Jägerkondome sollen künftige Generationen von Jägern verhindern

Vor kurzem erhielten Outdoor-Shows, Jagdvereine und Trophäenjäger in den USA wie Donald Trump Jr. und Eric Trump kostenlose Kondome der Marke Huntsman Condoms.

Das Verhütungsmittel in Camouflage-Verpackung wirbt mit „Sicherheit ohne Kompromisse in Sachen Genuss und Leistung“. Wie in dem Enthüllungsvideo zu sehen ist, war die amerikanische Jägerschaft begeistert und dürfte nun mehr als überrascht sein, die wahre Quelle der Kondome zu erfahren: PETA USA. Die Botschaft der Tierrechtsorganisation am Ende des Videos ist deutlich: „Also, ihr Jäger: F**** euch gerne gegenseitig, aber F**** NICHT DIE NATUR“.

Wenn unsere Kondome auch nur die Geburt eines einzigen Jägers verhindert haben, konnten wir bereits Tierleben retten“, so die Vorsitzende von PETA USA, Ingrid Newkirk.

13063031_10153499830066889_606804466091601758_oPETA USA hat die Kondome mit dem Ziel verbreitet, die Jäger zu ermutigen, sich nicht weiter fortzupflanzen. In den USA ist die Zahl der Jäger bereits deutlich zurückgegangen, die Mehrzahl sind heute Männer mittleren Alters bzw. ältere Männer. Mit der Aktion wollte PETA USA diesen Trend nun noch etwas beschleunigen. Die Tierrechtsorganisation weist darauf hin, dass Jäger Jahr für Jahr Millionen von Tieren töten und unsäglichen Schmerz und Leid verursachen. Unzählige Tiere werden von den Weidmännern nicht sofort getötet, sondern „nur“ verletzt und sterben dann einen langsamen, grausamen Tod durch Verbluten oder Verhungern. Der Löwe Cecil beispielsweise wurde im Juli 2015 von einem amerikanischen Zahnarzt mit einem Stahlpfeil getroffen und erst 40 leidvolle Stunden später getötet. Auch die Trump-Brüder Donald Trump jr. Und Eric Trump wurden dabei gesichtet, wie sie Leoparden, Wasserbüffel und Elefanten in Simbabwe töteten und gerieten deshalb ins Visier von PETA USA.

PETA setzt sich hierzulande ebenso gegen die Jagd ein. Deutsche Jäger töten vornehmlich im Rahmen einer Freizeitbeschäftigung jedes Jahr bundesweit mehr als fünf Millionen Wildtiere sowie mehrere Hunderttausend Hunde und Katzen. Auf der Suche nach dem besonderen Nervenkitzel reisen zudem einem Medienbericht zufolge jährlich schätzungsweise 50.000 Deutsche ins Ausland, um auf Grosswildjagd zu gehen.

Weitere Informationen:

PETA.de/Jagd
PETA.de/Jagd-Hintergrundwissen
PETA.de/Trophaenjagd

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