Luxus-Marke Armani wird pelzfrei

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Die Luxus-Modemarke Armani hat angekündigt, in Zukunft keinerlei Echtpelz mehr zu verwenden.

Als Mitglied der „Fur Free Alliance“ ist die Stiftung VIER PFOTEN hocherfreut über die Ankündigung des italienischen Modeherstellers. Beginnend mit der Herbst/Winter-Kollektion 2016 wird Armani auf jeglichen Echtpelz, inklusive Kaninchenfell, verzichten. Armani verpflichtet sich zu dieser Unternehmenspolitik als Resultat einer Zusammenarbeit mit der „Fur Free Alliance“, der weltweit größten Koalition von Tierschutzorganisationen gegen Pelz. Armani schließt sich mit seiner pelzfreien Unternehmenspolitik anderen Luxusmarken an, darunter Hugo Boss, Tommy Hilfiger, Calvin Klein und Stella McCartney.

Giorgio Armani:

„Ich freue mich bekannt geben zu können, dass sich die Armani-Gruppe verbindlich verpflichtet hat, die Verwendung von Pelzen in ihren Kollektionen abzuschaffen. Durch den technologischen Fortschritt der vergangenen Jahre stehen uns echte Alternativen zur Verfügung, die grausame Praktiken in Bezug auf Tiere unnötig machen. Nachdem meine Firma diesen positiven Prozess lange verfolgt hat, macht sie nun einen wichtigen Schritt, der unseren Fokus auf Umwelt- und Tierschutzthemen widerspiegelt.“

Thomas Pietsch, Wildtierexperte von VIER PFOTEN:

„Mit dieser Entscheidung setzt Armani ein klares Zeichen gegen Echtpelz und erspart abertausenden von Tieren schlimmste Qualen. Das ist ein Riesenerfolg für den Tierschutz! Leider ist die Verwendung von Pelzen als Besatz an Jacken oder Taschen nach wie vor ein Milliardengeschäft. Wir hoffen, dass weitere große Modeunternehmen dem guten Beispiel von Armani folgen werden.“

Joh Vinding, Vorsitzender der „Fur Free Alliance“:

„Giorgio Armani setzt seit Jahrzehnten bedeutende Modetrends. Seine heutige Ankündigung macht deutlich, dass Mitgefühl und Innovation die Zukunft der Modebrache sind.“

Hintergrundinformationen:

Ein Großteil der Pelze, die in der Modeindustrie verwertet werden, kommen von Pelzfarmen. Hier werden Tiere in engen Käfigen gehalten und mit grausamen Methoden getötet, die den Pelz nicht beschädigen sollen – wie Vergasung oder Stromschläge. Hinzu kommt, dass bei der Pelzverarbeitung gefährliche Chemikalien zum Einsatz kommen, welche die Umwelt schwer belasten und die Gesundheit der Menschen gefährden können.

Pelz Definition:

Pelz: Darunter wird die Haut mit Fell oder Fellfasern in jedem Bearbeitungszustand von allen zur Verwendung ihres Pelzes gejagten oder gezüchteten und getöteten Tieren verstanden. Zu dieser Kategorie gehören unter anderem Nerze, Füchse, Biber, Otter, Zobel, Luchse, Kaninchen, Karakul- und Astrachanlämmer und Marderhunde, aber nicht ausschließlich diese Tiere.Die Definition „Pelz“ beinhaltet nicht: 1) Häute, die bereits zu Leder verarbeitet wurden oder zu Leder verarbeitet werden sollen, oder denen in der Weiterverarbeitung Haare, Fell oder Fellfasern vollständig entfernt werden oder wurden, 2) abgeschnittenes, geschorenes oder ausgekämmtes Fell von Tieren, Vlies, Schafshaut, Shearling, 3) Leder oder Haare an Tierhaut, die typischerweise als Leder verwendet wird wie zum Beispiel Rindsleder mit Haar, 4) synthetische Materialien, die wie echter Pelz aussehen.

HINWEIS: Der Verzicht auf Fell schließt auch den Verzicht auf Kaninchenfell ein. Von bestimmten Tieren werden aber weiterhin Felle verwendet, die als ein Nebenprodukt aus der Fleischindustrie oder einem anderen Industriezweig anfallen. Dennoch wird diese Verwendung wo möglich vermieden, sollte bekannt werden, dass diese Tiere vorrangig wegen ihres Fells getötet werden. Zu diesen Tieren gehören:

• Lamm, Schaf, mongolisches Schaf (Es werden dagegen keine Felle von neugeborenen Tieren oder Föten wie “Broadtail”, “Karakul”, “Swakara”, “Astrachan”, usw. verwendet)
• Kuh (Kalbsfell)
• Pferd (Ponyfell)
• Ziege
• Alpaca

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Hobby – Jäger in den Schulen? Nein Danke!

Seit geraumer Zeit ist zu beobachten, dass Hobby-Jäger in Kindergärten und Schulen eine sektenartige Image – Kampagne betreiben, mit dem Ziel, unsere tierliebenden Kinder an die grausame Hobby Jagd heranzuführen.

 

Schluss mit der Tierquälerei der Jäger

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

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