Jagdfieber

Gibt es Unterschiede zwischen Jäger und Serienkiller?

Beide sind krank (Jagdfieber) und haben ein starkes Verlangen nach Macht und Kontrolle. Jagen kann ein erstes Symptom für eine gefährliche Psychopathie sein, die sich nicht allein auf Tiere beschränkt. Viele Studien belegen, dass Gewalttaten an Tieren unser ganzes Augenmerk verlangen!

Sowohl der Serienmörder als auch der Jäger meint, an etwas wichtigem teilzuhaben. Auffallend häufig werden bei Serienkiller Gehirnanomalien festgestellt. Gewalt hinterlässt nach kurzer Zeit Spuren im Gehirn. Neuropsychologen bestätigen: Die Amygdala, ein Kerngebiet im Gehirn, ist bei Gewalttätern auffällig zurückgebildet oder gestört.

Beim Töten empfinden beide gleich, wie beim Konsum von illegalen Drogen. Eine temporäre Erleichterung, Beruhigung geht durch ihren Körper und Geist – bis erneut auf die Suche nach einem Opfer gegangen werden muss. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass bei der Jagd auch andere illegale Aktivitäten, wie Wilderei, Waffenschmuggel, Kriminalität, Alkoholmissbrauch, usw. praktiziert und Soziopathie gefördert wird.

Die Jagdwaffen führen zu Missbrauch in unser allem Sozialleben. Immer wieder kommt es zu Schusswaffensuizid, Drohungen und tödlichen Tragödien. Es gibt Studien die zeigen, dass 90 % der Gewaltverbrecher als Tierquäler oder durchs Jagen angefangen haben. Jahr für Jahr werden unzählige Menschen durch Jäger und Jägerwaffen getötet und verletzt, teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder amputiert werden müssen.

Gebiete wo Wildtiere stark bejagt werden, produzieren eine noch grösseren Bestand. Jäger morden nicht nur kranke oder alte Tiere, sondern nicht selten die stärksten und gesündesten Wildtiere. Eine grosse Anzahl Tiere werden im Laufe der Jagd nur verletzt und nicht getötet. Jagen zerstört die natürliche Balance von Tierpopulationen.

Tiere spielen eine wichtige Rolle wie Menschen. Sie zeigen uns auch, wie wichtig es ist, dass man teilt, da wir Menschen nicht die einzigen Lebewesen auf dem Planeten sind.

Jagd ist der dunkle Schatten, welcher die Wildtiere quält. Jagd ist wie Prostitution. Revier- und Patentjäger entrichten einen Geldbetrag, um ihre Leidenschaft frönen zu können. Den Tötung-trieb ausleben zu dürfen. Es werden dafür attraktive Jagden organisiert. Ausser z. B. im Kanton Genf. Die Wildtiere werden dort von 12 professionellen Umwelthütern (Gardes de l’environnement) betreut, was den Steuerzahler pro Jahr nicht einmal einen Kaffee kostet, laut Genf’s Wildhüter Gottlieb Dändliker. Der seit 1974 hobbyjägerbefreite Kanton Genf hat die durch die unprofessionellen Jäger selbstgemachten Wildtierprobleme nicht. 2011 wurde in Genf kein einziger Rotfuchs, Marder, Reh, Rothirsch, Dachs usw. geschossen. In Holland wurde die Jagd 2002 auch weitgehen abgeschafft.

Jagd ist hässlich. Jagd ist Tierquälerei. Jagd gibt vor etwas zu sein, was es gar nicht ist.

Dass die Jagd in der Schweiz immer perverser wird, ist den Jäger egal. Neuerdings werden auf den Sonderjagden trächtige Reh- und Hirschkühe geschossen oder einzelne Mütter und Kälber. Sogar das Bambischiessen wird in den höchsten Tönen gelobt. Und dies nur, weil die staatlichen Jagdplaner versagt haben, Wildtierpopulationen nachhaltig zu regulieren – die selbstverursachten Probleme ihrer schlechten Wissenschaft im Wildtiermanagement längst über den Kopf gewachsen sind. Wie ist es sonst zu erklären, dass bei angeblich immer kleiner werdenden Lebensräume, es immer mehr Hirsche gibt, wenn nicht anders, als durch die falsche Jagdausübung?

Es gibt wenige Jäger die verstehen, dass sich die Bestandesdichte von Wildtiere dynamisch aufgrund von Nahrungsangebot, Territorialität, Klima, Krankheiten, Ressourcen sowie sozialen und physiologischen Faktoren usw. ohne menschliches Zutun regelt, wenn sie nicht zerschossen wird. Der Jagddruck sowie andere Faktoren hingegen erhöht die Reproduktionsraten der betroffenen Tierpopulationen, was man nicht nur bei den Wildschweinen, Füchse, Rehen, Hirschen, Tauben sondern bei jeder Spezies (Arterhaltung, Überlebensinstinkt, Geburtenausgleich usw.) beobachten kann. Die meisten Jäger akzeptieren die mitessenden Beutegreifer nicht. Sie hegen Rehe, Hirsche und Gämsen ähnlich wie Haustiere und wollen dann möglichst viel ernten. Sie denken, die Wildtiere gehören ihnen und sie hätten ein Recht auf Beute und Mord. Die einheimischen Wildtiere gehören niemandem (res nullius). Jäger haben die Verachtung von Tieren perfektioniert.

Dachs

Jagen fördert Unkultur und grössere Wildtierpopulationen. Was ist der gute Weg? Es ist der Weg, wo darüber nachgedacht wird, wie man das Töten von Lebewesen verhindern kann.

Pornografie ist laut Experten ein entscheidender Faktor, um die Fantasie von Serienkiller anzuregen, besonders Fesselspiele und Sadomasochismus, wo Opfer dominiert und kontrolliert werden können.

Einschlägige militante Jägermagazine sind voll mit Bilder von Jägern, die eine Waffe in der Hand halten und in einer dominierenden Position über ihre Opfer posieren. Solche Magazine regt die Fantasie der Jäger an, noch mehr und mehr Jagen zu wollen, auch in allen Herren Länder. Derartige Fotografien und Filme brauchen Jäger, um sich wichtig zu fühlen.

Jäger haben ein grosses Verlangen etwas Heldenhaftes zu tun. Das Selbstwertigkeitsgefühl durch den Akt des Tötens zu befriedigen. Jäger schrecken nicht zurück mit missionarischem Eifer an Schulen Kinder zu missbrauchen. Sektiererisch mit ihrem Jägerlatein machen sie Werbung für ihre gewalttätige Leidenschaft. Kinder und Jugendliche besitzen eine grosse Liebe zu Tieren und da werden ihnen von Jägern Waffen und Schandtaten in die Hände gelegt.

Was Jäger und Serienkiller auch verbindet, ist der Wunsch Trophäen von ihren Opfern zu sammeln. Beide lieben es auf die Pirsch zu gehen, nach Opfern Ausschau zu halten, für den nächsten gewalttätigen Akt.

„Ich will damit nicht andeuten, dass die meisten Jäger schwache Menschen sind, aber meiner Erfahrung nach nutzen schwache Menschen oft genug die Möglichkeit, ihren Makel zu kompensieren, indem sie jagen oder mit Waffen und Messern herumspielen.“ Zitat aus dem Sachbuch „Die Seele des Mörders“ vom FBI – Profiler John Douglas.

Jäger wurden sowohl in Europa als auch in den USA schon psychologischen und soziologischen Untersuchungen unterzogen und hinsichtlich verschiedener Aspekte mit Nichtjägern verglichen. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass Jäger keine höhere Naturverbundenheit aufweisen als Nichtjäger, Themen des Tier-, Umwelt und Naturschutzes eher negativ gegenüberstehen und allgemein eine höhere Tendenz zu aggressiven Verhaltensweisen zeigen – ein typisches Merkmal für Fleischesser. Die jägerische Tier und Naturliebe erfreut sich nicht am Dasein des geliebten Objekts; vielmehr zielt sie darauf ab, das geliebte Wesen mit Haut und Haar zu besitzen, und gipfelt darin, es durch den Akt des Tötens zur Beute zu machen. Nirgendwo zeigt sich dies deutlicher als in den Jagderzählungen – in praktisch jeder Ausgabe der gängigen Jagdzeitschriften.

Auch wenn Menschen die Jagen unterschiedliche Charaktereigenschaften haben, vereint die Jäger doch letztlich alle das gleiche Tun: Ein gewalttätiger Umgang mit friedliebenden Tieren und der Natur oftmals nur als Spass, Freizeitvergnügen oder auch als Sport sowie die Vergiftung der Natur mit bleihaltiger Munition. Psychologen, Psychiater und Psychoanalytiker sprechen im Zusammenhang mit der Jagd von psychischen Defekten bei den Jägern. Jäger wollen töten! Viele Jäger sind mit dem Jagdvirus verseucht.

„Mit dem Jagdschein wird die Lizenz zum Töten erworben. Dass im Volksmund jemand, „der den Jagdschein hat“, als nicht ganz zurechnungsfähig gilt, hat wohl – wie die meisten Volksweisheiten – einen wahren Kern. Und in der Tat wissen wir weder wie viele Psychopathen, Waffennarren oder Suchtkranke unter den Jagdscheininhaber sind, die ganz legal mit Schusswaffen hantieren dürfen. Noch wissen wir, wer unter den Jagdscheinanwärtern einzig und allein die Jägerprüfung ablegen will, damit er legal an Schusswaffen kommt. Wir wissen es nicht, die Behörden wissen es nicht, die Jagdverbände wissen es nicht – und wollen es lieber auch nicht wissen“, wie K.H. erklärt.

Christian Lüdke ist Psychotherapeut, bildet Spezialeinheiten der Polizei aus und beschäftigt sich vor allem mit der Psychologie von Tätern.

Lüdke: „Solche Menschen führen ein Doppelleben. Im Inneren fühlen sie sich wie die absoluten Versager – familiär, beruflich und sexuell und werden von extremen Machtwünschen geleitet. Weil sie das im Alltag nicht umsetzen können, müssen sie das über so eine Gewalttat machen und suchen sich die schwächsten Opfer aus.“

Wie kann man einen solchen Menschen erkennen?

Lüdke: „Nach aussen hin sind sie meistens sehr unscheinbar. Aber in der Lebensgeschichte dieser Täter finden sich häufig um das elfte Lebensjahr herum drei Symptome: Dass sie wieder ins Bett machen, dass sie mit Feuer spielen und vor allem, dass sie Tiere quälen.“

Sind das Einzelfälle?

Lüdke: „Leider nein. Es gibt sehr viele Menschen unter uns, die eine so hohe sexuelle, kriminelle Energie haben, dass sie quasi tickende Zeitbomben sind.“

Advertisements

Written by Wild beim Wild

Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s