Eule

Schluss mit dem Krieg im eigenen Land

Die Taten der Jäger auf der Jagd haben nichts mit Menschlichkeit zu tun, sondern mit Tierheit und grober Brutalität.

Anders als bei normalen Menschen, denen die Verbindung mit der Natur eine inspirierende Urkraft ist – die Liebe des Menschen zur Natur und zum Lebendigen – hegt und pflegt der Jäger Hass auf die Schönheiten des Lebens und Zerstörung. Jäger verbinden sich auf der Jagd mit dem Tod und sind deshalb auch nie zufrieden. Sie wollen, ja müssen, bis ins hohe Alter, immer mehr töten, um das kurzweilige Glücksgefühl beim Beutemachen erfahren zu können.

Der Jäger schafft eine surreale Natur

Die Bevölkerung muss wegen Arroganz, Gier, Dummheit und Egoismus der Jäger mit Feldstecher die Tiere in der Natur suchen, welche man in nicht bejagten Gebieten mit blossen Augen zutraulich sehen kann. Nicht Naturnähe sondern Distanzierung und Feindseligkeit lebt und schafft der Jäger. Der Jäger stört bei jedem Naturbesuch die Wildtiere. Wildtiere fühlen instinktiv, welches ein guter Mensch ist und welches nicht. Psychischer Stress, Leid und Angst sind für Wildtiere in einem bejagten Gebiet ein Leben lang der Begleiter.

Nicht nur der Mensch kommt aus der Natur, entwickelt sich in ihr und im Wechselspiel mit ihr. Der Mensch ist daher so wie alle anderen Lebensformen als Teil des grossen ganzen zu betrachten. Es wirkt dieselbe Lebenskraft im Mensch, die auch in Tieren und Pflanzen wirkt.

Die Natur wird heute durch die Jäger zu einer Montage degradiert, welche für Menschen, Tier und Umwelt eine gewaltige Minderung an Lebensqualität bedeutet. Jäger unterhalten in der Landschaft eine Art Konzentrationslager für Wildtiere. Macht man im Winter eine Zugfahrt mit dem ICE von Basel nach Hamburg, reit sich vor dem erstaunten Reisenden alle paar Sekunden Hochsitz an Hochsitz. Nur Wildtiere bekommt der Bahnfahrer nicht zu sehen.

Der Lebensraum wird für Wildtiere immer kleiner. Hier kommt auch die ganze Perversion und Heuchelei des Jagdwesens zum Vorschein. Wenn die Menschen schon die Natur und den Lebensraum der Wildtiere zerstören, muss man Wildtiere nicht auch noch unnötig bejagen und schon gar nicht in der harten Winterzeit. Die Wildtiere werden hier gleich doppelt bestraft, obwohl sie gar nichts dafür können. Der Jäger ist kein Freund der Tiere, das sagt schon sein Name. Jäger schiessen nicht nur kranke oder alte Wildtiere. Nein, sie schiessen auf alles aus reinem Spass und bezahlen auch noch dafür. Jäger sind bei einer genaueren Analyse alles andere als Umwelt- oder Tierschützer. Keine Wildtiergruppe hat einen miserableren ökologischen Footprint als die Jäger.

Könnte man den Jäger-unfug in Energie verwandeln, liesse sich Grönland eisfrei fönen.

Jäger erwähnen immer, dass das Totschiessen nur ein kleiner Teil ihrer Tätigkeit ausmacht. Was machen sie sonst noch? 99 % aller Medienberichte und Postings in den Social Medien von ihnen handeln genau von dem. Immer schön belegt mit abscheulichen Bilder der Opfer. Wer so viel Negatives produziert, kann keine positive Bilanz oder Resonanz haben.

Interessanterweise hat die öffentliche Meinung ein ganz anderes Bild von den Jägern. Förster, Landwirte, Naturschutzorganisationen prägen das Naturmanagement. Dem Jäger gelingt es irgendwie noch immer das fünfte Rad am Wagen zu sein. Von dort aus torpediert er nicht selten die Naturschutzprojekte der anderen oder stellt unsinnige Forderungen.

Jäger, Jagdverbände und staatliche über die Jäger finanzierte Jagdverwaltungen rechtfertigen und organisieren attraktive Jagden. Dabei wird der Bevölkerung vorgegaukelt, dass die Jagd notwendig sei, weil sonst gewisse Arten einfach Verhungern würden und es humaner sei, sie vorsätzlich bei bester Gesundheit, am besten noch als Jungtiere, zu erschiessen. Jäger suchen also nicht verhungernde Wildtiere, um sie zu erlösen. Nein, sie suchen meist die stärksten und gesündesten Tiere, um eine schöne Trophäe nach Hause bringen, und um vor Freunden prahlen zu können. Jäger und die staatlichen Jagdverwaltungen sind nicht interessiert Bestände nachhaltig bzw. dauerhaft zu reduzieren, denn dies würde das Blutgeld in ihren Kassen mindern. Ein negatives Paradebeispiel in der Schweiz ist z.B. der Kanton Graubünden. Herangezüchtete Überpopulation ist die Blendgranate der Jäger, um Mord als Hobby zu promoten.

Man kann der Natur sehr viel mehr zurück geben, wenn man kein JägerIn ist, und Hegen und Pflegen möchte.

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Populationsschwankungen bei Räuber und Beute nach dem Lotka-Volterra-Modell. Typisch ist, dass die Kurve der Räuber der Kurve der Beute nachläuft.

Im Lotka-Volterra-Modell zeigen Räuber- und Beutearten gekoppelte Häufigkeitsschwankungen. Vereinfacht: gibt es viel Beute, nimmt die Population des Räubers zu, danach wird die Beute seltener, die Räuber finden nicht mehr ausreichend Nahrung und werden seltener, die Beutepopulation kann sich erholen usw.

Es gibt nichts Unnatürlicheres als die heutige Jagd

Jagd reguliert nicht im Sinne natürlicher Häufigkeit von Wildtierpopulationen, sondern schafft überhöhte oder unterdrückte Bestände. Die unnatürlichen Probleme und Überbestände sind insbesondere durch die Jäger hausgemacht, damit Jäger sich so selber einen angeblich gesetzlichen Auftrag zuschieben können. Die Jagd hat schon lange nichts mehr mit ehrbarem Wildtiermanagement zu tun, sondern ist einfach jenseits jeder Ethik zu einem immer brutaleren Abschlachten von Wildtiere verkommen. Das Organisieren attraktiver Jagden ist Programm. Man nennt es in den einschlägigen Kreisen trügerisch “an den Lebensraum angepasste Wildtierbestände”, “Feinregulierung”, “Zwei-Stufen-System”, “dynamische Bewirtschaftung”, „Entwicklungshilfe“,  “Ernten”, “Abschöpfen” oder derartige Tier-verachtende Propaganda. Gehirnwäsche wie wir sie vom Nationalsozialismus her kennen.

Es geht bei der Jagd nicht um eine umfangreiche Biodiversität oder Schutz einzelner Wildtiere, sondern um Geld und Vergnügen. Überall wird dem militanten Jäger Zutritt gewährt, um Probleme zu verursachen, die es sonst gar nicht gäbe. Wenn man ein verdorrtes Gewissen hat, kann man alles mit Gewalt bewirtschaften.

Mensch und Wildtiere haben ein wissenschaftliches Wildtiermanagement verdient und nicht die Jagd. Dies bedeutet unter anderem: Beutegreifer wie Fuchs, Wolf, Luchs und Greifvögel vollumfänglich zu schützen, damit eine Trendwende beim Schutz der Biodiversität sichtbar wird.

Written by Wild beim Wild

Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

3 comments

  1. Jäger schießen mit Begeisterung die Bestände in die völlige Instabilität, d.h. unter die Hälfte der Umweltkapazität, so bleiben die Bestände in der Wachstumsphase und produzieren überproportional viel Nachwuchs. Was Jäger spielen ist: Massenelend statt stabiler Bestände! So können sie immer wieder uninformierten Menschen vorgaukeln, es gäbe ja zu viele von den „bösen Schädlingen“, die alles auffressen und uns armen Menschen nichts mehr übrig lassen. Jäger werden leider von vielen nicht als Verursacher ausfindig gemacht sondern sogar noch als rettende Helfer gefeiert?! Selber Denken und sich informieren ist leider allzu anstrengend, sonst wäre dieser Spuk schon längst vorbei…

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  2. Mann kann die Jagt auch schön reden Das nur kranke Tiere geschossen werden ist ein Witz,wer es glaubt ….
    Wir sehen es jeden Tag wie das die Hobby Jäger praktizieren Es gibt genug Beweisvideos auch bei Fb. Wenn diese Videos unbequem werden ,werden sie einfach gelöscht .Leider ist es ein gans geringer Teil der Jägerschaft die das Weidwerk ausfülhrt wie es sein soll

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  3. Was hat den eine Jagd mit Terroistischen Veranlagungen zu tun. ?? Es ist nicht eine Tradition, das jagen, sondern die Jagd gehört einfach dazu. Dass ihr das nicht wollt ist doch irgendwie klar. Abgeschossen werden doch nur kranke Tiere, oder wenn es einfach zuviele hat. Das sollte bei den Menschen eigentlich auch der Fall sein. Dann müssten wir nicht solche Mails lesen !!!! Mir bitte nichts mehr zukommen lassen. Habe langsam genug von unserer Kranken Gesellschaft,

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