir ja gar nicht!!!! du hast doch keine Ahnung!!! Gehen SIe mal auf der Alp einen 2m hohen Zaun errichten!!!

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