Wildbret - Fleisch macht krank

Wildbret macht krank

Der breit gefasste Begriff Wildbret umfasst das Fleisch von wild lebenden Tierarten (z. B. Hirsche, Gämse, Rehe, Steinböcke, Wildschweine, Murmeltiere, Feldhasen, Schneehasen, Wildkaninchen, Wildvögel usw.).

Behörden empfehlen seit Jahren Kindern, Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch auf den Verzehr von Fleisch mit Bleimunition erlegtem Wild zu verzichten. Wildbret ist auch mit Rückstände von Pestizide, Spritzmittel, Gülle, Antibiotika usw. aus dem Futter von den Feldern belastet.

EIN TOTES TIER ZU BERÜHREN, EKELT MENSCHEN. ES ZU ESSEN, FINDEN JÄGER GENUSS.

Wildschwein, Reh und Hirsch gehören neben Innereien von Nutztieren und Meeresfrüchten zu den am höchsten mit Blei belasteten Lebensmitteln. Ursache dafür ist überwiegend die üblicherweise bei der Jagd verwendete Bleimunition. Das Schwermetall ist giftig und reichert sich im Organismus an. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat aufgrund von neuen Daten das zusätzliche Gesundheitsrisiko durch den Verzehr von mit Bleimunition geschossenem Wild neu bewertet. Das Ergebnis: Wildfleisch kann durch bleihaltige Munitionsreste stark belastet sein. Da die Bleiaufnahme über andere Lebensmittel schon relativ hoch ist, reicht der regelmässige Verzehr von mit Bleimunition geschossenem Wildfleisch aus, die Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu gefährden. „Ein erhöhtes Risiko besteht bei Verbrauchergruppen, die wöchentlich Wild verzehren, insbesondere in Jägerhaushalten“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Besonders gefährdet sind Ungeborene und Kinder bis sieben Jahre, bei denen bereits eine geringe Bleiaufnahme zu Gesundheitsschäden führen kann.“ Deshalb sollten kleine Kinder, Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch möglichst kein mit Bleimunition erlegtes Wild essen.

Bei Wildliebhabern wie zum Beispiel Jägern und ihren Familien zeigen Studien aus der Schweiz, dass in diesen Haushalten bis zu 90 Portionen Wildfleisch im Jahr verzehrt werden. Als bedenklich stuft das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit die Situation von Jägern und Familien ein, die ein oder mehrmals pro Woche Wildfleisch essen.

Der bei der Jagd zumeist verwendete Bleischrot und bleihaltigen Jagdgeschosse hinterlassen im Wildfleisch Bleifragmente. Die Geschosse verformen oder zerlegen sich beim Aufprall, Bleipartikel und feinste Bleisplitter lösen sich und dringen tief in das Fleisch ein. Sie sind dort kaum zu erkennen.

Eine hohe Bleikontamination von Wildfleisch durch die verwendete Munition sollte daher unbedingt vermieden werden. Das grosszügige Entfernen des Fleischs um den Schusskanal reicht als Massnahme nicht immer aus, um hohe Kontaminationen mit Blei zu vermeiden.

Familie

Erhöhte Bleikonzentrationen im menschlichen Körper können die Blutbildung, innere Organe sowie das zentrale Nervensystem schädigen. Blei lagert sich ausserdem langfristig in den Knochen ab. Bei einer chronischen Bleiexposition reagieren bei Erwachsenen die Nieren am empfindlichsten, bei Kindern bis sieben Jahren das Nervensystem. Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet. Eine erhöhte Bleibelastung kann bei ihnen zu irreversiblen Nervenschäden, zu Störungen der Hirnfunktionen und zur Beeinträchtigung der Intelligenz führen. Das gleiche gilt für Föten. Eine besonders sensible Phase in der Entwicklung des Ungeborenen ist die Ausbildung des Nervensystems. Sie kann bereits durch die einmalige Aufnahme von Lebensmitteln mit hohen Bleigehalten beeinträchtigt werden. Deshalb sollten Frauen mit Kinderwunsch so wenig Blei wie möglich aufnehmen. Denn während der Schwangerschaft ist der Fötus unter Umständen nicht nur der Menge an Blei ausgesetzt, die eine werdende Mutter insbesondere über Lebensmittel aufnimmt. Der in der Schwangerschaft erhöhte Knochenumsatz führt bei unzureichender Calciumzufuhr dazu, dass das gespeicherte Blei freigesetzt wird und so eine zusätzliche Belastung sowohl für den Fötus als auch für die Frau darstellt.

Wer früher stirbt, ist länger tot

Fleisch enthält immer einen hohen Anteil an Giften und macht extrem anfällig für Krankheiten. Die Zahl verschiedenster Krebserkrankungen z. B. steigt signifikant in Ländern mit abartigem Fleischkonsum. Brustkrebs der häufigste Krebs bei der Frau, Prostatakrebs beim Mann und Darmkrebs sind mittlerweile eine regelrechte Seuche geworden mit explodierenden Gesundheitskosten für die Allgemeinheit.

Jedes Jahr erbeuten Schweizer Jäger Fleisch im Wert von rund 20 Millionen Franken.

Diese Menge stammt von durchschnittlich 67’990 erlegten Hirschen, Gämsen, Rehe und Wildschweinen. Wildbret ist ein minderwertiges Nahrungsmittel, wovor insbesondere Studien, Ärzte, amtliche Stellen usw. warnen. Fleischkonsum ist in Zeiten des Nahrungsüberflusses eine gesellschaftliche Unkultur. Der Hunger- und Dursttrieb kann in diesem Zeitalter ethisch korrekt befriedigt werden. Die lebenswichtigen Nährstoffe findet man auch andeswo. Fleisch enthält immer einen hohen Anteil an Giften und macht extrem anfällig für Krankheiten körperlicher und geistiger Natur. Verarbeitetes Wildfleisch ist wie Zigaretten, Asbest oder Arsen krebserregend, erklärt auch die Weltgesundheitsorganisation WHO. 50 Gramm Fleisch = 18 Prozent höheres Krebsrisiko. Rotes Fleisch soll krebsfördernd sein, ist das Fazit eines 22-köpfigen Expertenteam aus zehn Ländern welches über 800 Studien die einen Zusammenhang zwischen mehr als einem Dutzend verschiedener Krebsarten und Fleischkonsum dokumentieren. Es gebe genug Belege in Bezug auf Darmkrebs, berichten Experten im Fachblatt „Lancet Oncology“ der zur Weltgesundheitsorganisation WHO gehörenden Behörde. Zudem sei ein Zusammenhang mit Magenkrebs beobachtet worden.

In Kanada ist es in der Regel verboten, Wildfleisch der Jäger in Restaurants oder Geschäften zu verkaufen, weil es eher als Gift bewertet wird als ein Nahrungsmittel laut einem Artikel in „The Globe and Mail“. Zum einen soll das Verbot dem Artenschutz dienen und zum anderen, weil es nicht sicher ist. Unkontrolliertes Fleisch kann auch für die menschliche Gesundheit – Magen- und Darmparasiten – sehr gefährlich sein. Weil Wildtiere frei umherwandern können, sind sie Krankheitserregern wie Tuberkulose, Giardia, E. coli, Salmonellen, Sarcocystis usw. viel mehr ausgesetzt. Wildfleisch ist öfter mit gefährlichen Bakterien und Keimen belastet als angenommen. Auch die Fütterung von Haustieren mit und insbesondere rohem Wildfleisch ist höchst problematisch, wenn es vom Jäger kommt.

Die Art der Jagd bestimmt auch über die Fleischqualität. Treibjagd oder Drückjagd produziert noch minderwertigeres Fleisch, welches nicht selten auch noch mit der Munition verseucht ist. Jeder Metzger würde Konkurs gehen, würde er nur Fleisch von Jägern verkaufen. Die Fleischhygiene bei den Jägern entspricht auch keinen normalen Standards. Das Wildbret liegt oft stundenlang ohne Kühlung herum – einen fachgerechten Umgang nach den üblichen gesetzlichen Vorschriften  ist nicht ersichtlich.

Wildtiere leben in ständiger Angst wegen den Jägern. Insbesondere wenn sie real von Jägern gejagt werden, produzieren sie Unmengen giftige Hormone, Adrenalin usw. welche sich im Fleisch zusammen mit den anderen bereits vorhandenen Giften und Schlacken vereinigen. Schon den alten Römern war bekannt, dass wenn sie Sklaven zu Tode folterten, diese ein bestimmtes Gift im Speichel entwickelten, mit dem man andere vergiften konnte. Die Todesangst geht also in Gewebe der Wildtiere ein und wird vom Menschen mitgegessen.

Das Gleiche gilt natürlich auch für das sogenannte Bio-Fleisch der „Nutztiere“, denn kein Tier ist freiwillig bereit, für unsere falsche Essgewohnheit zu sterben. Dies merken instinktiv auch die Bio-Tiere, wenn sie sich den schlechten Energien der Schlachthöfe nähern.

Fleisch ist ohne Beilagen wie Geschmacksverstärker, Saucen usw. praktisch nicht schluckbar, eine ekelerregende blutgetränkte Masse. Ein Kadaver. Am wichtigsten jedoch bei Gerichten vom toten Tier sind Gewürze – wer will schon, dass der Kadavergeschmack durchkommt?

Fleisch ist ein Füllstoff mit sehr niedriger Frequenz und kein Lebensmittel. Dementsprechend formt es auch das Bewusstsein dessen, der es verschlingt.

Zu behaupten, man müsse Fleisch essen, wegen den Vitaminen und Nährstoffe, ist genau so einen Unsinn, wie zu sagen, man müsse auf den Nordpol fahren, um Ferien zu machen.

75 % des Wildbretkonsums in der Schweiz stammt aus dem Ausland, vorwiegend aus Südafrika, Neuseeland und europäischen Ländern, was ein ökologischer Unsinn sondergleichen ist. Der Gesamtkonsum in der Schweiz beläuft sich im Schnitt auf 4’600 Tonnen pro Jahr. Für einheimisches Wildbret gibt es keine einheitlichen Richtpreise. Preisabsprachen sind die Regel.

Die Belastung durch die unzähligen Tonnen Blei und anderen hochgiftigen Schwermetalle in der Munition, welche die Jäger in der Natur zurücklassen, ist reiner Ökoterror. Blei ist ein extrem giftiges Schwermetall und auch eine besonders grausame Form der Jagd. Verletzte Tiere leiden nebst ihren Wunden an einer langsamen Vergiftung durch die Munition. Jäger vergiften also sich selber, Mitmenschen, Tiere, Boden und Grundwasser. So ist in manchen Regionen die häufigste Todesursache bei unter Naturschutz stehenden Vögel die Vergiftung durch mit Blei verseuchtes Aas.

Wildbret

Wenn die Ernährung falsch ist, ist die Medizin hilflos. Wenn die Ernährung richtig ist, braucht es keine Medizin.

Ebenso wie der Mensch produzieren auch alle Wirbeltiere bei grossen körperlichen Anstrengungen, bei starken Schmerzen, bei Angst und bei Schädigungen des Körpers sogenannte Stress-Hormone.

Besonders bei Todesangst – die bei Tieren in Unkenntnis der Schmerz-Ursachen und seiner Dauer in Verbindung mit den äusseren Umständen immer eintritt – und in stärksten Masse während des Todeskampfes reichern sie sich in grossen Mengen an. Infolge des eingetretenen Todes können sie aber nicht mehr abgebaut werden und gelangen beim Verzehr in den Kreislauf des Menschen. 

Dabei handelt es sich vorwiegend um Adrenaline, Apomorphine und um Histamine, die so neben anderen, der Fütterung beigegebenen Pharmazeutika im Tier verbleiben wie Wachstums-Hormone, Hydrocortisone, Stilbene, Betablockern, Antibiotika, Östrogene, Chemo-Vitamine und viele Arten von Beruhigungsmitteln. Laut dem Roch-Medizin-Lexikon ist Adrenalin (Epinephirn) ein Nebennieren-Hormon, das in seiner natürlichen linksdrehenden Form die Leitfähigkeit des Nervensystems bestimmt und damit die gesamte Funktionalität des biologischen Organismus. In krankhafter Weise tritt es im Zusammenhang mit Tumor – Erkrankungen auf.

In den Körper gelangt, führt es zu starkem Blutdruckanstieg, zur Kontraktur der peripheren Blutgefässe mit allen Begleiterscheinungen, zu pathologischer Steigerung des Herz – Minutenvolumens und zu wesentlichen Veränderungen der normalen Hormon- und Kreislaufverhältnisse, weswegen auch aus diesem Grund tierexperimentelle Ergebnisse unverwertbar sind. Die gleichen Wirkungen haben auch alle anderen adrogenen Hormone.

Der erhöhte Adrenalin – Level bewirkt im Erwachsenenalter beim Manne eine Feminisierung mit entsprechender Körper-Symptomatik und bei der Frau eine Virilisierung der Stimme, des Haarwuchses und der Muskulatur. Vor der Pubertät entsteht bei Mädchen ein Pseudo-Hermaphroditismus mit Amenorrhoe und fehlender Brustentwicklung, beim Knaben zum Hypogonadismus mit frühem Wachstums-stop der Glieder. Apomorphin wird als Morphin-Abkömmling identifiziert, das dämpfend auf das Atemzentrum wirkt, das Brechzentrum im Gehirn anregt und die Muskulatur extrem entkräftet, bis lähmt.

Bei hohen Dosen führt es zu Kopfschmerzen, Erbrechen, Sehbehinderung durch Engstellung der Pupillen, Harn- und Stuhlverhaltung sowie Somnambulismus bis zur Bewusstlosigkeit, unregelmässige und unzureichende Atmung, Kreislauf-Kollaps, Koma und evtl. Tod durch Atemlähmung.

Vergleichbare Wirkungen sind von allen Morphin-Substanzen bekannt und Histamin das in die Gruppe der Ergotamine eingereiht wird, ist ein weit im Körper verbreitetes Gewebe-Hormon. In seiner inaktiven Form an Heparin gebunden, wird es vorwiegend in den weissen Blutkörperchen gespeichert, in der Lunge, in der Haut, im Magen-Darm-Trakt, im Gehirn, im Liquor, im Speichel und ebenso im Blut. Auch hier ist ein gesteigertes Vorkommen bei Karzinom-Tumoren bekannt und wird als „Karznoid-Syndrom“ bezeichnet.

Es entsteht ebenso in grossen Mengen bei Gewebszerstörungen, bei Strahlenschädigungen, bei Verbrennungen und bei körperlicher Belastung, wobei es alle Formen der Allergie hervorruft. Normalerweise wird es beim Wegfall der Entstehungsursachen langsam abgebaut, was aber meist der eingetretene Tod verhindert.

Alle Histamine und Ergamine sind bei fehlendem chemisch-physikalischem Nachweis von Unterschieden ihres Strukturaufbaues streng art- und individual- spezifisch, weshalb sie in artfremden Lebewesen häufig zu akuter oder chronisch-allergischer Krankheits-Symptomatik führen. Diese Formen reichen von Herz-Rhythmusstörungen über Kopfschmerzen und Blutdruckerhöhungen, zu Hautreaktionen und auch Kreislaufschwäche bis zum Kollaps, sowie zum allergischen Schock mit gelegentlicher Todesfolge. Das soll nicht heissen, dass in jedem Fall solche Folgen klinisch erkennbar gleich auftreten, denn das hängt sowohl von der aufgenommenen Menge der Fremdhormone ab als auch von der jeweiligen Allergie-Disposition des Menschen.

Die vielfältige Krankheits-Symptomatik belegt aber, dass bei ständiger Aufnahme solcher Fremdstoffe toxische Einwirkungen im Körper entstehen, auch ohne sofort erkennbare akute Krankheitsanzeichen. Ob und wann diese sich zu einem diagnostizierbaren Krankheitsbild entwickeln, hängt auch von diesen individuellen Faktoren ab.

Darüber hinaus ist nicht bekannt, wie diese Adrenaline, Morphine und Histamine sich zu den noch vorhandenen genannten chemisch-pharmazeutischen Futterbeimischungen verhalten, welche Interaktionen sie mit diesen eingehen und welche metabolischen Abbauprodukte mit den das Wachstum der Tiere in unnatürlicher Weise beschleunigenden Pharmaka entstehen – unabhängig von den mikro- bakteriellen und viralen Verseuchungen des tierischen Fleisches.

Solche bekannten Umstände einer gesundheits beeinträchtigenden Nahrung belegen die menschliche Verpflichtung zu einem bestmöglichen schonenden Umgang mit den Tieren, nicht nur aus tierschützerischen Gründen.

Wenn man schon glaubt, Tiere zu Ernährungszwecken schlachten zu müssen, muss die Tötung unerlässlicher weise absolut angst- und schmerzfrei erfolgen. Andernfalls findet sich im Fleisch der Tiere eine über normale Konzentration der für den Menschen schädlichen und krankheitserregenden Stresshormone neben den jederzeit nachweisbaren ebenfalls gesundheitsschädigenden chemisch-pharmazeutischen Beimengungen im Futter, erklärt Dr. med. Werner Hartinger dazu.

Fleisch speichert nicht nur nachweisbare Hormone, Reste von Medikamentengaben und Futtermittelzusätzen und enthält darüber hinaus nicht nur Toxine wie Leichengift, sondern jüngste Forschungen beweisen, dass es sogar emotionale Energien wie Freude und Leid aufnimmt und in sich trägt. Vor allem Empfänger von Spenderorganen berichten nach der Transplantation, dass sie Stimmungen und Gefühle des Organspenders erleben und nachempfinden und so zum Beispiel ein Mensch, der zuvor sehr lebensbejahend und hoffnungsvoll in die Zukunft schaute, nachher zu Depressionen neigt und von Ängsten und Sorgen heimgesucht wird, die er bislang nicht kannte.

Hierfür gibt es natürlich auch eine Erklärung, denn jedes Gewebe, jede Zelle und jedes Organ, egal ob es sich um das Herz, die Haut, um Muskulatur oder um Körperflüssigkeiten wie Blut oder Speichel handelt, ist in der Lage Energien zu speichern.

So können nach einer Transplantation auch positive oder negative Energien des Organspenders vom Organempfänger wahrgenommen werden. Diese These lässt auch die Schlussfolgerung zu, dass die emotionalen Energien des Wildtieres in seinem Fleisch vom Fleischesser aufgenommen werden und sie durch den Fleischverzehr auf ihn übergehen können – er übernimmt damit genau die mit der Angst, Verzweiflung, Schmerz oder Resignation verbundene emotionale Schwingung, in der sich das Wildtier in der Situation der Konfrontation mit der Gewalt befand, bevor es getötet wurde.

Man isst also auch noch die Schmerzen und Qualen des Tieres mit.

Stufe 1: Die Anzeichen einer akuten und starken Bleivergiftung

  • Geschmacksstörung, metallischer Geschmack
  • Speichelfluß, Übelkeit, Erbrechen
  • Darmkrämpfe, heftige Leibschmerzen mit Verstopfung, Harnverhalten
  • Körperschwäche
  • blasse Haut
  • leichte Erregbarkeit und Reizbarkeit, Depressionen
  • Untertemperatur, kalter Schweiß
  • Atemnot (Dyspnoe)
  • Herzrasen (Tachykardie), Kreislaufkollaps

Stufe 2: Die Anzeichen einer chronischen Bleivergiftung

  • Schwächegefühl, Antriebsschwäche, Übelkeit
  • Müdigkeit, dauernde Erschöpfung, leichte Ermüdbarkeit
  • Schlafstörung, Schlaflosigkeit
  • Angstgefühl, Verhaltensstörung, Nervosität, Konfusität, Gedächtnisschwäche, Benommenheit, Bewußtseinstrübung, epileptische Anfälle
  • Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmkolik, Verstopfung
  • Gefühllosigkeit oder Kribbeln in Armen und Beinen
  • Sinnestäuschung und Wahrnehmungsstörung,
  • Schwindelgefühl
  • Zittern (Tremor)
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen, Muskelschwäche
  • Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Herzbeklemmung, Kollapsneigung, Kreislaufversagen
  • Gewichtsabnahme, Untergewicht
  • Impotenz bei Männern
  • Monatsblutung bei Frauen bleibt aus, Unfruchtbarkeit

Stufe 3: Typische Folgeerkrankungen einer starken Bleivergiftung

  • Anämie (unzureichende Bildung und Schädigung der roten Blutkörperchen)
  • Bleikolorit (graugelbe Verfärbung der Haut)
  • leichte bis starke Hirnschäden (Bleiencephalopathie): leichte bis starke Intelligenzminderung bis hin zur Verblödung, Lern-, Konzentrations-, Gedächtnisschwäche, Apathie
  • Benommenheit, Bewußtseinstrübung, Reizbarkeit
  • Aggressivität, Überaktivität, Spielunlust und häufiges Weinen bei Kindern,
  • Parkinsonähnliche Symptome
  • Depressionen, Psychosen, Desorientierung
  • Lähmungen und Fehlempfindungen aufgrund der
  • Schädigung des peripheren Nervensystems
  • Bauchschmerzen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Erbrechen
  • Beeinträchtigung der Nierenfunktion, Nierenschäden, Nierenversagen, Nierentumor
  • Fruchtschädigung bei Schwangeren, erhöhtes Risiko für Totgeburt
  • nichtinfektiöse Gelbsucht
  • Gelenkdegeneration (Bleigicht), Arthritis
  • Schädigung des Knochenmarks und der Knochen (Osteosklerose, Osteonekrose)
  • Leberschäden
  • Sehstörungen bis hin zur Blindheit
  • Myalgie (Muskelschmerzen), Muskelschwäche,  Kraftlosigkeit
  • Zahnfleischschäden
  • Zwölffingerdarmgeschwür und Darmkrebs
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Geschrieben von Wild beim Wild

Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

5 Kommentare

  1. Nichts geht über eine gesunde Mischvergiftung – ich zumindest will nicht 100 werden! Der Jäger ersetzt den Wolf, ist somit erforderlich! …auch Wölfe werden in absehbarer Zeit zum jagdbaren Tier – weil die Bestände zu groß werden. Einfach eine Strickmütze tragen und kein Fleisch essen – fades Leben mit viel schlechter Laune. Ich selber esse selten Wild, beobachte und fotografiere es. Manchmal vergräme ich es, wenn ich einen Jäger im Gebüsch weiß. Schlimm sind die gut betuchten Trophäenjäger – ansonst gehört zur Hege auch der Abschuß einfach dazu.

  2. Schade, dass so schlecht recherchiert wurde! Wildbret liegt an der 17. Stelle der mit Blei belasteten Lebensmittel, zusammen mit Fleisch von Rindern, Schweinen etc. An erster Stelle (lt. Bundesamt für Risikobewertung, bitte mal Liste einstellen!) liegen Getreide, Gemüse, Salate, Kräuter, Tees.

    Die Bleianreicherung kommt nicht von der Bleimunition, weil diese Art von Blei sich noch nicht mal in Magensäure auflöst (Wer Chemie hatte, weiß darüber Bescheid).
    Wer die Sendung mit Herrn Kieling gesehen hat, weiß, dass selbst kleine Nestlinge von Weißkopfseeadlern schon große Mengen an Blei im Blut aufweisen, obwohl diese von ihren Eltern nur mit selbst erjagtem Fleisch gefüttert werden und nicht von herumliegenden Aas. Wie bitte kommt das Blei in das Blut von diesen jungen Nestlingen ?

    Hier geht es nur darum, Menschen zu beeinflussen und Meinungen zu bilden, ja Menschen bewußt falsch zu informieren.

    1. So schlecht recherchiert kann es nicht sein, da es ist im wesentlichen die Original Presseaussendung des Bundesamt für Risikobewertung ist.

      Machen sie doch mal einen Selbstversuch. Aber Vorsicht – wer ist Herr Kieling, ein Jäger?

      Übrigens, in Kalifornien trugen Bleivergiftungen massgeblich dazu bei, dass der Kondor beinahe ausgestorben wäre.

      „Hier geht es nur darum, Menschen zu beeinflussen und Meinungen zu bilden, ja Menschen bewußt falsch zu informieren.“

      Ja, dass sehen wir bei ihnen auch so.

  3. „Wer früher stirbt, ist länger Tot.“

    Als Lektor/Korrektor möchte ich darauf hinweisen, dass „tot“ in obigem Satz klein geschrieben werden sollte. Ich sage das nur, damit sich die JägerInnen nicht lustig machen, dass wir die Rechtschreibung nicht beherrschen würden.

    Und: Als Ergänzung hätte ich da noch ein Zitat von Theodor Heuss:

    Prof. Dr. Theodor Heuss, 1. Präsident der Bundesrepublik Deutschland, brachte es bereits vor etwa 50 Jahren auf den Punkt:

    „Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.“

    Zitiert nach:
    http://www.lusttoeter.de/news/jagdnebenformmenschlichergeisteskrankheit/index.html

    Ich weiss, wovon ich spreche: Ich war einmal mit einer Jägerin liiert, die irgendwann ein „coming out“ hatte, die Jagdausbildung absolvierte und und die Jagdprüfung machte – und dann ihre „Geisteskrankheit“ legal und zielsicher ausübte. Es war schrecklich – die Leute haben dann auch so etwas wie einen Blutrausch. Nach meinem Dafürhalten hat dieses Verhalten etwas mit deren Seele zu tun (aber damit kommmen wir in Bereiche, die nicht hierher gehören).

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