Frankreich verbietet Einfuhr von Löwen-Jagdtrophäen

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Frankreich hat als erstes EU-Land die Einfuhr von Löwentrophäen mit sofortiger Wirkung gestoppt.

löwe

Die französische Umweltministerin Ségolène Royal kündigte in einem Schreiben an Tierschutzverbände an, dass die französischen Behörden keine Importgenehmigungen mehr ausstellen werden. Royal setze sich bei der EU und betroffenen Ländern darüber hinaus für strengere Kontrollen von Jagdtrophäen anderer Tierarten ein.

Pro Wildlife fordert von der Bundesregierung seit langem Importverbote für Trophäen von Löwen und anderen bedrohte Arten. Es steht schlecht um Afrikas Löwen – und die Großwildjagd ist sowohl aus ökologischen als auch ethischen Gründen inakzeptabel,“ so Daniela Freyer von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife.

Vertreter der Bundesregierung hatten sich zuletzt im September bei einer EU-Sitzung dafür eingesetzt die Einfuhr von Löwentrophäen aus Tansania weiterhin zu erlauben. Wissenschaftler belegen dort seit vielen Jahren die katastrophalen Auswirkungen der Jagd. Der Löwenbestand in Ostafrika ist in den letzten 21 Jahren um mindestens 60 Prozent zurückgegangen. In mindestens 12, vielleicht sogar 16 afrikanischen Ländern sind Löwen bereits ausgestorben. Afrikaweit wird der Bestand auf weniger als 20.000 Tiere geschätzt.

Jedes Jahr werden in Afrika Hunderte Löwen von ausländischen Jägern getötet. Deutschland ist nach Spanien das EU-Land mit den meisten Trophäeneinfuhren. Australien verbot bereits im März 2015 die Einfuhr von Löwentrophäen, die USA erwägen derzeit ebenfalls Beschränkungen.

Löwen sind durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) international geschützt. Eine Einfuhr in die EU ist nur möglich, wenn die zuständige Behörde des Einfuhrstaates (in Deutschland das Bundesamt für Naturschutz) bescheinigt, dass die Einfuhr den Erhaltungsstatus der Art oder das Verbreitungsgebiet der Population nicht beeinträchtigt und dass Jagd und Ausfuhr legal sind. Artenschützer bezweifeln, dass diese Voraussetzungen für Löwen und andere bedrohte Arten erfüllt sind und fordern Einfuhrverbote.

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Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse handelt es sich jedoch lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung.

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