Jäger vergiften die Umwelt

Fleisch enthält immer einen hohen Anteil an Giften und macht extrem anfällig für Krankheiten körperlicher und geistiger Natur.

Es spielt dabei keine Rolle, ob es Wildbret oder Biofleisch ist. Tiere sondern wie Menschen z.B. in Angst- und Stresssituationen gesundheitsschädigende Hormone ab, die sich im Fleisch und Gewebe zusammen mit den anderen bereits vorhandenen Giften akkumulieren. Empfänger von Organspenden berichten zweifelsfrei, dass sie sogar Erinnerungen der Spender erleben nach der Transplantation.

Jagd bringt den Wildtieren enormes psychisches Leid. Angst, Schrecken und Terror vor einem Abschuss der Jäger ist ein Leben lang ihr Begleiter. Es gibt kein grösseres Quälprodukt als Wildbret. Auch durch die Art des Tötens. Eine grosse Anzahl Wildtiere werden im Laufe der Jagd nur verletzt und nicht sofort getötet.

Wenn wir etwas essen, absorbieren wir die Eigenschaften und Energie dieser Nahrung. Was wir in uns haben, wird sich unausweichlich auf irgendeine Weise äusserlich manifestieren. Das augenblickliche Resultat des Fleischessens ist Unruhe, Müdigkeit, Verdauungsprobleme, aggressive, destruktive Impulse und Gedanken sowie ein Absinken des Bewusstseins.

Jäger wurden sowohl in Europa als auch in den USA schon psychologischen und soziologischen Untersuchungen unterzogen und hinsichtlich verschiedener Aspekte mit Nichtjägern verglichen. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass Jäger keine höhere Naturverbundenheit aufweisen als Nichtjäger, Themen des Tier-, Umwelt und Naturschutzes eher negativ gegenüberstehen und allgemein eine höhere Tendenz zu aggressiven Verhaltensweisen zeigen. Die jägerische Tier- und Naturliebe erfreut sich nicht am Dasein des geliebten Objekts; vielmehr zielt sie darauf ab, das geliebte Wesen mit Haut und Haar zu besitzen, und gipfelt darin, es durch den Akt des Tötens zur Beute zu machen. Nirgendwo zeigt sich dies deutlicher als in den Jagderzählungen, die in praktisch jeder Ausgabe der gängigen Jagdzeitschriften der Militanten.

hochstand

Jägermagazine sind voll mit Bilder von Jägern, die eine Waffe in der Hand halten und in einer dominierenden Position über ihren Opfer posieren. Solche Magazine regt die Phantasie der Jäger an, noch mehr und mehr Jagen zu wollen, auch in allen Herren Länder. Derartige Fotografien und Filme brauchen Jäger, um sich wichtig zu fühlen. Jäger haben ein grosses Verlangen das gebeutelte Selbstwertigkeitsgefühl durch den Akt des Tötens zu befriedigen.

Fleischesser neigen im Gegensatz zu Vegatarieren dazu Waffen zu erwerben und gebrauchen, Kriege zu befürworten, auf die Jagd zu gehen. Jäger denken, dass man Tiere grausam behandeln darf und tun dies auch. Was Jäger oder Serienkiller auch verbindet, ist der Wunsch Trophäen von ihren Opfern zu sammeln. Beide lieben es auf die Pirsch zu gehen, nach Opfern Ausschau zu halten, für den nächsten gewalttätigen Akt.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass Psychologen, Psychiater und Psychoanalytiker im Zusammenhang mit der Jagd von psychischen Defekten bei den Jägern sprechen (Jäger leiden nicht selten unter Schizophrenie, Sadismus, narzisstische Persönlichkeitsstörungen, Pseudologie usw.). Jäger wollen töten!

In unserer Gesell­schaft hat sich ein Per­so­nen­kreis mit Ter­ror­zel­len eta­bliert, die sich den Waf­fen­ge­brauch zur Lei­den­schaft gemacht hat, um damit Kon­flikte zu lösen. Es hat sich eine neue und arm­see­lige Kriegs­front gebil­det, wel­che heute mit dubiosen Argumenten im Tier­reich wütet.

Der moderne Jäger ist bekannt für seine zwiespältige, dumpfe, aggressive Denkweise und einem abgeschlagenen Bewusstsein. Jäger quälen demnach nicht nur die Wildtiere, sondern auch ihre eigene Seele und Mitmenschen. Jäger fehlinformieren die Öffentlichkeit regelmässig gezielt mit Angstemotionen, egal wie absurd ihre Argumente auch sind.

Die „Jäger“ von heute sind keine richtigen Jäger (Jagd zur notwendigen, überlebenswichtigen Nahrungsmittelbeschaffung oder Werkzeuge), sondern organisierte Eigenheiten, oftmals aus einem Umfeld aus Filz und Vetternwirtschaft. Hirnlose Begründungen werden vorgeschoben, um ihre blutigen und feigen Freizeitaktivitäten aufrecht zu erhalten.

Beeindruckende Beispiele gab es schon früher, z.B. die massiven Fuchsvernichtungsaktionen, die man in den 70er und 80er Jahren auf Druck der Jäger behördlich anordnete, um die Tollwut zu bekämpfen: Die Gesamtzahl an Füchsen blieb konstant, weil die Geburtenraten ebenso rasch wie die Todesraten nach oben schnellten. Das einzige Resultat seitens der Jägerschaft war unnötiges Tierleid und Verschwendung von Steuergeldern. Die Jäger  hatten mit ihrer schlechten Wissenschaft komplett versagt. Umfangreiche Impfaktionen für Füchse führten zum Erfolg. Die Fuchsjagd hatte sich Studien zufolge als kontraproduktiv erwiesen und zur Ausbreitung der Tollwut sogar beigetragen.

Es gibt auch keinen einzigen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Jagd die Befallsrate der Füchse mit dem Bandwurm reduzieren kann. Wenn das Gleichgewicht der Natur gestört wird, sind mit Sicherheit Jäger am Werk.

Die Jagd aus reinen Nutzungsgründen unterstützt 2012 nur noch eine Minderheit (19%) der Schweizer Bevölkerung laut der grossen Wamos2 Umfrage.

Jäger sind Individuen, die fälschlicherweise glauben, durch den Gebrauch von Waffen und Tierquälerei etwas kompensieren zu können.

Ihre Angstkultur spiegelt sich in allen Bereichen ihrer Tätigkeiten und führte sogar zu einer eigenen Sprache. Ziel dieser Jägersprache ist es, eine tiefgreifende Distanz zwischen Tier und Mensch zum Ausdruck zu bringen, um den Tötungsakt bei der Jagd zu verharmlosen. Zum Beispiel wird eine Rehdame „angesprochen“ (beurteilt in Bezug auf Alter, Geschlecht und Gesundheit), ihr wird die Kugel „angetragen“. Dem erlegten Wild wird ein „Bruch“ (letzter Bissen) in den „Äser“ (Maul) gelegt und es wird anschliessend „aufgebrochen“ (ausgenommen). Füchse haben keine Jungen, sondern ein „Geheck“. Blut ist „Schweiss“, ein angeschossenes Tier ist „angeschweisst“ und „krankgeschossen“. Der Bauchschuss eines Rehs mit heraushängenden Eingeweiden ist ein „waidwundes Stück Wild“. Die Haut von Wildtieren nennt man „Decke“. Jäger töten keine Tiere, sondern erlegen ein „Stück“ Wild. Rabenvögel, Katzen usw. sind „Raubzeug“, und so weiter und so fort. Jedem Menschen wird klar, dass sich hinter dieser Jägersprache eine Herabsetzung und Verhöhnung von Lebewesen verbirgt.

Die zusätzliche Belastung durch die unzähligen Tonnen Blei welche die Jäger in der Natur zurücklassen beim Schiessen, ist reiner Ökoterror. Blei ist ein giftiges Schwermetall.  Es wirkt sich beim Menschen höchst negativ auf den Blutkreislauf aus und kann akute oder chronische Vergiftungen hervorrufen,  besonders nach dem Konsum von Wildbret. Doch Bleimunition ist nicht nur für Menschen schädlich, es ist auch eine besonders grausame Form der Jagd. Verletzte Tiere leiden nebst ihren Wunden an einer langsamen Vergiftung durch die Bleimunition. Solche Munition gehört verboten, wie es die Länder Finnland, Dänemark und den Niederlanden seit Jahren praktizieren.

Wildschwein, Reh und Hirsch gehören zu den am höchsten mit Blei belasteten Lebensmitteln. Ursache dafür ist überwiegend die üblicherweise bei der Jagd verwendete Bleimunition. Die Geschosse verformen oder zerlegen sich beim Aufprall, Bleipartikel und feinste Bleisplitter lösen sich und dringen tief in das Fleisch ein. Sie sind dort kaum zu erkennen. Das Schwermetall ist hochgradig giftig und reichert sich im Organismus an.

Blei lagert sich ausserdem langfristig in den Knochen ab. Bei einer chronischen Bleiexposition reagieren bei Erwachsenen die Nieren am empfindlichsten, bei Kindern bis sieben Jahren das Nervensystem. Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet. Eine erhöhte Bleibelastung kann beim Konsum von Wildbret zu irreversiblen Nervenschäden, zu Störungen der Hirnfunktionen und zur Beeinträchtigung der Intelligenz führen.

Written by Wild beim Wild

Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei.

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