Auch in menschlich dominierten Landschaften spielen grosse Fleischfresser wie Braunbären oder Wölfe – sogenannte Spitzenprädatoren – eine entscheidende Rolle bei der Regulierung von Wildtierbeständen.

Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die kürzlich in der Zeitschrift Proceedings of the Royal Society veröffentlicht wurde.

Dass Spitzenprädatoren in natürlichen Landschaften von entscheidender Bedeutung für die Gestaltung des Ökosystems sind, ist allgemein bekannt. Mit ihrer Studie konnten die Wissenschaftler nun belegen, dass auch in menschlich geprägten Kulturlandschaften die Fleischfresser ihre wichtige Funktion als Regulatoren des Wildtierbestands behalten, insbesondere indem sie die Zahl der Pflanzenfresser reduzieren. Allerdings spielt der Mensch hier durch seine direkten und indirekten Eingriffe ins Ökosystem ebenfalls eine wichtige Rolle. Nicht nur mit der Umgestaltung der Natur durch landwirtschaftliche Nutzung, sondern vor allem auch durch Jagd beeinflusst der Mensch den Wildtierbestand auf allen Ebenen der Nahrungspyramide aktiv – meist in negativer Hinsicht.

Für ihre Untersuchung beobachteten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Hilfe von Kamerafallen das Vorkommen von Wildtieren in einer vom Menschen dominierten Region in Transsilvanien/Rumänien. Neben Spitzenprädatoren wie Braunbären und Wölfen sind hier auch mittelgroße Räuber wie Rotfüchse sowie große Pflanzenfresser wie Reh- und Rotwild heimisch. Menschen und freilaufende Hunde fungieren als zusätzliche „Prädatoren“ in diesem System.

„Die von uns nachgewiesenen starken Effekte menschlichen Handelns auf Wildtierbestände aller Ebenen der Nahrungspyramide zeigen, wie notwendig es ist, den Menschen in Zukunft systematisch als Teil der Nahrungspyramide zu berücksichtigen“, so Ine Dorresteijn, Hauptautorin der Studie. „Gerade vor dem Hintergrund, dass Spitzenprädatoren wie Wölfe zunehmend in menschlich dominierte Landschaften zurückkehren, ist es wichtig zu verstehen, welchen Einfluss die gleichzeitige Präsenz dieser Fleischfresser und des Menschen auf die verschiedenen Ebenen der Nahrungspyramide hat. Unsere Untersuchung leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“

Die Studie ist eine von wenigen, die den Einfluss menschlichen Handelns auf die natürlichen Räuber-Beute-Beziehungen von Wildtieren und die Regulation von Wildtierbeständen untersuchen.

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Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

 

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