Achtung Sektengefahr!

Jäger manipulieren, drangsalieren und terrorisieren.

Die Achse des Bösen führt nicht nur durch den Irak, Afghanistan, Syrien oder Nord Korea. Sie führt durch unsere Nachbarschaft. Die Massenvernichtungswaffen sind auch die modernen Jäger.

Über den ganzen Globus verteilt, gibt es diese Sondergemeinschaften mit fanatischer und militanter Ausrichtung. Eine dunkle Sekte, die den Kult des Todes hegt und pflegt. Im Wald blutige Rituale praktiziert und Kriegsmusik bläst. Terrorzellen die ganze Landstriche mit Schiesstürme verschandelt. Die Natur und Tiere mit Schwermetallen der Munition verseucht. In der Politik und Bevölkerung mit Angstmacherei-Propaganda und Müllbiologie missioniert. Eine eigene leben verachtende Sprache spricht und Tiere quält.

Jäger ziehen unter Vorwänden tierliebende Kinder in ihren Bann. Einmal in ihren Fängen, werden sie einer Gehirnwäsche unterzogen und zu brutalen Tiermördern gemacht.

Und wenn nicht die Gefolgschaft, dann müssen unschuldige Wildtiere dafür büssen, wenn Jäger ihr Unwesen treiben. Jäger machen Wildtiere zu unnötigen Opfern. Jäger verbreiten Angst und Schrecken und machen viel Lärm im Wald und Flur.

Böse Zungen behaupten, dass das heutige Jagdunwesen von den Freunden des Nationalsozialismus abstammt. Das Gedankengut haben beide gemein: Es werden unbewiesene Behauptungen aufgestellt und Meinungen gemacht. Die Jägerschaft bedient sich dabei gewisser Titulierungen, die rein ideologischen Charakter haben.

Problemtier, Räuber, Schädling, Seuchenherd, Plage, Invasion usw. sind keine biologischen Kriterien, sondern dienen der Wertung, der Abwertung. Ein gern angewendetes und probates Mittel um Feindbilder zu schaffen und aufrecht zu erhalten. Man lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass Tiere die man töten will, den Tod auch verdienen.

Die Jagd hat historisch ihren Ursprung in einem lebensnotwendigen Zyklus, dem Ernährungsprozess. Allerdings ist die Nahrungsgewinnung heute nur noch zu 10 Prozent tatsächliches Ziel des Jagens. Zu den restlichen 90 Prozent dient die Jagd dem „sportlichen Ehrgeiz“. Das sollte uns zu denken geben.

Das heisst auch, dass Jäger immer wieder und für immer ein Feind benötigen, an dem man sich abreagieren kann. Das führt zu einem halluzinierenden Verhaltensmuster. Denn um sicher zu sein, muss man nach diesem absurden Denksystem ständig auf der Hut sein vor allen, die sich zum Feind entwickeln könnten. Es gilt, immer misstrauisch zu sein und einen Verdacht gegen andere zu hegen. Das heisst: Ein Zustand der Paranoia wird zum Begleitmotiv jedes auf Sicherheit bedachten Verhaltens: Es sollte uns also nicht wundern, dass sich gerade das Jagen, das einst mit Ernährung verknüpft war, über die Jahrtausende zu einem Beweis männlicher Stärke und Überlegenheit entwickelte. Die Jagd selbst wurde zum Inbegriff der Männlichkeit. Und je grösser und gefährlicher das Tier war, das er erlegte, umso mehr spiegelte dessen Ermordung den Mut und die Kraft des Mannes wider. Naturvölker, die wir als „primitiv“ bezeichnen, gestanden dem Tier eine Seele zu. Sie baten es um Verzeihung, bevor sie es zum eigenen Lebenserhalt töteten. Unsere Kultur hingegen wischt beim Jagen die Lebensberechtigung des Tieres aus. Dessen Seele und dessen Sein haben keine Bedeutung mehr. Dieser Schritt, der andere Lebewesen ihres Rechts auf psychische Eigenständigkeit, auf Leben und Sein beraubt, machte den Übergang zu einer Jagd auf Menschen so leicht, schreibt Arno Gruen.

Hubertus ist der selbsternannte Schutzpatron der Jäger und ihr Subjekt der Bekehrung. Gemäss der überlieferten Legende wurde Hubertus um 655 als Sohn eines Edelmannes geboren und starb im Jahre 728. Anfangs führte er ein vergnügungssüchtiges Leben und war ein leidenschaftlicher Jäger. Als er eines Tages bei der Jagd einen Hirsch aufgespürt hatte und ihn verfolgte, um ihn zu töten, stellte sich dieser ihm plötzlich entgegen. Zwischen seinem Geweih erstrahlte ein Kreuz, und in der Gestalt des Hirsches sprach Christus zu ihm:

Hubertus, warum jagst du mich?

Hubertus stieg vom Pferd und kniete vor dem Hirsch nieder. Von diesem Moment an beendete Hubertus das Jagen und führte fortan ein rechtschaffenes Leben.

hubertus

Nach seinem Erlebnis mit dem Hirsch hörte Hubertus also mit der Jagd auf und wurde ein ernster Christ. Er befreite sich aus der Sekte. Denn wahres Christentum und Jagd passen einfach nicht zusammen. Bei seiner Begegnung mit dem Hirsch wurde er nämlich vor die Wahl gestellt, entweder tötet er das Tier – dann tötet er auch Christus – oder er tut dieses nicht und bekennt sich zu Christus. Oder mit den Worten aus Matthäus 25,40 gesprochen:

Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

Alle sind sich einig, dass der Lebensraum für Wildtiere immer kleiner wird. Hier kommt die ganze Perversion und Heuchelei der Jäger zum Vorschein. Wenn die Menschen schon die Natur und den Lebensraum der Wildtiere besetzen, dann sollte man sie nicht auch noch bejagen. Die Wildtiere werden hier gleich doppelt bestraft, obwohl sie gar nichts dafür können. Der Jäger ist kein Freund der Tiere, dies sagt schon sein Name. Jäger schiessen nicht nur kranke oder alte Wildtiere. Nein, sie schiessen auf alles und bezahlen auch noch freudig dafür. Jäger sind bei einer genaueren Analyse alles andere als Umwelt- oder Tierschützer. Keine Wildtiergruppe hat einen miserableren ökologischen Fussabdruck als die Jäger.

Interessanterweise hat die öffentliche Meinung ein ganz anderes Bild von den Jägern. Förster, Landwirte, Naturschutzorganisationen prägen das Naturmanagement. Dem Jäger gelingt es irgendwie noch immer das fünfte Rad am Wagen zu sein. Von dort aus torpediert er nicht selten die Naturschutzprojekte der anderen oder stellt unsinnige Forderungen.

Wild beim Wild empfiehlt die sofortige Einstellung der Jagd und ein professionelles Wildtiermanagement durch Tier- und Naturschutzorganisationen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

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CHF5.00

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Geschrieben von Wild beim Wild

Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

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