Der Terrorist im Jäger

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Der moderne Jäger profitiert blutrünstig vom Leid anderer, um seine eigenen Interessen der Gesellschaft aufzuoktroyieren.

Das Gemurmel von Arten- oder Naturschutz wird lediglich als Jagdlegitimation aufbereitet, um die wahren Motive zu verschleiern und hält keiner normalen Wissenschaft stand. Es ist ja nicht so, dass jemals ein Jäger mit seinem Latein für den Nobelpreis vorgeschlagen wurde.

Nach den Attentaten der Anhänger des islamischen Staates in Paris am 13.11.2015 war, insbesondere auch im deutschsprachigen Raum vom Befinden her klar, was Terrorismus ist. Die Grossgefühlslage änderte sich abrupt – in gedämpfte Angst.

Das jeden Tag Wildtiere unter dem sinnlosen Terror der Jäger leiden, flüchten und sterben, verdrängt das kollektive Bewusstsein meist auf egoistische Art und Weise. Und ja, sogar PolitikerInnen klatschen Beifall zu dieser Institution des Terrorismus. Nicht nur das, PolitikerInnen organisieren sogar diesen Terror und Bigotterie. Wer Jäger hofiert, scheint einen defekten Wertekompass zu haben.

Der Terrorist im Jäger

Der Terrorist im Jäger

Frauen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden von Jägern genauso radikalisiert und in ein Netzwerk von Gewalt und Lebensverachtung aufgenommen, wie dies die Rattenfänger im Islam tun. Die Opfer werden teils schon im Kindesalter schleichend zu Mitgliedern des Terrors formiert. Anhand von verkrüppelten Ideologien des Jägerlateins durchlaufen die Sinn suchenden eine Ausbildung, um gewalttätige Aktionen im Tierreich auszuführen. Füchse, Marder, Murmeltiere etc. sind dabei nur Beiwild bei ihren terroristischen Aktivitäten. Die Gesichter der abgehackten Köpfe der Toten im Trophäenwahn, die zerstörten Sozialstrukturen publizieren Jäger gleichfalls stolz anhand von Bildern, Videos und Statistiken.

Das militante Propagandamaterial der Jäger für diesen Zweck ist breit gestreut und für den normalen BürgerIn einsehbar. Die Jagd gibt der Tierquälerei und dem Terror auch einen Namen.

Jagdgesellschaften sind Terrorzellen. Sie predigen Hass und Verachtung nicht nur gegen die natürlichen Beutegreifer. Es gibt sogar Jäger die behaupten, dass es eine besondere Freude bereitet, ein Lebewesen zu erschiessen, welches man kennt. Der islamische Staat hat ähnliche Ansichten. Jagen und Gewalt widerspricht dem Unrechtsbewusstsein und Rechtsordnung.

Tierschützer regulieren längst Bestände gewaltfrei, nachhaltig sowie dauerhaft – im Gegensatz zum Jäger. Was früher in Genf hunderte Jäger schlecht gemacht haben, erledigen heute 11 Wildhüter nebst vielen anderen Aufgaben ebenfalls vorbildlicher.

Bewahrung statt Ausbeutung

Der Mensch hat auf Erden verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen. Menschen sollten der Tierwelt mit Respekt vor dem Leben begegnen und für artgerechte Lebensbedingungen in Wald und Feld sorgen und nicht deren Jäger sein. Das Abschiessen von geschützten Tieren ist nur eine weitere Bankrotterklärung der Jäger.

Man muss nur mal die Wildtiere beobachten, um zu sehen, unter welchem Terror und Lebensraumverlust sie leiden. Sie haben ihr ganzes Leben keine ruhige Minute, sind in ständiger Angst. Jeden Augenblick beim Äsen heben sie in einem Jagdgebiet ihren Blick, um ein Jäger zu erkennen. Freiheit gibt es nicht wirklich, wenn man nachtaktiv sein muss usw. Das Wildtiere unter solchen unnatürlichen und stressigen Bedingungen krank werden, ist ein weiterer Punkt, der gegen die Jagd spricht.

Die Angst der Wildtiere vor Menschen ist ihnen erst durch die Bejagung antrainiert worden. An Wanderer, Radfahrer und anderen Naturbenutzer gewöhnen sich die Tiere. Das ist in Schutzgebieten zu erkennen, wie beispielsweise im schweizerischen Nationalpark. Dort äsen Rothirsche trotz immenser Besucherströme auch am helllichten Tag auf den offenen alpinen Matten ungestört und schädigen keine Kulturen, ja, sie fördern laut Studien sogar die Biodiversität.

In der Schweiz, wo es nur Statistiken über Unfälle unter Jäger gibt (durch Jäger betroffene Privatpersonen also nicht erfasst werden!), gab es zwischen  2010 und 2013 vierzehn tödliche Jagdunfälle und rund 200 nicht tödliche Unfälle mit Jägerwaffen von total 1157 Unfälle, laut dem Büro für Unfallverhütung.

Der Hochsitz ist der häufigste Unfallgegenstand bei Jagdunfällen durch Abstürzen und Abrutschen. Viele Hochsitze werden auch illegal erstellt.

Beim Jäger muss man von einem gesellschaftlichen Versagen der Integration in den westlichen Kulturkreis der Gewaltlosigkeit sprechen.

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Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

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